Boote

Wasserwacht Berchtesgaden 99/1
Motorrettungsboot
Seit 23.07.2011 ist das neue Motorrettungsboot am Königssee im
Einsatz.
Dank Franz Kurz und seiner Arbeit konnte es erfolgreich in Dienst
gestellt werden.
Das Boot mit dem Namen “Franz Xaver” kann 15 Personen oder
2.000 Kg Zuladung transportieren.

Eine selbstaufblasende Rettungsinsel für 30 Personen wird im Ernstfall zugeladen. Diese wurde uns von der Schifffahrt Königssee gespendet.

Die wichtigsten Daten:

  • Länge   7,75 m, Breite 2,65 m, Gewicht 2,6 t, Zuladung gesamt 2 t
  • 2 x 150 PS Motoren (Außenbordmotor)
  • max. Geschwindigkeit ca. 60 km/h
  • 3 Luftkammern mit 5500 l
  • max. Kapazität: 15 Personen

Mit an Bord:

  • Defibriliator
  • Medumat / Sauerstoffgerät
  • San-Material
  • Radar / GPS – Gerät
  • hydraulische Bugklappe
  • Kabine beheizbar
  • zwei Tauchgeräte
  • Patientenbehandlungstisch
  • u.v.m

    Hersteller:
    Schale und Kabine:      Wagenhäuser GmbH  Hohenschäftlarn

    Technik und Ausbau:  Josef Reich GmbH  Petersaurach

 

Wasserwacht Berchtesgaden 99/2
Das Motorrettungsboot, wurde 2014 aus Mitteln des Bay. Rettungsdienstgesetzes erneuert.
Unser mobiles Motorrettungsboot ist mit einem 35 PS
Außenborder ausgestattet.

Einsatzklar in nur wenigen Minuten kann es mit dem Einsatzfahrzeug zu allen Gewässern mit ausreichender Tiefe
gebracht werden (z.B. Königssee, Hintersee, Taubensee).

Hersteller: Josef Reich GmbH   Petersaurach

 

Für Fließgewässer haben wir zwei separate Raft-Boote ohne Motor.

 

Ponton als Hilfsmittel

Konstruktion

acht Kunststoff-Schwimmkörper mit insgesamt 3000 L Auftrieb,
mit Aluprofilen verbunden, Holzboden, dreiseitig flexibel mit Geländer,
Tragkraft: bei 50 %-iger Belastung: 1400 Kg
Transport: ohne Antrieb, mit Motorboot als Schubverband
Größe: 2,45 m x 5,00 m
Tiefgang: je nach Belastung, bei 50 % ca. 35 cm

Standort: Bootshütte Wasserwacht


Einsatzmöglichkeiten:

Katastrophenfälle und Einsätze unterhalb der Katstrophenschwelle,
Plattform dient als „Hilfssteg“ für Boote ohne Bugklappe anderer Hilfsorganisationen, somit können alle Hilfsorganisationen mit Boot im Bereich Parkplatz Rodelbahn anlegen, bei größeren Schadenslagen alternative Patientenübergabe Parkplatz Rodelbahn, Übergabe an RTH, Landeplatz Wiese bei Rodelbahn,
Einsatz als mögliche Patientenaufnahme am See bei Großschadenslage,
flexibler Steg  an allen Ufern des Königssees,  (Felssturz 2011)