Einsätze 2011


16.04.2011
Langwierige Vermisstensuche

Am Samstag, den 16.04.2011, wurden gegen 15.30 Uhr die Bergwacht Marktschellenberg sowie
die Canyoninggruppe zu einer Vermisstensuche alarmiert.
Ein Wanderer hat eine Person beobachtet, die ca. 150m vom Eishöhlenweg in den Rossbach abstürzte.
Aufgrund des schlechten Handyempfanges musste der Wanderer ins Tal, um dort den Absturz zu melden.
Die integrierte Leitstelle alarmierte die Bergwacht Marktschellenberg, die Polizei Berchtesgaden sowie die
Canyoninggruppe, die aus Ehrenamtlichen Helfern der Bergwachten und Wasserwachten
zusammengesetzt ist.
Eine langfristige Suchaktion in schwierigem Gelände nach der vermissten Person begann. Die Suche, die
auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt wurde, musste gegen 21.30 Uhr ergebnislos
abgebrochen werden.
11.05.2011
Kreislaufprobleme in St. Bartholomä
SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE (ml) –
Ein elfjähriges Mädchen mit Kreislaufbeschwerden
mussten Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden und der
Rettungsdienst des Roten Kreuzes am Mittwochnachmittag von St. Bartholomä am
Königssee retten.
Das Kind war auf einem Schulausflug unterwegs und brach plötzlich zusammen, woraufhin die
Lehrerin einen Notruf absetzte und Erste Hilfe leistete. Da der Einsatzort nur vom Wasser oder über
die Berge erreichbar ist, schickte die Leitstelle Traunstein um 14.24 Uhr das Rettungsboot der BRK-
Wasserwacht und einen Rettungswagen zum Königssee. Nach Erstversorgung in St. Bartholomä
wurde die Elfjährige per Boot zur Seelände und dann im Rettungswagen weiter zur Kreisklinik
Berchtesgaden gebracht.

14.05.2011
Suche nach vermisster Person
Marktschellenberg –
Gegen 20.45 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden gemeinsam mit dem
Einsatzleiter Wasserrettungsdienst BGL Süd und den Feuerwehren Marktschellenberg, Berchtesgaden
und Bad Reichenhall alarmiert, um die Bergwacht und die Polizei bei einer Bergung aus der
Berchtesgadener Ache zu unterstützen.
Bei einer Suchaktion der Bergwacht wurde eine treibende Person in der Berchtesgadener Ache auf
Höhe des alten Grenzturmes entdeckt.
Die Feuerwehr Bad Reichenhall konnte noch während der Anfahrt wieder abdrehen.
Die Polizei Berchtesgaden und die Kripo Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen.
Die Wasserwacht Berchtesgaden war mit insgesamt 11 Mann im Einsatz.  

 

22.05.2011
Vermisstensuche in Bischofswiesen
Am Sonntagmorgen gegen 11.00 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einer Vermisstensuche
nach Bischofswiesen alarmiert.
Ein 28jähriger Einheimischer wurde seit ca. 3.30 Uhr morgens vermisst. Die Angehörigen verständigten die
Polizei Berchtesgaden.
Die Polizei ließ durch die Leitstelle Traunstein gegen 10.55 Uhr den Einsatzleiter Wasserrettungsdienst BGL
Süd alarmieren.
Nach kurzer Abstimmung des Einsatzleiters mit der Leitstelle und der Polizei, wurde die SEG Wasserrettung
Berchtesgaden alarmiert, um den Vermissten im Bereich Stanggaß bis Gmundbrücke in der Ache zu suchen.
Die Ehrenamtlichen der WW BGD teilten sich in zwei Gruppen auf, und suchten die Ache im sog.
Zangensystem ab.
Gegen 12.00 Uhr konnte der Einsatz abgebrochen werden, da der vermisste junge Mann wohlbehalten am
Bahnhof in Berchtesgaden aufgetaucht ist.
Im Einsatz waren die Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Einsatzleiter Wasserrettungsdienst BGL Süd und
10 Aktiven.
Die Feuerwehr Bischofswiesen und die Polizei Berchtesgaden suchten den Landweg ab.
   

31.05.2011
Schnittverletzung in Salet
SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE (ml) –
Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht und eine Rettungswagen-Besatzung
des Roten Kreuzes haben am Dienstagmittag einen 49-Jährigen mit einer tiefen Schnittverletzung von der
Anlegestelle Salet am Königssee gerettet. Der Mann hatte sich beim Baden im See am linken Bein verletzt
und Hilfe angefordert. Die Leitstelle Traunstein schickte daraufhin gegen 12.56 Uhr einen Rettungswagen des
Roten Kreuzes los und alarmierte zeitgleich die BRK-Wasserwacht, da der Einsatzort nur per Rettungsboot,
Hubschrauber oder über die Berge erreichbar ist. Nach medizinischer Erstversorgung durch
Rettungsassistenten und Wasserwacht wurde der Verletzte unmittelbar vor einem aufziehenden Gewitter im
Boot abtransportiert und danach per Rettungswagen in die Kreisklinik Berchtesgaden eingeliefert. Die
Wasserwacht war rund eine Stunde lang gefordert.   

02.06.2011
Person in Königsseer Ache

Am Donnerstag morgen um 0.40 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um eine
Person aus der Königsseer Ache zu retten.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters am Unfallort, stellte sich heraus, dass die Person über eine steile
Böschung nach unten gerutscht war und unter einer Brücke am Wasser zum
liegen gekommen ist.
Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient mit Hilfe der
Feuerwehren Königssee und Berchtesgaden mittels Schleifkorb und Drehleiter
auf eine Brücke gehoben und dort dem Rettungsdienst zur weiteren
Behandlung übergeben. DIe Wasserwacht Berchtesgaden sicherte den
Einsatz zur Ache mit 2 Wasserrettern ab.
Im Einsatz waren 6 Mann der Wasserwacht Berchtesgaden und der
Einsatzleiter Wasserrettungsdienst.
Die Polizei Berchtesgaden, der Rettungsdienst, die Feuerwehren Königssee und
Berchtesgaden waren ebenfalls im Einsatz.

03.06.2011
Bewusstlose Person in St. Bartholomä
SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE (ml) –
Zur
Rettung einer bewusstlosen 28-jährigen Frau in St. Bartholomä am
Königssee mussten am Freitagabend
kurz nach 17 Uhr die
BRK-Wasserwacht, der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“,
der Berchtesgadener Notarzt und eine
Rettungswagen-Besatzung des
Roten Kreuzes ausrücken. Der Grund für das große Aufgebot: Die
Einsatzstelle ist nur per Boot über den
Wasserweg, zu Fuß über die
Berge oder aus der Luft erreichbar und wegen eines Wolkenbruchs war
unklar, ob der Hubschrauber auch tatsächlich
bis nach St. Bartholomä durchkommt.
Gegen 17.06 Uhr alarmierte die
Integrierte Leitstelle Traunstein den Traunsteiner Rettungshubschrauber
„Christoph 14“. Da wegen eines
aufziehenden Unwetters unklar
war, ob der Pilot auch tatsächlich bis St. Barthomomä fliegen kann,
schickten die Disponenten zusätzlich die
BRK-Wasserwacht mit ihrem
Rettungsboot, den Berchtesgadener Notarzt und einen Rettungswagen des
Roten Kreuzes los. Als die Einsatzkräfte
mit Boot und Hubschrauber
eintrafen, war die 28-Jährige bereits wieder ansprechbar. Nach
medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und
Rettungsassistenten wurde sie
mit dem Rettungsboot zur Seelände und von dort aus weiter per
Rettungswagen zur Kreisklinik Berchtesgaden
gefahren. Wegen des einsetzenden Gewitters konnte der Hubschrauber vorrübergehend in St. Bartholomä nicht mehr starten. Die BRK-
Wasserwacht war rund eine Stunde lang gefordert.

05.06.2011
Bergwacht-Transport

Die Wasserwacht Berchtesgaden wurde von der Bergwacht Berchtesgaden am 05.06. gegen 17.50 Uhr angefordert, um die Bergretter
nach einem Einsatz auf der
Wasseralm wieder zurück zur Seelände zu transportieren. Die Bergwacht
hatte zuvor einen Notfall an der
Wasseralm. Die Wasserwacht transportierte einen Angehörigen sowie die Bergretter zurück zur Seelände Königssee.
Die Wasserwacht Berchtesgaden
war mit 3 Mann für ca. 1,5
Stunden im Einsatz. 

16.06.2011
Kreislaufzusammenbruch Fischunkl – Alm

Am Donnerstag gegen 18.11 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden alarmiert, um einen
68jährigen Urlauber aus Hameln
nach einem Kreislaufzusammenbruch auf der Fischunkl-Alm zu versorgen.
Aufgrund eines aufziehenden Gewitters
konnte anfangs kein
Rettungshubschrauber alarmiert werden. Die Wasserwacht Berchtesgaden
transportierte die Einsatzkräfte der Bergwacht mit
Material zur Anlegestelle
Salet. Dort wurde der Wanderer durch die Kräfte erstversorgt. Aufgrund
des sich bessernden Wetters wurde der
Rettungshubschrauber
Christopherus 6 aus Salzburg nachalarmiert, um den Wanderer schonend in
ein Krankenhaus  zur weiteren Behandlung zu
transportieren. DIe
Wasserwacht übernahm den Rücktransport zweier Angehöriger sowie der
Einsatzkräfte der Bergwacht zurück zur Seelände
Königssee. 5 Mann der Bergwacht und 4 Mann der Wasserwacht waren rund 2 Stunden im Einsatz.  

27.06.2011
Erschöpfte Wanderer am Röthsteig

Am Abend des 27.06. wurde die Wasserwacht Berchtesgaden gegen 19.20 Uhr von der ILS Traunstein alarmiert, um
zwei erschöpfte Wanderer und einen Bergretter der Bergwacht von Salet zur Seelände zu transportieren.
Die beiden Wanderer aus Lautertal wurden mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christopherus 6 aus Salzburg aus
dem Steig gerettet und dann nach Salet geflogen.
Die Wasserwacht Berchtesgaden transportierte die beiden erschöpften Personen und einen Bergretter zur Seelände.
Drei Mann der Wasserwacht waren rund 45 Minuten im Einsatz. 

15.07.2011
Notfalleinsatz in St. Bartholomä nach Sturz

Gegen 17.40 Uhr wurde die
Wasserwacht während der Anfahrt zu einer Übung per Funk von der
Integrierten Leitstelle Traunstein zu einem
Notfalleinsatz nach St.
Bartholomä alarmiert. Eine 75jährige Urlauberin war gestürzt und hatte
sich mehrere Schürf- und Platzwunden zugezogen.
Die Wasserwacht Berchtesgaden
rückte mit 4 Mann und dem Motorrettungsboot nach St. Bartholomä aus,
versorgte dort die Wunden im Gesicht, am
Kopf und an der rechten Hand
der Patientin und transportierte dann die Urlauberin und deren zwei
Angehörige zur Seelände. Dort wurde die Dame
dem Landrettungsdienst
übergeben. Zur weiteren Behandlung und Reiningung der Wunden wurde die
Patientin ins Krankenhaus Berchtesgaden
gebracht.
Die Wasserwacht Berchtesgaden war rund eine Stunde im Einsatz. 

25.07.2011
Intern akut erkrankte Person oberhalb von Kessel

Kurz nach 15 Uhr alarmierte die
Leitstelle Traunstein das neue Rettungsboot der BRK-Wasserwacht am
Königssee zu seinem ersten Einsatz: Eine
intern erkrankte Frau oberhalb von Kessel.
Die Wasserretter brachten
Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden sowie den Bergwachtarzt zur
Anlegestelle Kessel, von wo aus sie zur rund
zweihundert Meter höher
gelegenen Einsatzstelle aufsteigen mussten. Christoph 14 brachte die
Urlauberin aus Hamburg zur Erstversorgung an die
Anlegestelle Kessel, wo sich Wasserwacht und Bergwacht um die Dame kümmerten und die
Angehörigen betreuten.
Nach medizinischer Erstversorgung musste die Patientin mit dem Traunsteiner
Rettungshubschrauber per Tau ins Krankenhaus nach Berchtesgaden ausgeflogen werden.
Die Wasserwacht Berchtesgaden war mit 5 Mann rund zwei Stunden im Einsatz.  

27.07.2011
Suche nach vermeindlich abgestürzter Person

Gegen 16.30Uhr ging in der
Integrierten Leistelle Traunstein ein Notruf von Wanderern im Bereich
Eisbach ein. Die Wanderer haben eine Person im
Bereich Kaunersteig gesichtet, welche Hilfe benötigte.
Daraufhin alarmierte die Leitstelle die Bergwacht Berchtesgaden sowie die Wasserwacht Berchtesgaden.
DIe Wasserretter brachten die
Mannschaft der Bergwacht zum Kaunersteig – zwei Männer der Bergwacht
gingen den Steig ab, zwei Mann verblieben
auf dem Boot der Wasserwacht. Von dort aus wurde das Ufer und der Steig aus abgesucht.
Nach ca. 1,5 Stunden wurde der Einsatz erfolglos abgebrochen.
Im Einsatz waren 4 Mann der Bergwacht Berchtesgaden sowie 2 Mann der Wasserwacht Berchtesgaden.

01.08.2011 und 03.08.2011
Zwei Einsätze für die Wasserwacht Berchtesgaden
Schönes Wetter: Derzeit sind besonders viele Menschen in den heimischen Bergen unterwegs
Am Montagmittag (01.08.) gegen
11.45 Uhr mussten die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des
Traunsteiner Rettungshubschraubers
„Christoph 14“ einen Patienten
mit Beinfraktur per Tau aus der Sagereckwand retten. Der Mann war rund
400 Meter oberhalb des Obersees rund zwei
Meter tief gestürzt und hatte sich schwer am Bein verletzt. Er musste danach zum Klinikum Traunstein geflogen werden.
Die Wasserwacht Berchtesgaden
brachte zwei Angehörige und zwei Bergwacht-Einsatzkräfte mit ihrem
Rettungsboot zur Seelände zurück.
Am
Dienstagabend (03.08.) gegen 17 Uhr mussten Bergwacht und Wasserwacht
erneut ausrücken, da sich ein Bergwanderer am Kaunersteig
verstiegen
hatte. Der Mann saß bei der so genannten Prinzregententafel  oberhalb
einer rund 20 Meter hohen überhängenden Wand fest. Mit seiner
eigenen
Ausrüstung konnte er sich bis zum See direkt auf das Rettungsboot der
Wasserwacht abseilen. Die Einsatzkräfte brachten ihn unverletzt zur
Seelände zurück.
Um 18
Uhr alarmierte die Leitstelle Traunstein den Rettungsdienst des Roten
Kreuzes für einen Herzinfarkt-Patienten auf einem Königssee-
Touristenboot.
Die Wasserwacht war vom vorherigen Einsatz noch an der Seelände und
konnte den Patienten erstversorgen, bevor Notarzt und
Rettungswagen
eintrafen. Der 56-jährige Franke musste zur weiteren Untersuchung in
die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden. Gleichzeitig
wurde die Besatzung von „Christoph 14“ zu einem Patienten mit Kreislaufkollaps an der Saletalm gerufen.   

 

August 2011 – Reinigungsaktion und Sachbergung –
zwei nicht alltägliche Einsätze
Im August wurde die
Wasserwacht Berchtesgaden von der Staatlichen Seenschifffahrts GmbH
gebeten, die Bereiche an den Anlegestellen
Salet und Seelände von Unrat, Müll und Scherben zu reinigen.
An zwei Abenden trafen sich die aktiven Taucher, um die o.g. Bereiche von Unrat zu reinigen.
Mit Neoprenanzügen, Tauchausrüstung und Rechen ausgerüstet wurde so einiges gefunden und der See davon gesäubert.
Von einem Einheimischen
wurde die Wasserwacht Berchtesgaden gebeten, einen verlorenen Geldbeutel
im Bereich Seelände bis zwischen
den Bootshütten zu suchen.
Der Geldbeutel wurde im ca. 2,5m tiegfen Wasser bedeckt von Schlamm und Schlick aufgefunden und dem Eigentümer übergeben.

05.08.2011
Feueralarm in St. Bartholomä am Königssee

Elektro-Schmorbrand an einer Pumpenanlage: Einsatzkräfte können Hitzequelle schnell orten und Hütte belüften
Einsatzkräfte der Freiwilligen
Feuerwehren Schönau und Königssee und die BRK-Wasserwacht mussten am
Freitagabend wegen einer unklaren
Rauchentwicklung nach St.
Bartholomä ausrücken: In einer Hütte war allem Anschein nach ein
Elektro-Schmorbrand an einer Pumpenanlage
ausgebrochen.
Atemschutzgeräteträger konnten die Hitzequelle mit einer Wärmebildkamera
schnell ausmachen, die Stromzufuhr unterbrechen und den
Innenraum belüften. Es wurde niemand verletzt und größerer Sachaden verhindert.
Gegen 17.15 Uhr stellte ein
Mitarbeiter der Gaststätte in St. Bartholomä Rauchentwicklung in einem
Pumpenhaus bei der historischen Gaststätte fest
und setzte daraufhin einen
Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein alarmierte sofort die Freiwilligen
Feuerwehren Schönau und Königssee und die BRK-
Wasserwacht. Ein Löschfahrzeug
wurde mit einer Schwimmplattform über den See zum Einsatzort
transportiert; zusätzlich rückten zwei Landauer und
die BRK-Wasserwacht mit zwei
Rettungsbooten aus, um weitere Einsatzkräfte zu transportieren und die
Arbeit der Atemschutzgeräteträger
sanitätsdienstlich
abzusichern. Aufgrund einer Jubliläumsveranstaltung der Freiwilligen
Feuerwehr Königssee wurde zunächst die Feuerwehr Schönau
alarmiert; Einsatzkräfte der Feuerwehr Königssee waren zum Teil bereits vor Ort.
Aufgrund der starken
Rauchentwicklung konnten zunächst nur die Atemschutzgeräteträger der
Feuerwehr ins Gebäude vordringen und den Brandherd
per Wärmebildkamera im Bereich
der Pumpenanlage ausmachen. Sie stellten einen Elektro-Schmorband fest
und unterbrachen die Stromzufuhr,
wodurch das Feuer rasch
ausging. Die Hütte musste anschließend belüftet werden. Zwei Beamte der
Polizeiinspektion Berchtesgaden waren mit ihrem
Boot zur Brandermittlung im
Einsatz. Nach ihren Angaben entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe
von rund 1.000 Euro; das Gebäude blieb
Dank der raschen Arbeit der
Einsatzkräfte unversehrt. 24 Feuerwehrleute und sieben Wasserretter
waren rund zwei Stunden lang gefordert. Der
Brandschutzbeauftragte der Bayerischen Seen- und Schlösserverwaltung machte sich vor Ort ein Bild vom entstandenen Schaden.

10.08.2011
Beim Abstieg von der Königsbachalm am Fuß verletzt

Ersthelfer und Einsatzkräfte retten 83jährigen
Bergwacht, Wasserwacht und
Ersthelfer mussten am Mittwochabend einen 83-jährigen Wiener retten, der
mit einer Fußverletzung und völlig erschöpft
rund 20 Minuten von der Anlegestelle Kessel entfernt auf Hilfe wartete.
Der Mann war beim Abstieg von
der Königsbachalm umgeknickt und konnte nicht mehr weiter. Die
Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin gegen
18.20 Uhr die Bergwacht
Berchtesgaden, die zur Unterstützung die BRK-Wasserwacht mit ihrem
Rettungsboot anforderte. Fünf Bergretter und zwei
Wasserretter rückten per Boot
über den See aus und trafen an der Anlegestelle eine Angehörige des
Verletzten, die bereits das letzte Touristenboot
angehalten und um Hilfe
gebeten hatte. Vier Freiwillige waren bereits zum Patienten aufgestiegen
und leisteten Erste Hilfe. Bergwacht und die Ersthelfer
brachten ihn danach zum
Seeufer. Mit dem Rettungsboot wurden Patient, Angehörige, Ersthelfer und
Rettungskräfte zur Seelände gefahren, wo der 83-
Jährige gegen 19.45 Uhr von
einer Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes zum Weitertransport in
die Kreisklinik Berchtesgaden übernommen
wurde.
„Das neue Boot mit der
klappbaren Bugklappe hat sich bereits bei den letzten Einsätzen rentiert
und ermöglicht einen unkomplizierten Ein- und Ausstieg
an schwierigen Uferstellen
sowie eine besonders schonende Patientenübergabe an der Ladestation der
Schifffahrt“, berichtet Martin Planegger,
stellvertretender Technischer Leiter der Berchtesgadener Wasserwacht.

11.08.2011
Erstversorgung nach Kreislaufkollaps

Während der Anfahrt zur
Bootsausbildung wurde die Wasserwacht Berchtesgaden als Erstversorger zu
einem Kreislkaufkollaps am Struber Berg
alarmiert. Ein 14jähriges
Mädchen, das derzeit in der Jugendherberge Strub untergebracht ist,
hatte während des Rückweges zum Quatier Probleme mit
dem Kreislauf. Die Wasserwacht
Berchtesgaden versorgte das Mädchen bis zum Eintreffen des
Rettungswagens aus Bad Reichenhall. DIe junge Dame
wurde vom Landrettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Berchtesgaden gebracht.

14.08.2011
Großeinsatz nach Felssturz am Königssee

Durch einen großen Felssturz
ist am Sonntagmittag der Weg zwischen Funtensee und St. Bartholomä in
Ufernähe auf einer Länge von etwa 100 Metern
verschüttet worden; verletzt wurde niemand. Bergwacht, BRK-Wasserwacht, Königssee-Schifffahrt, Nationalparkverwaltung und zwei
Hubschrauber-Besatzungen waren im Einsatz, um eventuell Verschüttete zu suchen und zu bergen.
Allein die BRK-Wasserwacht
musste mit ihrem Rettungsboot im Pendelverkehr über hundert Wanderer bis
zum Eisbach bringen, die wegen des
gesperrten Weges nicht mehr weiter konnten.
Ein Bootsführer hatte zur
Mittagszeit in einer Felswand zwischen St. Bartholomä und dem
Schrainbachfall einen größeren Felssturz beobachtet.
Da unterhalb der Felswand ein
Wanderweg führt, informierte er sofort die Polizei Berchtesgaden, die
gegen 12.45 Uhr vorsorglich über die Leitstelle
Traunstein Bergwacht,
BRK-Wasserwacht und den Rettungshubschrauber „Christoph 14“ anforderte,
da nicht klar war, ob Wanderer verschüttet wurden.
Die Polizeieinsatzzentrale
schickte zusätzlich einen Polizeihubschrauber und einen Bootsführer und
einen Bergführer der Polizeiinspektion
Berchtesgaden zum Einsatzort.
Vor Ort stellten die Retter
fest, dass der Weg zwischen Funtensee und St. Bartholomä in Ufernähe auf
einer Länge von etwa 100 Metern verschüttet
worden ist. Verletzte Wanderer
konnten nicht entdeckt werden. Zwei Suchhundeteams der Bergwacht und
ein Lawinenhund aus Salzburg, der mit
seinem Herrchen zufällig am
Königssee unterwegs war, suchten den Bereich intensiv ab, konnten aber
keine eventuell Vermissten finden.
Oberhalb des Weges befanden sich noch ungesicherte Felsbrocken und Bäume, weshalb die Einsatzkräfte den Pfad absperren mussten.
Die Helfer errichteten ein Seilgeländer, über das die Betroffenen bis zum Seeufer absteigen konnten, wo ein Ponton der
Schifffahrt als Sammel- und provisorische Landungsstelle lag. Von dort wurden die noch ankommenden Wanderer mit Booten
abgeholt.
Allein die BRK-Wasserwacht
musste mit ihrem Rettungsboot im Pendelverkehr über hundert Wanderer am
verschütteten Abschnitt vorbei bis zum
Eisbach bringen, die wegen des
gesperrten Weges nicht mehr weiter konnten. Die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte waren über fünf Stunden lang gefordert.
Alle Wanderer wurden von Berg- und Wasserwacht registriert.

15.08.2011
Folgeeinsatz aufgrund des Felssturzes

Auch am Folgetag nach dem
Felssturz wurde die Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Rettungsboot
angefordert, um Wanderer von der provisorisch
eingerichteten Anlegestelle zum Eisbachufer zu fahren.
Da der Wanderweg im unteren Bereich gesperrt ist, wurde das Ponton der Schifffahrt weiterhin als Anlegestelle verwendet.
Das Rettungsboot der
Wasserwacht Berchtesgaden kann mit der zu öffnenden Bugklappe sehr gut
am Eisbach Ufer oder anderem schwierigen
Gelände anlegen. Daher wurde es wieder angefordert.
3 Mann der Wasserwacht Berchtesgaden waren rund 5 Stunden gefordert.

16.08.2011
Erneuter Folgeeinsatz Felssturz am Königssee –
Wanderweg nun wieder freigegeben
Auch am dritten Tag nach dem
Felssturz war die Wasserwacht Berchtesgaden mit ihrem Rettungsboot vor
Ort, um Wanderer von der provisorischen
Anlegestelle zum Eisbach Ufer zu fahren.
Insgesamt wurden seit Sonntag 165 Wanderer transportiert.
Die Ehrenamtlichen der
Wasserwacht Berchtesgaden waren am Sonntag rund 5 Stunden im Einsatz, am
Montag ebenfalls rund 5 Stunden und am
Dienstag rund 7 Stunden. Der
Wanderweg ist seit heute Abend wieder freigegeben. Die
Nationalparkverwaltung ist derzeit damit beschäftigt, den Weg
von restlichem Unrat zu
befreien. Ein Geologe war am Dienstag vor Ort und hat die Gegebenheiten
begutachtet und den Weg freigegeben.  

 

18.08.2011
Ausgekugelte Schulter am Malerwinkl –
Sucheinsatz Seelände
Am Donnerstag gegen 15.40Uhr
wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem KTW und dem
Notarzt zum Malerwinklweg alarmiert.
Dort befand sich eine 28jährige
Dame aus Spanien mit einer ausgekugelten Schulter. Die Dame wurde vor
Ort erstversorgt und dann per
Rettungsboot an die Seelände
transportiert. Dort wurde Sie dann zum Weitertransport ins Krankenhaus
Berchtesgaden an den Rettungsdienst
übergeben.
Während des Abrückens an der
Seelände wurde die Wasserwacht durch einen besorgten Vater alarmiert,
dass sein 3jährige Sohn abgängig sei. Der
Einsatzleiter vor Ort
alarmierte die Wasserwacht Berchtesgaden nach, um eine größere
Mannschaft für die Suchaktion vor Ort zu haben. Nach ca.
5 Minuten konnte der Einsatz jedoch abgebrochen worden. Der Junge tauchte wieder wohlbehalten bei seinem Vater auf.
5 Mann der Wasserwacht Berchtesgaden waren rund 1,5 Stunden im Einsatz.     

 

25.08.2011
Kopfplatzwunde am Wasserfall

Ein 13-jähriger Junge hat sich
am Donnerstagnachmittag am Kopf verletzt, als er im steilen Gelände in
der Nähe des Königsbach-Wasserfalls
ausrutschte und stürzte. Seine
Mutter leistete sofort Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab, woraufhin
die Leitstelle Traunstein um 13.42 Uhr die BRK-
Wasserwacht mit ihrem
Rettungsboot alarmierte. Vier Wasserretter rückten über den See zur
Einsatzstelle aus und übernahmen den bereits
erstversorgten Patienten und
seine Begleiter. Nachdem die Einsatzkräfte den Buben untersucht und
keine weiteren Verletzungen festgestellt hatten,
wurde er mit dem Boot zur
Seelände gefahren und danach mit einem Krankenwagen des Roten Kreuzes in
die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
Die Wasserwacht war rund 45 Minuten lang gefordert.

30.08.2011
Bergwachttransport Salet

Während eines aufwendigen
Bergwachteinsatzes Höhe der Wasseralm wurde die Wasserwacht
Berchtesgaden alarmiert, um die Bergretter von
Salet wieder zur Seelände zu transportieren.
Nachdem der
Rettungshubschrauber mehr Reserven hatte, als angenommen, konnte die
Wasserwach Berchtesgaden von Salet wieder abrücken.
Im Einsatz waren 3 Mann der Wasserwacht für ca. 30 Minuten. 

01.09.2011
Erschöpfte Person am Rinnkendlsteig

Einen erschöpften Bergsteiger
mussten Einsatzkräfte von Bergwacht und Wasserwacht am Donnerstagabend
bei Dunkelheit vom Rinnkendlsteig
oberhalb des Königssees retten
und per Boot über den See transportieren. Der 77-Jährige aus Forchheim
war seit 10.30 Uhr unterwegs und konnte
selbst nicht mehr weitergehn,
weshalb seine Tochter mit den Kindern zum Fischer nach St. Bartholomä
abstieg und Hilfe holte; ein weiterer Angehöriger
blieb beim Patienten.
Die Leitstelle Traunstein
alarmierte daraufhin um 18.41 Uhr die Bergwacht Berchtesgaden und das
Rettungsboot der BRK-Wasserwacht, mit dem fünf
Bergretter zum Eiswinkl
gebracht wurden. Von dort stiegen die Retter zur Einsatzstelle auf. Da
es langsam dunkel wurde, mussten in der Zwischenzeit
mit dem Boot Lampen von der
Seelände geholt werden, um den Abtransport durch das steile Gelände
auszuleuchten. Gegen 21.15 Uhr kamen die
Einsatzkräfte mit dem
77-Jährigen in der Gebirgstrage am Rettungsboot an. Bei einem Abstecher
in St. Bartholomä wurden noch die Angehörigen des
Patienten abgeholt. Gemeinsam
ging es dann zurück zur Seelände, wo der Franke gegen 22.15 Uhr von
einer Rettungswagen-Besatzung des Roten
Kreuzes übernommen wurde, die ihn zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Berchtesgaden brachte.
Fünf Bergwachtmänner und drei Wasserretter waren rund dreieinhalb Stunden lang gefordert.
Seit der Indienststellung am
23. Juli war das neue Rettungsboot der BRK-Wasserwacht am Königssee
bereits bei 14 Einsätzen unterwegs;
am 1. September auch erstmals
bei völliger Dunkelheit. „Die umfangreiche Beleuchtungseinrichtung und
das leistungsfähige Radar mit GPS-Ortung
haben sich bewährt“, freut sich der Technische Leiter der Ortsgruppe, Franz Kurz. 

10.09.2011
Kopfplatzwunde Obersee / Salet

Am 10.09. wurde die Wasserwacht
Berchtesgaden zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden zu einer
gestürzten Person im Bereich zwischen
Obersee und Salet um 13.18 Uhr alarmiert.
Der 80jährige Rentner aus Wuppertal konnte den Einsatzkräften noch etwas zu Fuß entgegengehen.
Der Patient nimmt ein blutverdünnendes Mittel ein, somit war äußerste Vorsicht geboten.
Die Einsatzkräfte versorgten
die Platzwunde am Kopf, die Schürfwunden an der rechten Hand sowie die
leichte Prellung des Brustkorbes.
Der Wuppertaler wurde zusammen mit seiner Frau an die Seelände transportiert.
Dort wurde er dem
Landrettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Dieser fuhr den
Patienten in die Kreisklinik nach Bad Reichenhall.
4 Mann der Wasserwacht sowie 2 Mann der Bergwacht waren rund 1,5 Stunden im Einsatz.

17.09.2011
Suchaktion Weißbach a.d. Alpenstraße – Canyoningeinsatz
Am Samstag gegen 15.00Uhr wurde die Bergwacht Bad Reichenhall zusammen mit der Canyoning-Gruppe zu einer großen
Suchaktion in der Weißbachschlucht alarmiert.
Ein herrenloses Zelt samt Ausrüstung sorgte für Aufregung – mehr als 5 Tage stand das Zelt in der Schlucht.
Die Bergwacht, die Canyoning-Gruppe sowie ein Hubschrauber suchten die komplette Schlucht ab, da ein Unglück nicht
ausgeschlossen werden konnte.
Gegen 19.00Uhr wurde die Suchaktion ohne Erkenntnisse eingestellt.
Die Canyoning-Gruppe besteht aus Spezialisten der Bergwacht und Wasserwacht und wird überwiegend im schwierigen Gelände
(Schluchten, reißende Bäche, Gewässer im bergigen Gelände, usw.) eingesetzt.
Zwei Mitglieder der Wasserwacht Berchtesgaden sind in der Canyoning – Gruppe dabei.

26.09.2011 – 19:48 Uhr Vermisstensuche St. Bartholomä

Zur Unterstützung der Bergwacht Berchtesgaden wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einer Vermisstensuche alarmiert.
Der Einsatz wurde noch während der Anfahrt abgebrochen, da die vermisste Person unverletzt aufgefunden werden konnte.

25.09.2011 – 23:34 Uhr Vermisstensuche Salet
Zur Unterstützung der Bergwacht Berchtesgaden wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einer Vermisstensuche alarmiert.
Der Einsatz wurde noch während der Anfahrt abgebrochen, da die vermisste Person unverletzt aufgefunden werden konnte.

27.09.2011
Bergungseinsatz mit Bergwacht

Am Dienstag abend gegen 19.15
Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zur Unterstützung der Bergwacht
alarmiert. Die Bergwacht Berchtesgaden
musste eine verstorbene Person
vom Wanderweg zum Kärlingerhaus bergen. Aufgrund der Dämmerung entschied
man sich, die Person nach St.
Bartholomä zu fliegen und von dort mit dem Boot der Wasserwacht abzutransportieren.
Der Rettungshubschrauber
Christoph 14 landete beim letzten Tageslicht in St. Bartholomä und
übergab die Person an die Wasserwacht.
Bei einsetzender Dämmerung flog
der Hubschrauber zurück nach Traunstein. Die Wasserwacht Berchtesgaden
transportierte den Leichnahm sowie den
Bergretter zur Seelände und übergab den Verstorbenen an ein Besattungsunternehmen.

09.10.2011
Bergung einer Person

Die seit diesen Mittwoch am
Königssee vermisste 78-jährige Seniorin wurde heute Vormittag von einem
Bergsteiger am Ostufer des Sees weitab aller für
Ungeübte gangbaren Wege in unwegsamen Steilgelände tot aufgefunden.
Die demenzkranke Frau hatte am
Mittwoch bei einem Busausflug einer Seniorengruppe aus Oberösterreich im
starken Besucheraufkommen an der
Seelände offensichtlich den
Anschluss an die Gruppe verloren und war seither verschwunden. Massive
Suchaktionen bis Samstagabend zu Lande, Wasser
und aus der Luft brachten kein
Ergebnis. Auch die intensive Unterstützung bei der Suche nach der Frau
durch die Medien ergaben keinen greifbaren
Hinweis. Am Sonntagvormittag
entdeckte dann ein einheimischer Bergsteiger auf einem verfallenen Steig
etwa drei Kilometer entfernt von der Seelände die
Leiche der Seniorin. Ihr war
es offensichtlich trotz ihres Alters und Sommersandalen gelungen, vom
sogenannten Malerwinkel am Ostufer des Sees nach
dem Ende des Wanderweges
weiter am See entlang zu steigen. Dabei musste sie seichtes Wasser
durchgehen und mehrere felsige Steilstücke
überwinden. Zwischen
Wasserfall und Kessel rutschte sie schließlich im Steilgelände am
sogenannten Nassen Palfen mehrere Meter nach unten und blieb
auf einem verfallenen
Jägersteig liegen. So fand sie der ortskundige Bergsteiger am
Sonntagvormittag tot auf. Der Leichnam wurde von der Bergwacht
geborgen, deren Einsatzkräfte
vom BRK per Wasserwachtboot in die Nähe der Unglücksstelle über den See
gefahren wurden. Ein Polizeibergführer der
Polizeiinspektion
Berchtesgaden nahm den Unfall auf. 15 Einsatzkräfte von Bergwacht und
Wasserwacht waren rund zwei Stunden lang gefordert.

23.10.2011
Erstversorgung nach Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

Am Sonntag nachmittag, kurz
nach 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Bundestraße B20 Kreuzung Ramsauer
Str. an der sog. Umgehungsstraße ein
schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Die Wasserwacht Berchtesgaden
war gerade auf dem Weg zu einer Tauchübung am Hinteresee und wurde von
der ILS Traunstein als Erstversorger
mitalarmiert.
Das Fahrzeug der Wasserwacht war nach dem Notarzt zweites Fahrzeug am Einsatzort.
Nach kurzer Besprechung mit dem
Notarzt, versorgten die Ehrenamtlichen der Wasserwacht die Verletzten,
halfen dem Notarzt bei der Behandlung.
Nachdem der Rettungsdienst mit
mehreren Fahrzeugen eingetroffen ist, lagerten die Ehrenamtlichen die
Verletzten in die Rettungswagen um und halfen
auch hier bei der Versorgung mit.
Insgesamt waren 4 Verletzte zu
versorgen  (1x schwer, 2x mittel, 1x leicht). Die Schwerverletzte wurde
mit dem Rettungshubschrauber Christopherus 6
ins Klinikum nach Salzburg geflogen. Die restlichen Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.
Im Einsatz waren neben der Wasserwacht:
Notarzt 1 BGD, Notarzt 2 BGD, 3
Rettungswagen, der Einsatzleiter Rettungsdienst, Rettungshubschrauber
Christopherus 6, die Feuerwehr
Bischofswiesen, die Polizei Berchtesgaden und ein zufällig vorbeifahrender Rettungsassistent
Die Feuerwehr Bischofswiesen
leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, kümmerte sich um
auslaufende Betriebsstoffe und rettete einen Verletzten
per hydraulischen Rettungssatz aus dem Fahrzeug.
Die Polizei Berchtesgaden nahm den Unfall auf und hat die Ermittlungen aufgenommen.

29.10.2011
Verstíegene Personen am Wasserfall

Gegen 16.15 Uhr wurde die
Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um die Bergwacht zu verstiegenen
Personen am Wasserfall am Königssee zu
transportieren.
Die Personen wurden im oberen Bereich des Wasserfalls gerettet und mit Hilfe der Bergwacht transportiert.
Die Wasserwacht war rund 40 Minuten im Einsatz.

04.11.2011
Verkehrsunfall –
PKW in der Ache
In den frühen Morgenstunden kam eine junge Fahrerin noch aus ungeklärter Ursache von der Bundesstraße ab.
Ersthelfer konnten die leblose
Person befreien. Mit Hilfe der Feuerwehr Berchtesgaden,  der Polizei
Berchtesgaden, des BRK und der
Wasserwacht Berchtesgaden wurde das Fahrzeug geborgen.

26.11.2011
Verkehrsunfall – Person in der Ramsauer Ache

Weil er offenbar alkoholisiert
einen Unfall gebaut hatte, ist am Samstagabend ein junger Mann aus dem
südlichen Landkreis vor der Polizei geflüchtet
und in die Ramsauer Ache
gestürzt. Der 20-jährige war zwischen Ramsau und Berchtesgaden mit
seinem PKW von der B305 abgekommen und in
eine Baumgruppe kurz oberhalb
der Ramsauer Ache geprallt, wobei das Fahrzeug auf die Seite kippte.
Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Wasserwacht
waren im Einsatz.
Andere Autofahrer hatten gegen
23.00Uhr per Notruf gemeldet, dass auf der Deutschen Alpenstraße kurz
vor dem unteren Felsentor ein Auto von der
Fahrbahn abgekommen sei,
woraufhin die Polizeieinsatzzentrale eine Zivilstreife zum Unfallort
schickte. Als die Beamten eintrafen, war niemand mehr im
Fahrzeug. Auf Höhe des
Felsentors entdeckten sie dann zwei Fußgänger, die in Richtung Ramsau
unterwegs waren. Als der 20-jährige erkannte, dass
es Polizisten sind, flüchtete er und versteckte sich unter dem Holzsteg am Felsentor, wo ihn die Beamten entdeckten.
Der 20-jährige verschwand aber
erneut in der Dunkelheit und konnt erst wieder nach weiterer Suche am
Ufer der Ache entdeckt werden.
Offensichtlich war er im
felsigen Gelände abgerutscht und etwa drei Meter tief abgestürzt, wobei
er reglos im Wasser liegen blieb.
Nur unter erheblicher
Eigengefährdung konnte einer der Polizeibeamten, ein Polizeibergführer,
zum Verletzten hinabklettern und diesen aus dem Wasser
ziehen.
Der Verletzte wurde an das Rote Kreuz übergeben.
Der Einsatzleiter der
Wasserwacht Berchtesgaden koordinierte vor Ort gemeinsam mit dem
Einsatzleiter Rettungsdienst die weiteren Maßnahmen.
Eine Vermisstensuche nach eventuell weiteren PKW Insassen konnte nach einem Verhör der Beiden abgebrochen werden.
Der Einsatzleiter der Wasserwacht war rund eine Stunde im Einsatz.

30.12.2011 Bergung Schneefräse.
Die Wasserwacht Berchtesgaden wurde gerufen, um eine Fräse die bei Schneeräumarbeiten der Eisfläche eines Freibades eingebrochen ist zu bergen. Der Maschinenführer konnte sich gerade noch ins Trockene retten.

 

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