Einsätze 2013

26.12.2013 – Auto stürzt in die Berchtesgadener Ache

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist auf Höhe der Watzmanntherme (Bergwerkstraße) ein Subaru Forrester in die Berchtesgadener Ache gestürzt. Da zunächst unklar war, ob und wie viele Menschen mit dem geretteten Fahrer im Auto waren, musste ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Suche und Rettung aus dem Wasser ausrücken. Die Leitstelle Traunstein alarmierte deshalb gegen 5.15 Uhr die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwacht aus Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen, die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall sowie den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes aus Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Freilassing.
Der verletzte Fahrer wurde notärztlich versorgt und in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
Aufgrund des niedrigen Wasserstandes konnten die meisten der Wasserrettungs-Einheiten noch während der Anfahrt den Einsatz abbrechen.
Die Berchtesgadener Wasserretter suchten die Ache mit Fußtrupps flußaufwärts und flußabwärts ab.
Nachdem keine weitere Person gefunden werden konnte, wurde das Abschleppunternehmen bei der Bergung des PKW´s unterstützt und die Arbeiten abgesichert.
Gegen 06.40 Uhr war der Einsatz beendet.

26.10.2013 Kursboot versäumt

Am Samstag nachmittag gegen 16.35 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden nach Salet alarmiert.
Zwei Wanderer aus Mittelfranken sind am Samstag von der Gotzenalm nach Salet gewandert.
Die Schifffahrt Königssee hatte jedoch bereits auf den Winterfahrplan umgestellt.
Die beiden unverletzten Wanderer wurden von der Wasserwacht in Salet abgeholt und per Motorrettungsboot zurück zur Seelände gebracht.
Durch den  Irrtum der Wanderer wird Ihnen der Einsatz privat in Rechnung gestellt.
Die ehrenamtlichen Kräfte waren rund 1 Stunde im Einsatz.

12.10.2013 – Erstversorger nach Sportunfall

Auf der Rückfahrt von der Vermisstensuche am Königssee wurde die Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Einsatzfahrzeug als Erstversorger zu einer Sportverletzung an den  Fußballplatz in Schönau am Königssee alarmiert.
Dort bekam ein englischer Patient einen Fußball gegen den Kopf und war kurze Zeit bewusstlos.
Nach der Erstversorgung durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurde der Brite an den Landrettungsdienst zum Weitertransport ins Krankenhaus Bad Reichenhall übergeben.
Der Einsatz war nach rund 30 Minuten für die Wasserretter abgeschlossen.

12.10.2013 – Vermisstensuche mit glücklichem Ausgang

Am Samstag abend wurden die Wasserwacht Berchtesgaden und die Bergwacht Berchtesgaden um 18.40 Uhr zu einer Vermisstensuche nach St. Bartholomä alarmiert.
Ein 29jähriger Russe war seit den späten Nachmittagsstunden abgängig.
Dessen Lebensgefährtin und der Fremdenführer und Dolmetscher alarmierten abends die Rettungskräfte, nachdem der 29jährige nicht mit dem letzten Kursboot an der Seelände angekommen ist.
Kurz nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Seelände, stellte sich heraus, dass eine ausländische Person in St. Bartholomä an der Wirtschaft gefunden wurde.
Die Einsatzkräfte beschlossen nach Rücksprache mit der Polizei, dass zuerst die Wasserwacht mit der Lebensgefährtin und dem Dolmetscher nach St. Bartholomä fährt, um zu prüfen, ob dies die abgängige Person sei.
Eine vermutlich größere Suchaktion konnte rasch beendet werden, nachdem die Lebensgefährtin dem 29jährigen Russen in St. Bartholomä um den Hals fiel.
Die drei Personen wurden von der Wasserwacht zurück zur Seelände gebracht.
Die Wasserwacht war mit vier Einsatzkräften rund 1,5 Stunden in Einsatz.

10.10.2013 – Allergische Reaktion St. Bartholomä

Am Donnerstag Vormittag gegen 11.45 Uhr wurden die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit dem Rettungshubschrauber „Christopherus 6“ aus Salzburg zu einer allergischen Reaktion nach St. Bartholomä alarmiert.
Ein 48jähriger Ungar wurde im Halsbereich von einer Wespe gestochen.
Die Mannschaft des Hubschraubers versorgte zusammen mit der Wasserwacht und dem Wasserwachts-Arzt den Patienten in St. Bartholomä.
Der Patient wurde dann per Motorrettungsboot an die Seelände gebracht.
Einen Weitertransport lehnte der Ungar ab.
Die Wasserwacht war rund eine Stunde im Einsatz.

06.10.2013 – Abgestürtzer Kletterer Grünstein-Klettersteig

Ein 19-jähriger einheimischer Spitzenkletterer ist am Sonntagabend bewusstlos und blutüberströmt am Einstieg des Grünstein-Klettersteigs aufgefunden worden. Bergwacht und BRK-Wasserwacht waren bereits bei einem weiteren Notfall am Königssee im Einsatz und konnten dem jungen Mann sofort helfen, der dann mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen wurde.


Gegen 18.20 Uhr, noch während des vorhergehenden Einsatzes am Königssee, ging ein weiterer Notruf vom Grünstein-Klettersteig ein, wo ein bewusstloser, blutüberströmter Klettersteiggeher am Einstieg entdeckt worden war. Bergwacht und Wasserwacht fuhren sofort vom Königssee direkt zum Unfallort und versorgten den jungen Mann medizinisch. Mit einem All-Terrain-Vehicle (ATV) der Bergwacht wurde der Notarzt des nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ vom Landeplatz an der Kunsteisbahn zum Patienten gebracht. Der Abgestürzte wurde dann mit dem Geländewagen bis zum Hubschrauber gefahren.

Da persönliche Dokumente fehlten und weder die Identität noch der Unfallhergang klar waren, übernahm ein Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden die weiteren Ermittlungen. Gegen 22.30 Uhr konnte dann über das abgestellte Auto des Verunfallten ermittelt werden, dass es sich um einen 19-jährigen Spitzen-Kletterer aus dem inneren Landkreis handelt. Der junge Mann war mit Helm und Klettersteig-Ausrüstung ausgestattet; vermutlich hatte er sie aber in der Stahlseilversicherungsanlage nicht eingehängt. Noch ist unklar, wie tief der 19-Jährige abgestürzt ist. Sicherlich hatte er großes Glück im Unglück, da er sich schwerste Verletzungen zuzog, die jedoch nach Angaben des behandelnden Arztes nicht lebensbedrohlich sind. Unklar war auch noch, ob der junge Mann alleine oder mit einem Begleiter die Nachtbegehung meistern wollte. Ein schon vorher eingestiegener Bergsteiger hatte am Einstieg zwei Leute gesehen. Gegen 23 Uhr wurde eine weitere Absuche des Klettersteigs abgebrochen, da bekannt wurde, dass der 19-Jährige einem Freund gegenüber geäußert hatte, dass er alleine den Klettersteig begehen wird.

06.10.2013 – Verstiegene Person Ostufer

Die Wanderin am Seeufer

Am Sonntag gegen 18 Uhr mussten Bergwacht und BRK-Wasserwacht zu einer verstiegenen Wanderin aus Niedersachsen zwischen Malerwinkel und Kessel ausrücken.
Die Wasserwacht Berchtesgaden rückte zusammen mit dem Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden aus, um den genauen Standort der Dame zu erkunden.

Bei der Erkundungsfahrt mit dem Rettungsboot entdeckten die Retter die Frau direkt am Seeufer kurz hinter der Nassen Wand. Die Unverletzte wurde mit dem Boot zurück zur Seelände gefahren.

03.10. + 04.10.2013 – Erneut Einsatz in der Watzmann Ostwand

Bergretter verladen Ebikes auf das BootAm Abend des 03.10. wurde die Wasserwacht Berchtesgaden erneut zur Unterstützung der Bergwacht alarmiert.
„In der Watzmann-Ostwand haben sich zwei Wanderer auf ca. 1.500 Höhenmetern verstiegen.
Beide sind unverletzt“ – so die Alarmmeldung der ILS Traunstein.
Die Wasserwacht Berchtesgaden fuhr drei Bergwacht-Einsatzkräfte mit Ebikes über den See nach St. Bartholomä.
Von dort machten sich die Bergretter auf den Weg über die Eiskapelle in die Ostwand.
Der erste Einsatz dauerte für die Wasserwacht von 22.40 Uhr bis ca. 0.00Uhr – um 1.50 Uhr musste dann einer der Bergretter in St. Bartholomä geholt werden.
Die anderen Beiden verblieben bei den Verstiegenen und biwakierten dort.
Der zweite Einsatz dauerte bis ca. 3.15 Uhr.
Am Morgen des 04.10. wurden dann die beiden Verstiegenen sowie die beiden Bergretter mit einem Polizeihubschrauber aus der Ostwand nach Königssee geflogen.

02.10.2013 – Erstversorger Schwöb

Am Mittwoch morgen um kurz vor 11.00 Uhr war die Wasserwacht Berchtesgaden gerade auf dem Weg zum Königssee, um vom Vortag aufzuräumen.
In der Königsseer Straße höhe Wemholz wurden die ehrenamtlichen Helfer als Erstversorger zu einem Schlaganfall in die Alte Königsseer Str. alarmiert.
Die Kräfte untersuchten und versorgten die 81jährige bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes mit Rettungswagen und Notarzt und halfen bei der Umlagerung in den Rettungswagen mit.
Der Einsatz dauerte für rund 30 Minuten für die Wasserwacht.

01.10. – 02.10.2013 Großeinsatz: 14 Stunden Einsatzmarathon

Transport vom ATV der Bergwacht über den Königssee

Großeinsatz bei Nebel und Regen in der Watzmann-Ostwand
Hubschrauberflüge wegen tiefhängender Wolken nicht möglich – 14 Transportfahrten mit dem Wasserwachtsboot:
Absturz auf dem Kederbacherweg – Rettungskräfte suchen nach schwer verletztem Bergsteiger

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Bergwacht ist derzeit in der Watzmann-Ostwand unterwegs, um einen verletzten Bergsteiger zu retten. Der 56-jährige Mann war den Angaben seines Begleiters zufolge am Kederbacherweg irgendwo oberhalb des Schöllhorneises in etwa 1.600 Metern Meereshöhe rund 20 Meter abgestürzt und wartete schwer verletzt auf Hilfe. Wegen des Nebels konnte kein Hubschrauber direkt zur Unfallstelle fliegen. Bis 17 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Patienten noch nicht erreicht. Voraussichtlich zieht sich der Rettungseinsatz noch bis in die Nacht hinein.

Gegen 13.50 Uhr war der Notruf aus dem so genannten Kederbacherweg eingegangen. Die Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin sofort die zuständige Bergwacht Berchtesgaden, die zur Unterstützung für einen aufwendigen, bodengebundenen Einsatz die Nachbarbereitschaften aus Marktschellenberg und Ramsau nachforderte, da ein direkter Anflug der Unfallstelle per Hubschrauber wegen der tiefhängenden Wolken nicht möglich war.

Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers »Christophorus 6« versuchte gegen 14.45 Uhr noch, ihren Notarzt und den Einsatzleiter so nah wie möglich an der Unfallstelle abzusetzen, kam aber nur bis zur Kapelle Johann und Paul unterhalb der Eiskapelle durch. Die BRK-Wasserwacht brachte am Nachmittag im Pendelverkehr Einsatzkräfte und Ausrüstung, darunter auch ein All-Terrain-Vehicle (ATV), mit ihrem Rettungsboot von der Seelände über den Königssee nach St. Bartholomä. Die Bergretter, darunter auch zwei Bergwacht-Notärzte, mussten von dort aus bei schwierigen Verhältnissen mit umfangreicher Rettungsausrüstung zu Fuß zur Unfallstelle aufsteigen. Gegen 17 Uhr befanden sich die ersten Rettungskräfte kurz unterhalb des Patienten.

Der Kederbachweg wird in der Regel nur im Frühsommer begangen, wenn das Schöllhorneis noch mit Schnee bedeckt ist und die Randkluft noch gut überwindbar ist. Gleich darüber schließt sich die Schlüsselstelle der Tour, die Schöllhornplatte, an. Hier ist Kletterei im vierten Schwierigkeitsgrad erforderlich, zudem ist der Fels hier oft unangenehm nass. Zahlreiche Unfälle haben sich hier seit der Erstbegehung im Jahr 1881 bereits ereignet. Wo sich der Unfall genau ereignet hatte, war bis 17 Uhr noch nicht bekannt. Kurz nach 17.30 uhr treffen die ersten Einsatzkräfte beim Verletzten ein. Gegen 18 Uhr sind 33 Bergretter in der Ostwand unterwegs und die Wasserwacht fährt zum siebten Mal Personal und Material über den See.

Aktualisierung 02.10.: Insgesamt waren knapp 40 Bergwacht – Einsatzkräfte, 5 Einsatzkräfte der Wasserwacht Berchtesgaden, mehrere Rettungsfahrzeuge der Bergwacht, das Einsatzfahrzeug der Wasserwacht und das Motorrettungsboot der Wasserwacht Berchtesgaden für rund 14 Stunden im Einsatz.
Der Patient konnte gegen 02.00 Uhr morgens an den Rettungsdienst übergeben werden.
Die restlichen Aufräum- und Rücktransportarbeiten dauerten bis ca. 04.00Uhr morgens an.

27.09.2013 – Absicherungsarbeiten bei Großbrand in der Ramsau

RAMSAU – Am
Freitagabend kurz nach 21.15 Uhr mussten Feuerwehr, Rotes Kreuz,
Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei in den Ramsauer Reschenweg
ausrücken, wo ein Zweifamilienhaus in Vollbrand stand. Die Bewohner
gelangten gerade noch rechtzeitig ins Freie und konnten sich bei den
Nachbarn in Sicherheit bringen, so dass niemand ernsthaft verletzt
wurde. Zwei Autofahrer, eine junge Frau und ein junger Mann aus
Bischofswiesen und Markschellenberg hatten beim Vorbeifahren Feuerschein
bemerkt und das schlafende, ältere Ehepaar gewarnt. Das Rote Kreuz
behandelte vier Hausbewohner und Nachbarn, die unter anderem bei
Löschversuchen Rauchgas eingeatmet hatten, darunter eine 59-jährige
Nachbarin, die nach notärztlicher Erstversorgung zur weiteren
Überwachung in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden musste;
zwei weitere unverletzte Nachbarn wurden betreut. Ersten Erkenntnissen
zufolge entstand enormer Sachschaden in Höhe von geschätzten 800.000
Euro; die Kripo ermittelt die genaue Brandursache und geht von
Funkenflug aus vermeintlich abgekühlter Holzasche aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein großer Teil des
Dachstuhls und der Holzschindel-Fassadenverkleidung bereits in
Vollbrand. Ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren aus
Berchtesgaden, Schönau, Königssee, Marktschellenberg, Bischofswiesen,
Schneizlreuth und Bad Reichenhall ging sofort im Innen- und Außenangriff
mit bis zu mit fünf Atemschutztrupps über Steckleitern und über die
Drehleiter mit mehreren Rohren und Schaum gegen das Feuer vor und suchte
das Objekt ab, wobei schnell klar war, dass keine Betroffenen mehr im
Gebäude sind. Während der Löscharbeiten musste auch die Dachhaut
geöffnet werden. Die Ortsfeuerwehr Ramsau nahm gerade an einer Übung im
Pinzgau teil und rückte wenig später zusammen mit österreichischen
Feuerwehrleuten über die Hirschbichlstraße zum Einsatzort nach. Die
Feuerwehr Bayerisch Gmain besetzte während des Großeinsatzes zur
Gebietsabsicherung im südlichen Landkreis für mögliche weitere Einsätze
die Bischofswiesener Feuerwache nach.

Insgesamt 38 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes sicherten die Löscharbeiten
mit zehn Fahrzeugen ab, darunter die Sanitätseinsatzleitung mit
Unterstützungsgruppe, drei Notärzte, die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n)
Behandlung und Transport Süd der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden und
Bad Reichenhall und die SEG der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe
Berchtesgaden. Da direkt am Haus die Ramsauer Ache vorbeifließt, passten
die Wasserretter auf, dass niemand in den Fluss fällt und stiegen
leinengesichert immer wieder ins Wasser, um verstopfte Ansaugrohre der
Löschwasserpumpen zu säubern. Die B305 war während wegen der vielen
Einsatzfahrzeuge nur halbseitig befahrbar, wobei die Feuerwehr den
Verkehr regelte.

Beamte der Berchtesgadener Polizei und der Kripo Traunstein übernahmen
vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Schadenshöhe wurde von
der Polizei am Abend zunächst auf 400.000 Euro geschätzt, wird nach
weiteren Erkenntnissen aber mit rund 800.000 Euro beziffert. Als
mögliche Ursache wird zum jetzigen Zeitpunkt Funkenflug angenommen. In
der Nähe des wahrscheinlichen Brandausbruchsortes, einem an das Haus
angrenzenden Holzunterstand, hatte sich abgelagerte und vermeintlich
abgekühlte Holzofenasche befunden. Die Lösch- und Aufräumarbeiten
dauerten bis spät in die Nacht.

16.09.2013 – Erstversorger bei zwei Verkehrsunfällen

Am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr ist auf der B305 an der Bushaltestelle an der Almbachklamm ein 59-jähriger Fußgänger vom Seitenspiegel eines Lastwagens erfasst und schwer verletzt worden.
Das Rote Kreuz versorgte den Patienten notärztlich und flog ihn danach mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Klinikum Traunstein.
Während der Rettungsarbeiten ereignete sich ein weiterer Unfall mit zwei Autos, bei dem eine 33-jährige Frau leicht verletzt wurde. Eine zweite Rettungswagen-Besatzung brachte sie zur Kreisklinik Berchtesgaden.
Einer der Einsatzleiter der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden kam an der Unfallstelle vorbei und unterstützte die Rettungsarbeiten für mehr als eine Stunde.
Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf.
Der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes kümmerte sich mit zwei Krisenberatern um den unverletzten, betroffenen Lasterfahrer.

15.09.2013 – Notarzteinsatz St. Bartholomä

Am Sonntag mittag gegen 11.20Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach St. Bartholomä alarmiert.
Eine 71jährige Kölnerin wurde auf der Überfahrt nach St. Bartholomä im Kursboot aus unklarer Ursache ohnmächtig.
Die genaue Ursache konnte vor Ort nicht geklärt werden.
Die alarmierten Kräfte versorgten die Patientin in St. Bartholomä und brachten sie zum Rettungshubschrauber.
Der Hubschrauber brachte die Dame dann ins Krankenhaus Traunstein, um die Kölnerin weiter zu behandeln.
Der Einsatz dauerte rund 1,5 Stunden.

08.09.2013 – Verstiegene Person Falkensteinerwand

Am Sonntag Mittag gegen 11.20 Uhr wurden die Bergwacht Berchtesgaden und die Wasserwacht Berchtesgaden erneut zu einer verstiegenen Person alarmiert.
Der Verstiegene war im Bereich Falkensteinerwand überhalb der Rodelbahn.
Da zunächst unklar war, wo er sich genau befindet, wurde von den Einsatzkräften von Bergwacht und Wasserwacht vom Boot aus die Wand genau mit Ferngläsern abgesucht.
Auch von der Ladestation der Schifffahrt und von der Rodelbahn aus wurde die Wand abgesucht.
Nach rund zwei Stunden wurde der Verstiegene dann über Rufkontakt ausfindig gemacht – die Wasserwacht konnte wieder einrücken.
Die Bergwacht Einsatzkräfte gingen von oben und von unten zum Verstiegenen und bauten ein Seilgeländer auf, um diesen sicher ins Tal zu begleiten.

07.09.2013 – Kreislaufkollaps in Salet

Gerade nachdem vom vorherigen Einsatz das Motorrettungsboot aufgeräumt wurde, bekamen die Ehrenamtlichen Retter der Wasserwacht vom Fahrdienstleiter der Schifffahrt den nächsten Einsatz mitgeteilt:
Eine junge Dame aus Irland ist in Salet und hat Probleme mit dem Kreislauf.
Nach einer längeren Bergtour hatte die 31jährige große Schwierigkeiten mit dem Kreislauf.
Die Wasserwacht-Einsatzkräfte untersuchten die Dame, versorgten diese kurz in Salet und brachten sie mit dem Motorrettungsboot zur Anlegestelle Seelände.
Die Irländerin verweigerte den Weitertransport in das Krankenhaus, weil sie am nächsten Tag zurück nach London fliegen wollte.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

07.09.2013 – Drei verstiegene Personen Kesselkopf

Am Samstag Abend wurden die Bergwacht Berchtesgaden zusammen mit der Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um drei verstiegene Personen vom Kesselkopf zu retten.
Die Wasserwacht fuhr die Bergwacht-Einsatzkräfte an die Anlegestelle Kessel.
Nachdem die Verstiegenen gesichtet worden waren, sind die ehrenamtlichen der Bergwacht zu der Familie aufgestiegen.
Jeder wurde einzeln mit einem sog. Kong-Sitzgurt gut 40m abgeseilt. Danach gingen die Bergwacht-Einsatzkräfte mit den drei Unverletzten zur Anlegestelle, wo sie zusammen mit dem Motorrettungsboot der Wasserwacht zurück zur Seelände gebracht wurden.
Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

04.09.2013 – Erstversorger Sportverletzung

Gerade, nachdem die Ehrenamtlichen vom Einsatz am Königssee zurück zur Wache kamen, wurden sie von der Leitstelle Traunstein als Erstversorger zur Eishalle Berchtesgaden geschickt.
Hier bekam ein 26jähriger aus Salzburg einen Puk ins Gesicht und hatte eine große Platzwunde an der Wange.
Der Patient wurde von den Wasserrettern versorgt und dann an den Landrettungsdienst übergeben, der den Patienten ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg einlieferte, um Schäden am Gebiss auszuschließen.

04.09.2013 – Kreislaufprobleme Kessel – Reitsteig

Am Mittwoch Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zur Anlegestelle Kessel alarmiert.
Ein 71jähriger Bad Reichenhaller, der auf dem Rückweg von der Gotzenalm war, hatte massive Kreislaufprobleme.
Zwei Wanderer fanden den Patienten auf dem sog. Reitsteig und begleiteten ihn richtung Kessel.
Die Ehrenamtlichen der Wasserwacht marschierten ca. 10 Minuten über den Steig bis hin zum Patienten, versorgten diesen kurz und trugen ihn dann mit der Schaufeltrage aufs Boot.
Nach der Versorgung auf dem Motorrettungsboot wurde der Patient an der Seelände dem Landrettungsdienst zur Weiterbehandlung im Krankenhaus Bad Reichenhall übergeben.

04.09.2013 – Canyoning Einsatz Ruhpolding

Am Mittwoch nachmittag wurde die Canyoning Gruppe Chiemgau nach Ruhpolding alarmiert.
Ein abgestürzter Mountain-Biker lag ca. 50m unterhalb des Weges im Bachbett.
Der Patient konnte nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 nach Traunstein geflogen werden.

31.08.2013 – Kreislaufkollaps St. Bartholomä

Am Samstag Nachmittag wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einem Kreislaufkollaps nach St. Bartholomä alarmiert.
Eine Österreicherin hatte immense Probleme mit ihrem Kreislauf.
Nach der Versorgung in Bartholomä wurde die Patientin zurück zur Seelände transportiert.
Die Dame verweigerte eine Weiterbehandlung durch den Rettungsdienst.

24.08.2013 – Vermisstensuche Scheffau

Am Samstagvormittag war eine Person zwischen Scheffau und Oberau abgängig.
Zusammen mit ihrer Suchhundestaffel der Bergwachten und den
Polizeihundeführern musste die Wasserwacht Berchtesgaden nach einer vermissten Frau suchen, die gegen 11.45
Uhr von einem Hund rund 50 Meter von einer Forststraße entfernt im
Bergwald gefunden wurde und von der Bergwacht Marktschellenberg nur noch
tot geborgen werden konnte.
Rettungstaucher der BRK-Wasserwacht aus
Berchtesgaden und Bad Reichenall hatten zuvor noch in einem Weiher an
der Scheffauer Straße bei Zill nach der Vermissten gesucht.
Neben der
Bergwacht waren die Polizei, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes
mit Notarzt und sechs Rettungstaucher der BRK-Wasserwacht im Einsatz.

23.08.2013 – Bergwachttransport St. Bartholomä

Am Freitag Nachmittag gegen 14.40 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Motorrettungsboot nach St. Bartholomä alarmiert.
Die Wasserretter mussten nach einem Bergunfall das Kriseninterventionsteam der Bergwacht (KIT-Berg) auf die Halbinsel Bartholomä bringen.
In Bartholomä warteten die Wasserretter auf die Bergwacht – Einsatzkräfte, die Angehörigen des Verunfallten sowie das KIT – Berg Team.
Die Ehefrau des Verunfallten wurde mit weiteren Angehörigen, den Einsatzkräften von Bergwacht und KIT-Berg dann zusammen an die Seelände gefahren.
Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht rund drei Stunden.

22.08.2013 – Erschöpftes Kind – Eisbachtal

Gegen 18 Uhr setzten Wanderer einen Notruf ab, da ein elfjähriges Mädchen auf dem Weg zwischen Saugasse und Eisbachtal an Kreislaufproblemen litt und so erschöpft war, dass es sich übergeben musste. Der Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden nahm per Handy Kontakt zur achtköpfigen Gruppe auf, die noch selbständig bis nach St. Bartholomä weitergehen konnte. Von dort holte die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot die vier Kinder und vier Erwachsenen ab und fuhr sie nach Erstversorgung des erkrankten Kinds alle zurück zur Seelände. Die Eltern brachten das Kind dann selbst zum Arzt.

19.08.2013 – Verstiegene Personen am Königssee – Ufer

Erneut musste die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot zwei verstiegene Wanderer vom Königsseeufer abholen. Die Mutter und ihre Tochter kamen im Starkregen am Ostufer auf Höhe der Echowand nicht mehr weiter und setzten gegen 17.20 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die dann die Bergwacht Berchtesgaden alarmierte. Der Einsatzleiter entschied nach Rücksprache mit den in Not Geratenen, dass die beiden ohne Bergwacht mit dem Motorrettungsboot angeholt werden können. Mutter und Tochter waren unverletzt, konnten jedoch aufgrund der immer heftiger werdenden Regenfälle nicht mehr weitergehen. Sie hatten ihre Tour gegen 12.30 Uhr begonnen und waren dann im Laufe des Nachmittags vom Weg abgekommen. Die Wasserretter fuhren sie zurück zur Seelände.
Bereits am 13. August waren zwei Jugendliche auf dem Weg vom Malerwinkel zur Anlegestelle Kessel hinter dem so genannten Nassen Palfen in unwegsames Gelände geraten. Sie mussten ebenfalls von der BRK-Wasserwacht mit dem Boot abgeholt werden.

13.08.2013 – Hilferufe vom Königssee – Ufer

Zwei Jugendliche sind
am frühen Dienstagabend auf dem Weg vom Malerwinkel zur Anlegestelle
Kessel hinter dem so genannten Nassen Palfen in unwegsames Gelände
geraten, dann zum Königssee-Ufer abgestiegen und mehrfach abgerutscht.
Da sie nicht mehr weiterkamen, riefen sie laut um Hilfe. Die Rufe wurden
vom Personal der Schifffahrt gehört und bei der Leitstelle Traunstein
gemeldet, die gegen 17.15 Uhr die Bergwacht Berchtesgaden und die
BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot alarmierte. Die Einsatzkräfte
fuhren von der Seelände aus per Boot los und konnten rasch Rufkontakt zu
den beiden Mädchen herstellen, die vom Bergwacht-Notarzt untersucht
wurden, aber mit Schürfwunden und kleineren Prellungen davongekommen
waren. Die Minderjährigen mussten nicht ins Krankenhaus und wurden von
der Polizei nach Hause gebracht. Bergwacht und Wasserwacht waren rund
eine dreiviertel Stunde lang im Einsatz.

05.08.2013 + 06.08.2013 Vegetationsbrand überhalb des Königssees

Am Montagabend gegen
19.30 Uhr mussten Feuerwehr, BRK-Wasserwacht, Bergwacht im BRK,
Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei zu einem Vegetationsbrand im
steilen Bergwald am Simetsberg gegenüber der Salet-Anlegestelle am
Königssee ausrücken. Da die Brandstelle im Nationalpark über den Landweg
kaum erreichbar ist, wurden sie von den Besatzungen des Traunsteiner
Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und der Polizeihubschrauber
„Edelweiß 1 und 5“ unterstützt, die Einsatzkräfte am Berg absetzten, die
Lage erkundeten und mit einem Außenlastbehälter Wasser in den Hang
flogen. Da die Glutstellen trotz des Einsatzes bis tief in die Nacht
nicht abgelöscht werden konnten, werden die Arbeiten am Dienstagmorgen
weitergeführt.

Am 5. August gegen 19.30 Uhr wurde im Bereich des Simetsberges am
südwestlichen Ufer des Sees auf etwa 1.500 Metern im unwegsamen
Steilgelände eine starke Rauchentwicklung bemerkt und per Notruf
gemeldet. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers
„Christoph 14“ hatte bereits am 28. Juli an der gleichen Stelle zwei
kleinere Brandstellen entdeckt, als sie gegen 7.20 Uhr eine 40-jährige
Frau mit einer Knieverletzung vom Kärlinger Haus am Funtensee zur
Kreisklinik Bad Reichenhall flog. Das Feuer konnte durch den
Polizeihubschrauber „Edelweiß 2“ per Außenlastbehälter rasch gelöscht
werden; die BRK-Wasserwacht war mit ihrem Rettungsboot zur Lageerkundung
und Absicherung der Wasseraufnahme aus dem See im Einsatz.

Möglicherweise haben sich, trotz der Brandwache und mehrerer
Nachkontrollen unentdeckt gebliebene Glutnester neu entzündet. Erneut
betroffen ist nun eine Fläche von etwa 50 auf 50 Metern mit niedrigem
Gehölz, umgestürzten Bäumen und Latschen. Überwiegend handelt es sich
wieder um eine ganze Reihe von Glutnestern, offene Feuerflächen traten
bisher nicht auf – nur ein einzelner Baum stand zeitweise in Flammen.

Im Einsatz waren am Montagabend und in der Nacht etwa 60 Feuerwehrleute
der umliegenden Wehren, zehn Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden,
zehn Männer und Frauen der BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot, fünf
Sanitäter der BRK-Bereitschaft zur Absicherung und Verpflegung und das
Technische Hilfswerk (THW), zwei Polizeihubschrauber und der
Traunsteiner Rettungshubschrauber. Die Hubschrauber brachten
Einsatzkräfte an den Brandort, löschten aus der Luft und erkundeten mit
einer Wärmebildkamera nach Einbruch der Dunkelheit die Lageentwicklung.
Die detaillierten Bilder aus dem Hubschrauber wurden direkt in den
Einsatzleitcontainer des Führungsstabs gesendet, der sich am Parkplatz
Königssee eingerichtet hatte. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers konnte
verhindert, jedoch die Glutnester nicht abgelöscht werden. Aus
Sicherheitsgründen wurde der Einsatz wegen der Dunkelheit gegen 22 Uhr
abgebrochen und die letzten Einsatzkräfte ausgeflogen. Die
Löschmaßnahmen werden am Dienstagmorgen fortgesetzt. Wanderwege oder
Hütten sind nicht gefährdet. Die Brandursache ist bisher unbekannt.

29.07.2013 – Patientenrettung nach Türöffnung

Am Montag abend wollten die Einsatzkräfte der Wasserwacht Berchtesgaden lediglich das Schnell-Einsatz-Boot vom Thumsee Einsatz nach Hause holen.
Kurz nach 17.30 Uhr alarmierte die Intergrierte Leitstelle Traunstein die Kräfte der Wasserwacht zu einer Türöffnung in die Schönau, da der reguläre Rettungsdienst aufgrund des hohen Einsatzaufkommens bereits gebunden war.
Die alarmieten Kräfte der Feuerwehr hatten die Türe bereits unter Aufsicht der Polizei geöffnet, so konnten die ehrenamtlichen Wasserretter sofort mit der Versorgung beginnen.
Der Patient lag bereits mehrere Tage in der Wohnung und war anfangs nur bedingt ansprechbar.
Nach der Versorgung und unter Sauerstoffgabe wurde der Patient an den nachgeforderten Notarzt übergeben.
Der Arzt begleitete den Patienten im Rettungswagen ins Krankenhaus Berchtesgaden.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Wasserwacht beendet.

28.07.2013 – Einsatzreicher Tag für die Wasserwacht Berchtesgaden

Um 08.00 Uhr morgens wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zum Katastrophenalarm am Thumsee alarmiert, um die Wasserwacht Bad Reichenhall zu unterstützen.

Doch gleich kurz nach der Alarmierung änderte sich alles:

Einsatz 1:

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE –
Es hätte leicht ein größerer Waldbrand wie oberhalb des Thumsees werden
können, doch der etwa 100 Quadratmeter große Schwelbrand oberhalb von
Salet am Königssee war am Sonntagvormittag schließlich schnell gelöscht.

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“
entdeckte die beiden kleinen Brandstellen in rund 1.500 Metern Höhe
oberhalb der Saletalm am Königssee im Bereich zwischen Schrainbachfall
und Sagerecksteig, als sie gegen 7.20 Uhr eine 40-jährige Frau mit einer
Knieverletzung vom Kärlinger Haus am Funtensee zur Kreisklinik Bad
Reichenhall flog. Weil es sich dort um unzugängliches Gebiet handelt,
konnten die alarmierten Feuerwehren aus Schönau und Königssee, deren
Einsatzkräfte von der BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot über den
See gefahren wurden, nicht eingreifen. Schnell war klar, dass hier nur
Hubschrauber zur Brandbekämpfung eingesetzt werden können.

Das übernahmen schließlich die beiden Polizeihubschrauber »Edelweiß 1«
und Edelweiß 2«. Mit ihren unter der Maschine hängenden
Löschwasserbehältern konnten sie das Wasser direkt aus dem Königssee
entnehmen und über der laut Polizeisprecher »nur glimmenden Fläche«
abwerfen. Die Wasserwacht sicherte die Löschwasser-Entnahme mit ihrem
Boot ab. Bereits am späten Vormittag konnte Entwarnung gegeben werden.
Die Bootsbesatzungen der Königssee-Schifffahrt hielten die Brandstelle
aber noch den ganzen Tag über im Auge. Die Polizei geht davon aus, dass
der Schwelbrand am Abend zuvor durch einen Blitzschlag ausgelöst worden
war.

Einsatz 2:

Nachdem der Brand am Königssee nicht all zu schlimm war, entschieden die Einsatzleiter der Wasserwacht Berchtesgaden, die Mannschaft zu trennen.

So sicherten 4 Mann der Wasserwacht die Arbeiten rund um den Königssee ab, das Einsatzfahrzeug mit 5 Mann und Schnell-Einsatz-Boot fuhren um 10.00Uhr richtung Thumsee.

Während der Anfahrt wurde die Wasserwacht Berchtesgaden als Erstversorger zu einem Kreislaufkollaps auf der B20 in Bischofswiesen alarmiert.

Eine Dame hatte immense Probleme, ihr Mann verständigte daraufhin die Rettungsleitstelle.

Nach der Erstversorgung der Patientin wurde die Dame an den Landrettungsdienst übergeben.

Dieser brachte die intern erkrankte Dame zur Kontrolle und Weiterbehandlung ins Krankenhaus Berchtesgaden.

Einsatz 3:

Kurz nach der Ankunft am Thumsee wurde die Mannschaft gleich zu einem Problem bei einem Hubschrauber alarmiert.

Ein Verbindungskabel hat sich am Wasser-Löse-System eines Hubschraubers gelöst.

Die Wasserretter fuhren zusammen mit einem Mann einer Hubschrauberbesatzung an den nur wenige Meter über dem Thumsee fliegenden Hubschrauber, befestigten das lose Verbindungsstück und fuhren wieder retour.

Besonders schwierig war dieser Einsatz mit dem Boot aufgrund des sog. „Down Wash“ des Hubschraubers: Die Rotorblätter erzeugen einen immensen Abwind. Direkt über dem See ist dieser Abwind gepaart mit kleinsten Wassertröpfchen.

Nach ca. 15 Minuten war das Problem behoben und die Bereitschaft an der Wachstation der Wasserwacht Bad Reichenhall wurde wiederhergestellt.

Einsatz 4:

SCHNEIZLREUTH/WEISSBACH
– Ein 14-jähriger Junge ist am Sonntagnachmittag bei einer Wanderung
durch die Weißbachschlucht am Bachufer ausgerutscht und in einen so
genannten Weißwasser-Strudel geraten; sein 51-jähriger Vater sprang
sofort hinterher, um das untergegangene und zeitweise unter einem Stein
eingeschlossene Kind zu retten, versank wegen des fehlenden Auftriebs im
extrem sauerstoffreichen Wasser aber ebenfalls im Strudel.
Einsatzkräfte der Bergwacht im BRK, der BRK-Wasserwacht und ihrer
gemeinsamen Canyon-Rettungsgruppe, des BRK-Landrettungsdienstes und des
Polizeihubschraubers „Edelweiß 7“ mussten beide medizinisch versorgen
und im Luftrettungssack per Winde aus der Schlucht retten.

Angehörige und weitere Wanderer setzten bei der Leitstelle Traunstein
einen Notruf ab, die um 15.47 Uhr die Bergwacht Bad Reichenhall, die
Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwacht aus Bad Reichenhall,
Berchtesgaden und Freilassing, die gemeinsame Canyon-Rettungsgruppe von
Berg- und Wasserwacht, die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bad
Reichenhall, den Einsatzleiter Wasserrettungsdienst und den
Landrettungsdienst des Reichenhaller Roten Kreuzes mit Rettungswagen,
Notarzt und Einsatzleiter zur Weißbachschlucht schickte. Noch auf der
Anfahrt teilten die Ersthelfer mit, dass Vater und Sohn irgendwie aus
eigener Kraft das rettende Ufer erreicht hatten, aber erschöpft und
unterkühlt zusammengebrochen sind.

Die Retter mussten den genauen Unfallort erst suchen und die Schlucht
vom Mauthäusl und der Wegscheid aus zu Fuß durchqueren. Aus der Luft
wurden sie von der Besatzung des ebenfalls angeforderten
Polizeihubschraubers „Edelweiß 7“ unterstützt, der vom Löscheinsatz beim
Bergwaldbrand am Thumsee abgezogen wurde, sofort mit einem
Bergwachtmann an Bord startete und die Einsatzstelle ungefähr unterhalb
des Mauthäusls lokalisieren konnte. Vater und Sohn wurden notärztlich
versorgt und in Luftrettungssäcken gesichert. „Edelweiß 7“ und ein
Bergwacht-Luftretter nahmen zunächst den Vater per Außenwinde auf und
flogen ihn zur Kreisklinik Bad Reichenhall; danach wurde der 14-Jährige
ebenfalls per Winde aus der engen Schlucht abgeholt und zum Klinikum
Traunstein geflogen. Die Wasserwacht brachte danach eine Angehörige zum
51-Jährigen in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Beamte der Reichenhaller
Polizei nahmen den Unfall auf.

Auch nach diesem Einsatz wurde die Bereitschaft an der Wachstation am Thumsee wiederhergestellt.

Die 5 Mann der Wasserwacht Berchtesgaden waren gegen 22.00 Uhr wieder an der Wache in Berchtesgaden.

26.07.2013 – Modellhubschrauber im Königssee untergegangen

Da sich einer der vier Rotoren vom ca. 2000 € teueren Fluggerät gelöst hat, ist der Modellhubschrauber abgeschmiert und im See untergegangen. Taucher der Wasserwacht Berchtesgaden haben den Absturzbereich nach der Insel Christlieger abgesucht und den Hubschrauber aus 14 m Tiefe erfolgreich geborgen.

19.07.2013 – Sprunggelenkfraktur Anlegestelle Kessel

Eine 33-jährige Wanderin hat sich am Freitagabend am Kesselsteig
zwischen Königssee und Gotzenalm schwer am Fuß verletzt. Als um 18.18
Uhr die Bergwacht Berchtesgaden alarmiert wurde, forderte der
Einsatzleiter zur Unterstützung die BRK-Wasserwacht mit ihrem
Rettungsboot an.Als die Einsatzkräfte an der Seelände ankamen
stellte sich heraus, dass die Frau noch aus eigener Kraft den rund
halbstündigen Weg von der Unfallstelle bis zur Anlegestelle Kessel
zurückgelegt hatte und bereits mit dem Kursboot in Richtung Seelände
fuhr.
Die Berg- und Wasserretter warteten an der Seelände auf die Patientin,
versorgten sie und schienten den gebrochenen Fuß.
Eine
Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes brachte die
33-Jährige in die Kreisklinik Bad Reichenhall, wo sie weiter behandelt
wurde.
Die Ehrenamtlichen waren rund eine Stunde lang im Einsatz.

14.07.2013 – Abgestürzter Traktor in der Berchtesgadener Ache

Am frühen Sonntagnachmittag ist bei Marktschellenberg ein nicht besetzter Trakor samt Ladewagen über einen Abhang in die Berchtesgadener Ache abgestürzt und in zwei Teile zerbrochen. Das Fahrzeug querte dabei einen Weg, auf dem gerade mehrere Fahrradfahrer unterwegs waren, von denen aber niemand verletzt wurde.

Die Berchtesgadener Polizei erkundete den genauen Unfallhergang und forderte gegen 13.40 Uhr bei der Leitstelle Traunstein die Freiwilligen Feuerwehren Marktschellenberg und Berchtesgaden und die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der BRK-Wasserwacht aus Berchtesgaden an.
Die Einsatzkräfte sicherten den Trakror gegen weiteres Verrutschen ab, errichteten eine Ölsperre gegen auslaufende Betriebsstoffe wie Diesel und Hydrauliköl und sicherten den Einsatz der Feuerwehr an der Ache ab. Die Wasserretter mussten rund 700 Meter flussabwärts beim Wehrturm einen abgetriebenen Traktorreifen sichern und mit einem Seilzug an Land ziehen.
Die Bergung des Traktors dauerte für die sieben Ehrenamtlichen der Wasserwacht bis ca. 17.30 Uhr.

12.07.2013 – Abgestürzter PKW – Fehleinsatz Berchtesgadener Ache

MARKTSCHELLENBERG –
Ein Einheimischer ist am Freitag gegen 17.20 Uhr mit seinem VW-Polo von
der Alten Berchtesgadener Straße abgekommen und rund zehn Meter über
eine Böschung auf einen privaten Vorhof abgestürzt, wo gerade kein
Fahrzeug abgestellt war. Alle Insassen hatten Glück im Unglück und kamen
leicht oder unverletzt davon.

Da zunächst angenommen worden war, ein vollbesetztes Auto sei in die
Berchtesgadener Ache gestürzt, schickte die Leitstelle Traunstein die
Freiwilligen Feuerwehren Marktschellenberg, Berchtesgaden, Bad
Reichenhall (Tauchergruppe) und Grödig, das Rote Kreuz mit den
Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwacht aus Berchtesgaden,
Bad Reichenhall Freilassing und Laufen-Leobendorf, dem Traunsteiner
Rettungshubschrauber „Christoph 14“, drei Notärzten, vier Rettungswagen
und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zum Unfallort. Die ersten
Rettungskräfte konnten dann schnell Entwarnung geben, weshalb ein
Großteil der anrückenden Einheiten noch auf der Anfahrt wieder umkehren
konnte. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen
Unfallhergang auf.

10.07.2013 – Kopfplatzwunde

Am Mittwoch nachmittag gegen 16.15 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein die Wasserwacht Berchtesgaden zum sog. „Naßen Palfen“ am Königssee.
Hier ist ein 14jähriger einheimischer Junge beim Baden im See gestürtzt und hat sich eine Kofplatzwunde sowie mehrere Schürfwunden an Armen und Beinen zugezogen.
Der Patient wurde auf das Motorrettungsboot umgelagert und von den Ehrenamtlichen der Wasserwacht versorgt.

Während der Rückfahrt zur Seelände ging bei der Wasserwacht eine erneute Alarmierung ein:
Ein 15jähriger ist im Bereich Malerwinkl-Wanderweg mit einem Moped gestürtzt.
Die ehrenamtlichen Wasserretter eilten vom Einsatzfahrzeug, welches an der Seelände parkte sofort zum Unfallort und begannen mit der Erstversorgung.
Auch hier wurden die Wunden versorgt.

Beide Patienten wurden an der Ladestation an den Landrettungsdienst übergeben und wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Berchtesgaden transportiert.
Die 6 Mann der Wasserwacht waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

07.07.2013 – Kopfverletzung im Schornbad

Gegen 15:00Uhr schlug im Schornbad der Gemeinde Schönau am Königssee ein 14-jähriger Bub beim Sprung
vom 1 m Brett mit dem Hinterkopf am Sprungbrett auf. Der Junge zog sich dabei eine Platzwunde zu. Er wurde von Einsatzkräften der Wasserwacht Berchtesgaden und der Badeaufsicht erstversorgt und dem Krankenwagen zum Weitertransport in das Krankenhaus Berchtesgaden übergeben.

29.06.2013 – Unklarer Lichtschein Berchtesgadener Ache

MARKTSCHELLENBERG –
Am frühen Samstagmorgen mussten Feuerwehr, Polizei, ein Rettungswagen
des Roten Kreuzes und die BRK-Wasserwacht zur Berchtesgadener Ache
ausrücken, wo im Bereich des alten Wehrturms bei Marktschellenberg ein
Lichtschein im Wasser gesichtet wurde, der immer wieder aufflackerte.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass ein Motorrad oder ein
anderes Gefährt in den Fluss gestürzt war, forderte die zunächst zur
Ausleuchtung alarmierte Feuerwehr gegen 3.15 Uhr die BRK-Wasserwacht aus
Berchtesgaden nach, die mit neun Einsatzkräften, dem Wasserwacht-Arzt
und dem Einsatzleiter Wasserrettung ausrückte und die Ache mit einem
leinengesicherten Trupp absuchte, aber nichts finden konnte. In
Absprache mit der Polizei wurde die Suche dann abgebrochen. „Vermutlich
handelte es sich um eine Stirn- oder Taschenlampe“, erklärt der
stellvertretende Technische Leiter der Wasserwacht, Martin Planegger.

26.06.2013 – Taucheinsatz Bioheizkraftwerk Schönau

Am Mittwoch abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden als Unterstützung für die FFW Schönau tätig.
Die Feuerwehr musste bei einer Übung am Bioheizkraftwerk feststellen, dass ein Ansaugrohr zum Löschbehälter verstopft ist.
Die Taucher der Wasserwacht stiegen durch den engen Kanaldeckel in den Löschbehälter ein, versuchten das verstopfte Rohr frei zu bekommen und fotografierten die Verstopfung für den Kraftwerksbetreiber.
Es waren insgesamt 5 Taucher der Wasserwacht im Einsatz.
Die FFW Schönau unterstütze die Taucher mit einem Dreibeinstativ, um ein möglichst schonendes Abseilen in den Löschbehälter vornehmen zu können.
Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet.
Nach dem Einsatz wurden die Feuerwehr und die Wasserwacht vom Kraftwerksbetreiber auf eine Brotzeit eingeladen – herzlichen Dank hierfür!

19.06.2013 Person im Wasser, Berchtesgadener Ache

Um
19:45 wurde die Wasserwacht Berchtesgaden, der Einsatzleiter
Wasserrettung, die örtlichen Feuerwehren und der Rettungsdienst alarmiert. Eine Frau, die ihren Hund aus der Ache retten wollte, fiel in die Ache, bekam in der Strömung
selbst Probleme und rief um Hilfe.
Die Wasserwachtkräfte, die am Königssee gerade eine Übung abhielten,
fuhren umgehend mit dem Boot zur Seelände zurück. Auf der Anfahrt mit dem
Wasserrettungsfahrzeug zur Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte wieder
abdrehen.

Beherzte Anlieger retteten Frauchen
und Hund aus den Fluten.

04.06. – 07.06. 2013 Hochwassereinsatz in Deggendorf

Die Wasserwachten Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen sind im Rahmen des Wasserrettungszug Bayern am Dienstag Mittag zum Hochwassereinsatz nach Deggendorf beordert worden.
Die Ortsgruppe Berchtesgaden hat vier Wasserretter abgeordnet.
In Deggendorf müssen ca. 6000 Bewohner aus ihren Wohnungen evakuiert werden.

Die erste Mannschaft wurde am Mittwoch abend durch weitere Kräfte aus dem BGL abgelöst.

Ein Wechsel der Einsatzkräfte aus dem BGL wurde durch die vier Ortsgruppen selbstständig organisiert.
Es sind immer 12-14 Mann aus dem Berchtesgadener Land vor Ort in der Nähe von Deggendorf.

Der Wasserrettungs-Zug Oberbayern wurde am Freitag abend gegen 18.30 Uhr vom Wasserrettungs-Zug Unterfranken abgelöst.

Nach 4 Tagen konnten somit alle Kräfte aus der Kreiswasserwacht BGL wieder einrücken.

Weitere Informationen über dan Einsatz erhalten Sie hier:www.brk-bgl.de

03. Juni 2013 Katastropheneinsatz Freilassing

Freilassing und mehrere Ortschaften in der Nähe wurden vom Hochwasser besonders getroffen. So mussten einige überflutete Ortsteile evakuiert werden. Die Evakuierung wurde von den regionalen  Wasserwachten, der DLRG, dem Wasserrettungszug Oberbayern, bestehend aus Wasserwacht- und DLRG-Einheiten, der Bergwacht, dem BRK, den Feuerwehren und dem THW durchgeführt.
Die Wasserwacht Berchtesgaden löste um 6:00 Uhr die Einsatzkräfte, die schon viele Stunden im Einsatz waren, ab.
Gegen 11:30 Uhr rückte die Wasserwacht Berchtegaden wieder ein.

02. Juni 2013 Hochwasser im Landkreis: Landratsamt ruft Katastrophenfall aus

BERCHTESGADENER LAND –
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle, zunehmender Überflutungen und
Murenabgängen hat das Landratsamt Berchtesgadener Land am 1.Juni gegen 10.27 Uhr
den Katastrophenfall ausgerufen. Aktuell wird der Wasserrettungszug der
BRK-Wasserwacht Oberbayern für Evakuierungsmaßnahmen nach Freilassing
verlegt, das besonders stark betroffen ist.

Besonders betroffen sind die Bereiche Berchtesgaden mit Maria Gern,
Schneizlreuth, Bad Reichenhall, Piding, Ainring, Freilassing und Laufen.
Die Gemeinde Schneizlreuth ist derzeit wegen Muren und Überschwemmungen
nicht mehr erreichbar.

Die Wasserwacht Berchtesgaden war am Sonntag in Berchtesgaden im Einsatz.
Nachmittags wurde die Situation in Ramsau noch mal brenzlig. Die Schleuse am Hintersee, dessen Wasserstand schon mehr als 1,50 m über dem Normalstand lag, drohte zu brechen. Dies hätte eine Flutwelle für das Gemeindegebiet Ramsau und den flußabwärts liegenden Ortschaften zur Folge gehabt.

28.05.2013 Platzwunde bei einem Kleinkind St. Bartholomä

Rettungswagen an der Seelände

Am Dienstag mittag gegen 13.04 Uhr wurden die ehrenamtlichen Wasserretter der Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einer Rettungswagen – Besatzung nach St. Bartholomä alarmiert.
Ein 4jähriger Junge ist gestürzt und hat sich unterhalb des Auges eine Platzwunde sowie mehrere Schürfwunden im Gesicht zugezogen.
Zusammen mit den Eltern wurde der kleine Patient mit dem Rettungsboot von St. Bartholomä an die Seelände transportiert und dort in den Rettungswagen umgelagert.
Die Rettungswagenbesatzung brachte den Kleinen zusammen mit den Eltern ins Krankenhaus Berchtesgaden zur weiteren Versorgung.

Für die Wasserwacht dauerte der Einsatz rund 1 Stunde.

16.05.2013 – Großeinsatz: 120 Personen aus der Watzmanntherme evakuiert

Gegen 18.10 Uhr
schickte die Leitstelle Traunstein die Freiwillige Feuerwehr
Berchtesgaden und einen Rettungswagen des Roten Kreuzes zur
Watzmanntherme, wo die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.
Telefonisch und bei der ersten Lageerkundung wurde dann ein Feuer im 1.
Stock im Bereiche der Solarien bestätigt, woraufhin Großalarm ausgelöst
und die komplette Therme evakuiert wurde.

Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht trainierten gerade im Hallenbad und
konnten sofort mit der Evakuierung des Gebäudes beginnen. Von den
Besuchern und vom Personal wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand
verletzt. Die Einsatzkräfte konnten insgesamt 120 Betroffene, darunter
58 Erwachsene und 62 Kinder, in Sicherheit bringen und in der
Breitwiesenhalle sammeln und registrieren. Zwei Feuerwehrmänner erlitten
eine leichte Rauchgasvergiftung und mussten vom Roten Kreuz vor Ort
ambulant behandelt werden.

Neben den umliegenden Feuerwehren und der Polizei ist die
Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, der Baufachberater des
Technischen Hilfswerks (THW) sowie das Rote Kreuz mit zehn Fahrzeugen,
25 Sanitätern, 18 Wasserrettern, drei Notärzten, den
Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden und
Bad Reichenhall und der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden sowie der
Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe im Einsatz.

Die Feuerwehr durchsuchte die Therme aktuell mit mehreren
Atemschutzgeräteträgern nach möglichen weiteren Betroffenen und geht
gegen den Brand vor. Gegen 19.10 Uhr wurde die Führungsgruppe
Katastrophenschutz des Landkreises nachalarmiert.

Die Wasserwacht Berchtesgaden war mit 18 Wasserrettern und dem Wasserwachtarzt im Einsatz. Durch die engagierte und schnelle Evakuierung wurde Schlimmeres verhindert  – vielen Dank an alle, die uns so tatkräftig unterstützt haben.

28.04.2013 Königssee Salet, Tourist mehrfach gestürzt, unklar verletzt

Um 12:21 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zum Königssee alarmiert.
Ein 76-jähriger Tourist aus Worms ist am Wanderweg in der Nähe der Saletalm mehrmals gestürzt. Da die Ursache der Stürze bzw. die Folgen kein klares Bild ergaben, wurde der Patient nach der Erstversorgung durch die Wasserretter zur Seelände transportiert und dort dem Landrettungsdienst zum Weitertransport in das Krankenhaus Berchtesgaden übergeben.

06.03.2013 Erstversorgung nach Skiunfall

Am Mittwoch Abend wurde von der Wasserwacht Berchtesgaden eine Radarübung am Königssee durchgeführt.

Kurz vor Ende wurden die ehrenamtlichen Kräfte gegen 19.35 Uhr als Erstversorger zu einem Skiunfall am Jenner gerufen.
Eine 24jährige aus Schönau am Königssee stürzte bei der Abfahrt noch im oberen Bereich und Verletzte sich am rechten Knie, konnte aber noch selber bis zur Hochbahnstr. gelangen. Einer ihrer Begleiter hat sich ebenfalls verletzt.
Die Einsatzkräfte der Wasserwacht versorgten die beiden Verletzten zusammen mit dem Rettungsdienst.
Nach der Übergabe und bereits während der Fahrt ins Krankenhaus wurden die Schmerzen der Patientin jedoch so heftig, dass noch ein Notarzt zur Schmerzlinderung (Analgesie) angefordert werden musste.
Für den zweiten Patienten wurde ein Krankentransport-Wagen angefordert.
Beide Verletzten wurden dann ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall gebracht.
Für die Wasserwacht war der Einsatz nach einer halben Stunde beendet.

04.03.2013 – Schneeschuhwanderung ins Nichts

An der Anlegestelle in KesselAm Montag Abend gegen 20.30 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden alarmiert, um einer 49jährigen Österreicherin zu helfen.
Die Dame aus der Nähe von Salzburg wollte mit Schneeschuhen von der Gotzenalm aus zurück wandern, verlief sich jedoch aufgrund der einsetzenden Dunkelheit.
Gegen 20.15 Uhr hatte Sie den Weg aus den Augen verloren und setzte einen Notruf ab.
Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die ehrenamtlichen Kräfte der Berg- und Wasserwacht Berchtesgaden.
Die Wasserwacht setzte die Kameraden der Bergwacht an der Anlegestelle Kessel ab. Von dort gingen die Retter der Dame entgegen.
Sie wurde dann zum Motorrettungsboot der Wasserwacht begleitet und dann zurück der Seelände gebracht – eine Verletzung lag nicht vor.
Aufgrund der derzeitigen nächtlichen Außentemperaturen um die 0° Celsius lag bereits ab der Insel Christlieger eine dünne Eisschicht über dem Königssee.
Das Fahren in der sternenklaren Nacht war nur dank des leistungsstarken Radargerätes, das fix am Motorrettungsboot installiert ist, möglich.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz erledigt.

31.01.2013 Transport vom Anleger Kessel

Am Donnerstag Abend gegen 18.50 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um zwei Skibergsteiger von der Anlegestelle Kessel am Königssee zu holen.

Die beiden waren unverletzt – jedoch konnten sie nicht mehr vor oder zurück.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte rückten mit dem Boot aus, um die beiden Skibergsteiger zu holen.
Die Wasserretter waren rund eine Stunde im Einsatz.

19.01.2013 – 20.01.2013 Große Vermisstensuche am Hintersee

RAMSAU – Seit Samstagmittag wird ein 45-jähriger Berliner im Gebiet des Hintersees bei Ramsau vermisst. Trotz einer groß angelegten Suchaktion am Samstagabend konnte der Mann bisher nicht gefunden werden, weshalb die Polizei nun auch die Bevölkerung um Mithilfe bittet. Die Suche wurde am Sonntagmorgen fortgesetzt. Im Einsatz waren unter anderem die BRK-Wasserwachten aus Berchtesgaden und Bad Reichenhall, die Freiwilligen Feuerwehren Ramsau, Bischofswiesen, Schönau und Bad Reichenhall (Tauchergruppe), die Bergwacht Ramsau, die Bergwacht-Lawinen- und Suchhundestaffel Chiemgau, ein Polizeihubschrauber sowie Diensthundeführer und Bergführer der Polizei.

Den bisherigen Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge benutzte der Mann gegen Mittag den Linienbus und fuhr von seiner Urlaubsunterkunft in der Ramsau zur Haltestelle Hintersee. Seitdem fehlt jede Spur von dem Kurgast. Es ist nicht auszuschließen, dass ihm etwas zugestoßen ist. Der 45-Jährige ist etwa 180 Zentimeter groß, trägt anders als auf den Foto momentan einen Vollbart, hat blonde kurze Haare, trug eventuell eine Brille und war mit Outdoor-Bekleidung sowie festem Schuhwerk bekleidet. Wer den Mann seit Samstagmittag gesehen hat und sachdienliche Hinweise liefern kann, soll sich telefonisch bei der Berchtesgadener Polizei melden: +49 (0) 865294670.

Auf Anforderung der Polizei alarmierte die Leitstelle Traunstein am Samstagabend kurz nach 20 Uhr die BRK-Wasserwachten Berchtesgaden und Bad Reichenhall, den Einsatzleiter Wasserrettungsdienst, die Freiwilligen Feuerwehren Ramsau, Bischofswiesen, Schönau, Bad Reichenhall (Tauchergruppe), Ainring und Saaldorf. Der See und die nahe Umgebung wurden mit vier Booten, mehreren Fußtrupps, Wärmebildkameras, Hunden und einem Sonargerät großflächig abgesucht. Die Feuerwehren Ainring und Saaldorf und die BRK-Wasserwachten Freilassing-Ainring und Laufen-Leobendorf standen in Bereitschaft, konnten aber zum Teil noch auf der Anfahrt wieder einrücken. Am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr wurde die Suche auf und rund um den See durch Polizei, Bergwacht im BRK und BRK-Wasserwacht fortgesetzt, wobei auch Rettungstaucher, ein Wasserspürhund der Polizei, Suchhunde der Bergwacht-Lawinen- und Suchhundestaffel Chiemgau und die private Rettungshundestaffel Inntal zum Einsatz kamen. Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreute Angehörige des Vermissten.

Die Wasserwacht Berchtesgaden war am Samstag Abend rund zwei Stunden im Einsatz – am Sonntag rund 10 Stunden.

 

16.01.2013 THL Wasser – technische Hilfeleistung Königssee

Am Mittwoch Vormittag wurde die Wasserwacht Berchtesgaden an den Königssee alarmiert.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützen die Arbeit der Polizei.
Rund zwei Stunden war die Wasserwacht Berchtesgaden mit sieben Einsatzkräften gefordert.