Einsätze 2014

29.12.2014 19:45 Uhr. Radlader stürzt in Bach

Am Montagabend gegen
19.45 Uhr ist an der Grabenmühle in Bischofswiesen-Loipl ein Radlader
in einen Bach gestürzt; er konnte von der Feuerwehr Bischofswiesen geborgen werden.
Informativ wurde auch der Einsatzleiter der Berchtesgadener Wasserwacht
verständigt, da der Unfallort in einem Bachlauf lag.

29.12.2014 19:20 Uhr. Schneeschuhwanderer von St. Bartholomä abgeholt

Am 29. Dezember gegen
19.20 Uhr wurde
die BRK-Wasserwacht alarmiert: Zwei
Schneeschuhwanderer aus Hessen wollten mit guter Ausrüstung zum
Kärlingerhaus, brachen dann aber wegen des starken Schneefalls und der
unsicheren Lawinenlage ab und mussten in St. Bartholomä vom Rettungsboot
abgeholt werden.

26.12.2014 – Verpasstes Kursboot St. Bartholomä

Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages wurde die Wasserwacht Berchtesgaden telefonisch von der ILS Traunstein verständigt, dass mehrere Personen in St. Bartholomä das letzte Kursboot verpasst haben.

Die Wasserretter machten sich mit dem Motorrettungsboot auf den Weg und transportierten die sechs chinesischen Studenten an die Seelände.
Der Einsatz wird den Studenten in Rechnung gestellt.
Die Wasserwacht war rund eine Stunde im Einsatz.

23.12.2014 – Verstiegene Personen Kesselwand

Am 23.12. wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden um 17.00 Uhr  zu einer verstiegenen Person in der Kesselwand alarmiert.

Die Wasserwacht setzte drei Retter der Bergwacht mit dem Motorrettungsboot nach Kessel über. Diese stiegen dann den Weg auf, um zu den Verstiegenen zu kommen.
Die Bergretter führten die vier verstiegenen Chinesen auf den Weg retour und zurück zur Anlegestelle Kessel.
Die Wasserwacht transportierte die vier leicht Unterkühlten und die Bergretter zur Seelände.
Eine Weiterbehandlung verweigerten die vier Wanderer.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

22.10.14 Taucheinsatz Unterflurlöschbehälter

AbgangDie Taucher der Wasserwacht Berchtesgaden inspizierten den
Unterflurlöschbehälter des Heizkraftwerkes Berchtesgaden.
Der Behälter
ist 4 m x 6 m und 2 m tief und nur über einen 80 cm Schacht zugänglich.
Inspiziert wurde vor allem der Abgang, der im vergangenen Jahr durch
Rückstände verlegt war.

Per Foto wurde das Ergebnis festgehalten und dem Eigentümer übergeben.

Der Taucheinsatz diente nicht nur der Sache. Für mehrere Taucher war das Becken eine besondere Übung.

 

20.10.2014 Almbachklamm – Wasserwacht und Bergwacht sichern Dreharbeiten

Die Bergwacht Marktschellenberg und die Wasserwacht Berchtesgaden waren den ganzen Tag in der Almachklamm um die Dreharbeiten für den ZDF-Film „Der Totenmaler“ bezüglich Absicherung zum Wasser, im felsigen Gelände und sanitätsdienstlich zu begleiten.
Schon am Vortag bauten zwei Wasserretter Absicherungen mit Bohrhaken und Seilsicherung auf. Auch ein flexibler Steg für den Übergang wurde im unteren Bereich aufgebaut.
Insgesamt waren 9 Wasser- und Bergretter 60 Stunden im Einsatz.
Bergretter und Wasserretter stellten sich auch für kleine Nebenrollen zur Verfügung.
Für alle ehrenamtlichen Retter war der Tag eine besondere Erfahrung.

10.10.2014 – Nächtlicher Bootseinsatz: BRK-Wasserwacht versorgt Frau mit schwerer Fußverletzung

Die BRK-Wasserwacht musste am Freitagabend gegen 19.45 Uhr zu einem nächtlichen Rettungsboot-Einsatz über den Königssee nach St. Bartholomä ausrücken, wo eine 49-jährige Frau mit einer schweren Fußverletzung Hilfe brauchte. Die Wasserretter, darunter ein Arzt und eine Rettungsassistentin, versorgten die Traunsteinerin und fuhren sie per Boot zur Seelände, wo sie gegen 20.45 Uhr eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Danach entdeckten die Einsatzkräfte Flammenschein am Seeufer im Bereich des Wasserfalls und erkundeten die Lage per Boot. Vor Ort trafen sie auf zwei 23 und 24 Jahre alte Männer beim Campen, die sofort einsichtig waren und ihr Lagerfeuer selbst löschten. Die Wasserwacht brachte sie per Boot zur Seelände zurück, da Biwakieren und Feuer im Nationalparkgebiet nicht erlaubt sind.

06.10.2014 – Bergwacht-Transport nach Einsatz im Rinnkendlsteig

Am Montag Abend gegen 18.40 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einem Bergwacht-Transport von St. Bartholomä alarmiert.
Die Bergretter waren bei einer Fußverletzung im Rinnkendlsteig gefordert.
Die Patientin wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 direkt in die Klinik nach Bad Reichenhall geflogen.
Die Wasserwacht transportierte die Bergretter von der Halbinsel St. Bartholomä zur Seelände.

01.10.2014 – Ersthelfer bei Verkehrsunfall

RAMSAU/BAD REICHENHALL – Am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr ist in einer Linkskurve auf der regennassen B305 bei Ramsau in der Nähe des Unteren Felsentors eine 47-jährige Frau aus Sachsen mit ihrem roten Opel alleinbeteiligt von der Straße abgekommen, frontal gegen einen Stein geprallt und von der Böschung mit dem Dach voraus auf die Straße zurückgekippt. Das Auto war von Berchtesgaden kommend in Richtung Ramsau unterwegs. Ein Mitglied der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden kam als Ersthelfer an die Unfallstelle und befreite die im Auto eingeschlossene Fahrerin und ihren 48-jährigen Ehemann, der auf dem Beifahrersitz saß. Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwillige Feuerwehr Ramsau und das Berchtesgadener Rote Kreuz zum Unfallort.

Die Rettungsassistenten des Roten Kreuzes forderten vor Ort einen zweiten Rettungswagen nach, versorgten die beiden nach erster Einschätzung leichter Verletzten und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und musste größere Mengen an ausgelaufenen Betriebsstoffen binden. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf. Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz waren jeweils mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Am Unfallwagen entstand Totalschaden.

23.09.2014 – Knieverletzung Rinnkendlsteig

Am Dienstag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden um kurz nach 18.00 Uhr zu einer Knieverletzung an den Rinnkendlsteig alarmiert.
Die verletzte 51jährige Amerikanerin ist beim Abstieg kurz vor dem See gestürzt und erlitt an beiden Knien Prellungen.
Die Patientin konnte noch selbstständig absteigen.
Nach dem Eintreffen der ehrenamtlichen Wasserretter, wurde die Dame kurz versorgt und per Trage ca. 500m zum Boot transportiert.
An der Seelände angekommen, verweigerte die Patientin die Weiterbehandlung bzw. den Weitertransport ins Krankenhaus.
Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden für die Wasserwacht.

17.09.2014 – Schulterverletzung und Erstversorger

Suchaktion nach verletztem 71-jährigen Urlauber
Bergwacht und Wasserwacht bringen erschöpften Wanderer vom Mosei-Kaser zur Seelände

Bergwacht und Wasserwacht mussten am Mittwochabend gegen 19 Uhr zum Mosei-Kaser bei dem Almen in Salet ausrücken, wo ein erschöpfter 71-jähriger Urlauber nach mehreren Stürzen mit einer Schulterverletzung auf Hilfe wartete. Die BRK-Wasserwacht war gerade bei einer Boots- und Tauchübung am See und konnte rasch zusammen mit der Bergwacht im Rettungsboot ausrücken. Da der Mann angegeben hatte, er sei an der Saletalm aber dann nicht auffindbar und auch nicht mehr telefonisch erreichbar war, mussten die Einsatzkräfte nach ihm suchen. Die Bergwacht ging in Richtung Fischunkelalm, die Wasserwacht zu den Salet-Almen (Mosei-Kaser), wo der Mann dann schließlich auftauchte.

Er hatte sich bei mehreren Stürzen unter anderem schwerer an der Schulter verletzt und den Brustkorb geprellt und war allgemein sehr erschöpft. Er wurde durch den Notarzt versorgt und dann per Boot zur Seelände gebracht, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes zur Weiterfahrt in die Kreisklinik Berchtesgaden übernahm.

Die BRK-Wasserwacht war noch am Königssee, als ein internistischer Notfall aus der Vorderbrandstraße gemeldet wurde. Die ehrenamtlichen Wasserretter fuhren sofort zu der Urlauberin und übernahmen bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen die medizinische Erstversorgung. Die 48-jährige Frau wurde dann zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen aus Bad Reichenhall in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht.

 

12.09.2014 – Knieverletzung in Salet

Am Freitag Abend gegen 20.10 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zu einer Knieverletzung zur Saletalm am Königssee alarmiert.

Nach einem Sturz hat sich ein junger Mann die linke Kniescheibe ausgekugelt.
Die Wasserretter fuhren mit dem Motorrettungsboot nach Salet, konnten aufgrund des niedrigen Wasserstandes jedoch nur am Schiffsanleger anlegen.
Aufgrund der Unwetterwarnungen war der See im Vorfeld deutlich abgesenkt worden, eine sichere Anfahrt direkt zur Alm war nicht möglich.
Der Wirt der Saletalm fuhr den Patienten mit seinem Unimog zum Anleger. Dort wurde der junge Mann von der Wasserwacht versorgt und das Knie mit einer Vakuumschiene stabilisiert.
Der Patient wurde zusammen mit seiner Frau zur Seelände transportiert und dort dem nachgeforderten Landrettungsdienst und Notarzt zur weiteren Behandlung übergeben.
Gerade bei Nachtfahrten hat sich das Radargerät, welches im Jahr 2014 noch durch ein zusätzliches Navigationsgerät ergänzt wurde, bestens bezahlt gemacht.
Bei schlechten Sichtverhältnissen ist eine Bootsfahrt auf dem Königssee mit sehr vielen Gefahren verbunden.
Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht rund eine Stunde.

10.09.2014 – Kopfplatzwunde in Salet

Am Mittwoch Nachmittag wurde die Wasserwacht Berchtesagden zu einer Kopfplatzwunde zur Saletalm alarmiert.
Ein 71jähriger Urlauber erlitt nach einem Sturz eine größere Kopfplatzwunde an der Stirn sowie eine leichte Rippenprellung.
Die ehrenamtlichen Kräfte der Wasserwacht versorgten den Patienten zusammen mit dem Wasserwachts-Arzt und transportieren den Urlauber zusammen mit dessen Frau an die Seelände.
Dort wurde der Patient dem Landrettungsdienst zum Transport in die Klinik nach Berchtesgaden übergeben.
Der Einsatz war nach einer Stunde abgearbeitet.

06.09.2014 – Drei Einsätze im Folge: Turbulenter Samstagabend für die BRK-Wasserwacht am Königssee

Gleich drei Einsätze in Folge mussten die Rettungskräfte der BRK-Wasserwacht am frühen Samstagabend am Königssee abarbeiten. Gegen 16.40 Uhr wurden sie von der Leitstelle Traunstein zu einer Frau mit Fußverletzung zum Schiffsanleger Kessel alarmiert. Die Wasserretter und der Wasserwacht-Arzt fuhren mit dem Rettungsboot zur Patientin, versorgten vor Ort ihr ausgekugeltes Sprunggelenk und fuhren sie dann per Boot zur Seelände. Drei Mitglieder der Bootsbesatzung blieben währenddessen an der Anlegestelle Kessel, da dort gerade ein erschöpfter Wanderer vom Schneibsteinhaus angekommen war.

Noch während der Versorgung der Frau in Kessel hatte sich eine Passantin bei einem weiteren Wasserwachtler gemeldet, der mit dem Fahrzeug an der Seelände wartete, da ein 14 Monate altes Kind auf den Kopf gestürzt war. Die Retter transportierten erst die Frau mit Arzt zur Seelände, versorgten dort dann mit dem Arzt das Kind und holten anschließend den erschöpften Wanderer in Kessel ab. „Unsere Leute waren heute vielseitig gefordert, konnten alle drei Einsätze aber innerhalb von insgesamt eineinhalb Stunden abschließen“, berichtet der Technische Leiter der Ortsgruppe, Franz Kurz.

04.09.2014 – Akuter Kreislauf in St. Bartholomä

Am Donnerstag Nachmittag gegen 16.20 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden nach St. Bartholomä alarmiert.
Eine 73jährige Urlauberin litt unter aktuten Kreislaufproblemen.
Die ehrenamtlichen der Wasserwacht fuhren mit dem Motorrettungsboot zur Halbinsel St. Bartholomä und versorgten dort die Urlauberin.
Nach der Versorgung wurde diese zusammen mit ihrem Mann an die Seelände gebracht und dort dem Landrettungsdienst übergeben.
Der Rettungswagen brachte die Dame zur weiteren Behandlung in die Klinik nach Bad Reichenhall.
Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

 

03.09.2014 – Vermisster achtjähiger Chinese wohlbehalten am Röthbachfall aufgefunden

Einsatzkräfte von Polizei, Bergwacht im BRK und BRK-Wasserwacht mussten am Mittwochnachmittag einen zwischen Königssee und Obersee vermissten achtjährigen Chinesen suchen, der dann wohlbehalten am Röthbachfall wieder auftauchte.

Ein Ehepaar aus China machte mit seinem achtjährigen Sohn eine Wanderung von der Saletalm am Königssee zum Obersee. Als sie Fotos machten, verloren sie ihren Sohn aus den Augen. Nachdem sie den Buben auf dem Rückweg bis Salet nicht auffinden konnten, setzten sie gegen 13.30 h einen Notruf ab.

Daraufhin wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der vier Helfer der BRK-Wasserwacht, vier Bergretter und vier Polizeibeamte beteiligt waren. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte wieder abdrehen, nachdem der Bub gegen 15.30 Uhr von Polizeibeamten wohlbehalten am Röthbachfall angetroffen wurde. Er konnte unverletzt an seine glücklichen Eltern übergeben werden.

Nachdem der Bub seine Eltern aus den Augen verloren hatte, war er am Obersee entlang zur Fischunkelalm und weiter bis zum Röthbachfall gegangen.

27.08.2014 – Suche nach einem vermissten Wanderer

Um 16:22 Uhr  alarmierte die ILS Traunstein die Wasserwacht Berchtesgaden.
Im Bereich Kühroint und Königsseegebiet wird ein 67jähriger Wanderer aus Nordrhein-Westfalen gesucht. Der Mann hat sich von seiner Wandergruppe getrennt, ging voraus und ist am vereinbarten Treffpunkt nicht angekommen. Nachdem die Gruppe erfolglos nach ihrem Kameraden suchte, setzten sie einen Notruf ab.
Im Einsatz waren die Bergwacht Ramsau und Berchtesgaden. Die Wasserwacht Berchtesgaden übernahm den Transport der Bergwachtkräfte zum Einstieg Rinnkendlsteig. Außerdem suchte ein Gruppe vom See aus mit Hilfe einer Wärmebildkamera.
Um 19:00 Uhr meldetet sich der Gesuchte wohlbehalten vom Kärlingerhaus.

17.08.2014 – Reanimation Grödig

Archivbild Defibrillator

Ein 54-jähriger deutscher Radfahrer aus Baden-Württemberg ist am Sonntag  in Grödig vermutlich einem plötzlichen Herztod erlegen. Er fuhr gegen 14:00 Uhr mit
seinem Rennrad quer über die Straße und ist dann gestürzt. Zwei Aktive der Wasserwacht Berchtesgaden waren ebenfalls mit ihren Rädern unterwegs und sind kurz danach an die Unfallstelle gekommen. Sie leiteten mit Kräften des Österreichischen Roten Kreuzes sowie Ersthelfern Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Auch ein Defibrillator kam zur Anwendung. Die
Wiederbelebungsversuche, die später durch den Notarzt weitergeführt wurden, waren leider vergeblich.

 

10.08.2014 – Schnittwunde in St. Bartholomä

Am Sonntag gegen 18 Uhr ging ein weiterer Alarm aus St. Bartholomä ein, wo sich ein Zwölfjähriger aus Rheinland-Pfalz beim Baden an einer Scherbe verletzt und sich eine rund fünf Zentimeter tiefe Schnittwunde zugezogen hatte.

Ein Rettungsassistent der BRK-Wasserwacht versorgte den Jungen, der zusammen mit seiner Familie per Boot zur Seelände gebracht wurde und dann per Rettungswagen zur Wundversorgung in die Kreisklinik Berchtesgaden eingeliefert wurde.
Der Einsatz dauerte für die Wasserretter aus Berchtesgaden rund eineinhalb Stunden.

08.08.2014 St. Bartholomä, Kopfplatzwunde

Symbolbild

Die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) alarmiert um 12:35 Uhr
die Wasserwacht Berchtesgaden.
Eine 70-jährige Touristin aus dem Allgäu stürzte in St. Bartolomä so
unglücklich, dass sie sich am Kopf eine Platzwunde zuzog.

Die Wasserretter fuhren mit dem Motorrettungsboot nach St. Bartolomä, versorgten noch am Boot die Wunde und brachten die Patientin
mit ihrem Mann zur Seelände. Einen Weitertransport ins Krankenhaus verweigerten
sie jedoch, da bereits der Bus für die Rückfahrt ins Allgäu wartete.

 

07.08.14 Ostufer Königssee, Familie riskiert Rückweg von Kessel

Die Aktiven der Wasserwacht beendeten gegen 21:30 Uhr eine
Tauchübung und getrennt davon  eine
Bootsausbildung. Im Bereich des sogenannten Nassen Palfens wurden die Übungen kurz
nachbesprochen. Kurz vor der Rückfahrt, mittlerweile war es bereits dunkel
geworden, vernahmen die Wasserretter vom kaum begehbaren Steig am Ostufer des
Königssees die Stimmen weinender Kinder. Die Kräfte der Wasserwacht gingen den
Personen mit entsprechender Beleuchtung entgegen. Eine Urlauberfamilie mit zwei
Kindern hat am Anleger Kessel das letzte Schiff versäumt und dann versucht, die
Seelände zu Fuß zu erreichen. Glücklicherweise ging diese „Wanderung“ bis auf
einige Kratzer und Erschöpfung der Kinder gut aus.
Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Eltern weder den Fahrplan der
Schifffahrt noch den Zustand und Verlauf des Steiges kannten, ja sogar Vorwürfe
wegen des Zustandes des Steiges erhoben. Die Warnschilder am Beginn des
verfallenen Steiges ignorierten sie ebenfalls.
Ein klärendes Gespräch brachte leider kaum Einsicht.
Die Kräfte der Wasserwacht brachte die Familie mit dem Motorrettungsboot zur
Seelände.

01.08.2014 – Schwere Rückenverletzung am Königssee

Am Freitag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an den Königssee alarmiert.

Ein junger Urlauber aus dem Schongau kam bei einem Sprung ins Wasser unglücklich auf und verletzte sich stark am Rücken.
Aus eigenen Kräften schaffte er es noch aufs Ruderboot, mit dem sein Freund den Verletzten Richtung Seelände fuhr.
Die ehrenamtlichen der Wasserwacht übernahmen die Erstversorgung des schwer Verletzten bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes.
Nach der Versorgung wurde der Urlauber mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Bad Reichenhall gebracht.
Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht rund 45 Minuten.

31.07.2014 – BRK-Wasserwacht bei mehreren Starkregen-Einsätzen am Königssee gefordert

Königssee 70 Zentimeter angestiegen: Wanderer können Eisbach und Schrainbach nicht mehr überwinden – Fischer von St. Bartholomä und Saletalm betroffen

Aufgrund des Starkregens am Mittwoch und Donnerstag war die BRK-Wasserwacht am Königssee bei gleich mehreren Unwetter-Einsätzen gefordert. Gegen 12.15 Uhr löste die Leitstelle Traunstein Alarm aus, da insgesamt 39 Wanderer vom Kärlingerhaus nicht mehr die vom Hang herabstürzenden Wassermassen am Eisbachufer passieren konnten und per Boot nach St. Bartholomä gebracht werden mussten. Der Eisbach selbst war unüberwindbar angestiegen und die Brücke weiter oben von den Fluten weggerissen worden.

Parallel dazu machten sich zwei Canyon-Retter mit Ausrüstung auf den 45-minütigen Weg zur Schrainbachalm, um dort drei Brücken mit Seilgeländern abzusichern. Alle Brücken waren überspült, teilweise 30 Zentimeter hoch und konnten wegen der starken Strömung nur mehr mit großem Risiko passiert werden. Die BRK-Wasserwacht war dort rund vier Stunden geforder. Gleichzeitig ging der Fischer in St. Bartholomä unter: Die Wasserretter mussten mit ihren zwei Booten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Ausrüstung wie Pumpen, Nasssauger und Schläuche nach St. Bartholomä und zur Saletalm bringen. Außerdem drohte das Wasser die Kirche einzunehmen. Weitere Ehrenamtliche besetzten kurzerhand ein zweites Boot und unterstützten ihre Kollegen.

Mit den beiden Booten wurden im Pendelverkehr sehr viel Material und Einsatzkräfte nach St. Bartholomä und nach Salet und insgesamt 39 Wanderer vom Eisbach nach St. Bartholomä gebracht; da die Retter rasch ihre Kapazitätsgrenzen erreichten, riefen sie im Kärlinger Haus an, damit niemand mehr absteigt, was die Situation bald entspannte. Auch in der Bootshütte der BRK-Wasserwacht an der Seelände stieg das Wasser gefährlich hoch an, weshalb die Einsatzkräfte ihre Ausrüstung dort hochwassersicher umlagern mussten. „Der Königssee hatte am Donnerstag etwa 70 Zentimeter zugelegt und die Flächen vor St. Bartolomä und der Seelände waren überspült; auch die normal trockene Fläche in unserer Bootshütte ist rund 20 Zentimeter überschwemmt worden“, berichtet der Technische Leiter der BRK-Wasserwacht, Franz Kurz. Insgesamt waren elf Wasserwachtler teilweise bis 22.30 Uhr im Einsatz.

24.07.2014 – Erstversorger Schnittwunde Seestraße

Gleich nach dem vorherigen Einsatz (Akute Atemnot) wurde die Wasserwacht Berchtesgaden durch die ILS Traunstein als Erstversorger zu einer Schnittwunde in die Seestraße alarmiert.
Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens war im Berchtesgadener Bereich kein Rettungswagen frei, der alarmierte RTW musste aus Bad Reichenhall anfahren.
Ein 3jähriges Kind aus Tschechien ist beim Spielen gestürzt und hat sich über dem rechten Auge eine Schnittwunde zugezogen.
Die offene Wunde wurde durch die ehrenamtlichen Wasserretter versorgt.
Bis zum Eintreffen des Landrettungsdienst wurde der junge Patient zusammen mit seiner Mutter durch die Kräfte der Wasserwacht betreut.
Der Landrettungsdienst brachte den Jungen ins Krankenhaus Berchtesgaden.
Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht rund 30 Minuten.

24.07.2014 – Akute Atemnot

Am Donnerstag Abend um kurz nach 17.00 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden erneut an den Königssee alarmiert.
Ein 30jähriger Urlauber hatte auf der Halbinsel St. Bartholomä akute Atemprobleme, daraufhin verständigte die Lebensgefährtin die ILS Traunstein.
Zum Einsatz wurden der Rettungshubschrauber C6 aus Salzburg und die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert.
Nach Versorgung des Patienten wurde dieser mit dem Hubschrauber ins LKH nach Salzburg geflogen. Die Lebensgefährtin wurde durch die Wasserwacht Berchtesgaden an die Seelände transportiert.

Der Einsatz dauerte rund eine Stunde für die ehrenamtlichen Wasserretter.

24.07.2014 – Schnittverletzung am Ufer

Am Donnerstag kurz vor der Mittagszeit wurde die Bergwacht Berchtesgaden zu einer Schnittverletzung am Weg zwischen Wasserfall und Seelände zum Königssee alarmiert.
Die Bergretter versorgten den 12jährigen Patienten, der mit seiner Klasse am Wandertag unterwegs war und forderten die Wasserwacht Berchtesgaden zum Transport an die Seelände nach.
Nach der Versorgung der ca. 6cm langen Schnittwunde am Fuß wurde der Patient mit dem Motorrettungsboot der Wasserwacht zur Seelände transportiert und dort dem Landrettungsdienst übergeben.
Nachdem der Fremdkörper, vermutlich eine Glasscherbe, noch in der Wunde war, wurde ein Notarzt zur Schmerzlinderung nachalarmiert.
Der Junge wurde danach durch den Landrettungsdienst in ein Klinikum transportiert.

Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht rund eine Stunde.

07.07.2014 – Hilflose Personen Rinnkendlsteig

Am 07.07.2014 gegen 17.20 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden zu einem Einsatz im Rinnkendlsteig alarmiert.

Zwei Wanderer wurden vom heftigen Gewitter überrascht.
Die Wasserretter fuhren die Mannschaft der Bergwacht zum Zustiegspunkt des Rinnkendlsteiges am Königsseeufer.
Nachdem die Bergretter bei den Patienten angekommen sind, wurden diese kurz versorgt und dann zum Boot gebracht.
Die beiden erschöpften und leicht unterkühlten Bergsteiger begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet.

06.07.2014 – Kreislaufprobleme St. Bartholomä

Gerade als die Wasserretter das Motorrettungsboot wieder in die Bootshütte fahren wollten, wurde ihnen von der Schifffahrt mitgeteilt, dass in Bartholomä ein Wanderer Hilfe benötigt. Sie machten sich wieder umgehend auf dem Weg zur Halbinsel, wo ein 29-jähriger Wanderer leichte Kreislaufprobleme und einen leichten Sonnenstich hatte. Der Patient wurde zusammen mit seinen drei Begleitern zur Seelände transportiert und dort dem Landrettungsdienst übergeben. Die Rettungswagen-Besatzung brachte den Mann zur Kontrolle in die Kreisklinik nach Berchtesgaden.
Nach zweieinhalb Stunden waren beide Einsätze abgearbeitet.

06.07.2014 – Sturz in St. Bartholomä

Am 6. Juli gegen 14.45 Uhr ging ein Notruf von St. Bartholomä ein, wo eine 30-jähige Frau und ihr halbjähriger Sohn gestürzt waren. Nachdem die Retter mit dem Motorrettungsboot auf der Halbinsel eingetroffen waren, wurden die beiden Patienten versorgt und zur Seelände gefahren; die Frau hatte mehrere Schürfwunden, das Kind war nach erster Einschätzung nur leicht verletzt. Eine Rettungswagen-Besatzung übernahm den weiteren Transport zur Kinderklinik nach Salzburg.

05.07.2014 – Erstversorgung Kopfplatzwunde Watzmann – Therme

Am 05.07. wurden die Wasserretter der Wasserwacht Berchtesgaden gegen 18.15 Uhr in die Watzmann – Therme als Erstversorger alarmiert.

Die Wasserretter waren gerade von einer Fliesswasser – Übung zurück an der Wache, der Landrettungsdienst war bei anderen Einsätzen gebunden.
Die ILS Traunstein alarmierte daher die Wasserwacht Berchtesgaden in die Watzmann – Therme.
Die Wasserretter rückten mit einem Arzt und einer Rettungsasisstentin, welche bei der Fliesswasser Übung teilnahmen umgehend in die Watzmann – Therme aus.
Dort wurde eine 13jährige mit einer Platzwunde an der Augenbraun ärztlich versorgt und soweit stabilisiert, dass der später eintreffende Rettungswagen diese gleich ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall fahren konnte.
Der Einsatz für die Wasserretter dauerte rund 45 Minuten.

27.06.2014 – Schnittverletzung in Salet

Am Freitag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden gegen 20.50 Uhr zu einer Schnittverletzung nach Salet alarmiert.

Eine 29jährige hat sich mit einer Schneidemaschine in den Daumen geschnitten.
Die Wasserretter versorgten die stark blutende Wunde und transportieren die Patientin mit dem Ehemann an die Seelände.
An der Ladestation wurde die junge Dame an den Rettungsdienst übergeben, der sie in die Klinik nach Bad Reichenhall zur weiteren Behandlung fuhr.
Der Einsatz dauerte für die Wasserretter rund 1,5 Stunden.

09.06.2014 – Transport von Angehörigen und Bergwacht

Am Abend des Pfingsmontags wurde die die Wasserwacht Berchtesgaden gegen 18.30 Uhr alarmiert, um die Kräfte der Bergwacht nach einem Einsatz am Königsbach-Wasserfall abzuholen.
Die Kräfte der Bergwacht versorgten einen Patienten am Wasserfall, den dann der Rettungshubschrauber Christoph 14 in die Unfallklinik nach Salzburg flog.
Nach dem Einsatz der Bergwacht, holten die Retter der Wasserwacht drei Angehörige und zwei Einsatzkräfte der Bergwacht am Ufer ab und brachten diese zusammen zur Seelände zurück.

27.05.2014 – Patiententransport nach Bergwachteinsatz

Nur kurze Zeit nach dem ersten Einsatz wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zur Unterstützung der Bergwacht Berchtesgaden alarmiert.
Die Bergretter hatten bereits seit den Morgenstunden einen Rettungseinsatz in der Watzmann – Ostwand laufen, um dort drei in Bergnot befindliche Personen zu retten.
Die Wasserwacht Berchtesgaden transportierte Bergretter nach St. Bartholomä und die drei Patienten, welche aus der Ostwand per Hubschrauber nach St. Bartholomä gebracht wurden, von St. Bartholomä an die Seelände.
Der Einsatz dauerte für die Wasserwacht Berchtesgaden rund zwei Stunden.

27.05.2014 – Brandmeldealarm Königssee

Am Dienstag morgen gegen 07.30 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit den Feuerwehren Königssee und Schönau nach St. Bartholomä alarmiert.
Die Brandmeldeanlage dort hatte ausgelöst.
Die Wasserretter beluden zusammen mit den Feuerwehren das Motorrettungsboot mit dem ersten Material für einen Löschangriff und fuhren gleich mit Führungskräften und Atemschutzgeräteträgern nach Bartholomä.
Nach kurzer Lageerkundung in Bartholomä konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Die Kräfte konnten den Einsatzort wieder verlassen.
Der Einsatz für die 6 ehrenamtlichen Wasserretter dauerte rund eine Stunde.

 

17.05.2014 – Beim Canyoning im Kesselbach den Unterschenkel gebrochen

Bergwacht, Canyoningrettungsgruppe und „Edelweiß 5“ retten 41-jährigen Urlauber aus wasserführender Schlucht zwischen den Spechtenköpfen und dem Predigtstuhl

 

BAD REICHENHALL – Ein 41-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen hat sich am Samstagmittag beim Canyoning im Kesselbach zwischen den Spechtenköpfen und dem Predigtstuhl (Lattengebirge) den linken Unterschenkel gebrochen. Einsatzkräfte der Bergwacht und die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 5“ versorgten den verletzten und unterkühlten Mann, nahmen ihn per Rettungswinde in den Hubschrauber auf und flogen ihn zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Der Unfall ereignete sich gegen 12 Uhr in den kleineren Gumpen über dem ersten größeren Wasserfall oberhalb der Saalachsee-Staumauer, wobei der Mann offenbar im Gebirgsbach talwärts gerutscht und unglücklich gegen den Felsen geprallt war. Die Leiter der geführten Gruppe leisteten sofort Erste Hilfe, brachten den Verletzten aus dem kalten Wasser und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin die Bergwacht Bad Reichenhall alarmierte. Der Einsatzleiter forderte seine Mannschaft, die gemeinsame Canyon-Rettungsgruppe von Berg- und Wasserwacht und einen Hubschrauber mit Rettungswinde an; da der Kesselbach abschnittsweise unter den Seilen der Predigtstuhlbahn talwärts fließt, wäre ein Flug mit dem Rettungstau von „Christoph 14“ nicht möglich gewesen.

Bereits zwölf Minuten später setzte die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 5“ einen Bergwacht-Notarzt und einen weiteren Bergwachtmann per Rettungswinde an der Unfallstelle ab. Der Hubschrauber und die Bergretter waren gerade bei einer Übung im Bereich der Aschauer Klamm und des Kienbergs bei Oberjettenberg und konnten direkt zum Predigtstuhl durchstarten. „Edelweiß 5“ brachte dann zwei weitere Reichenhaller Bergretter mit Ausrüstung vom Landeplatz in der Hochstaufen-Kaserne zum Kesselbach.

Während die Bergwacht den Mann medizinisch versorgte und im Luftrettungssack sicherte, flog der Hubschrauber zum Nachtanken nach Oberjettenberg. Die Crew holte dann den Patienten und den Bergwacht-Notarzt per Winde ab und flog beide direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall, wo der Verletzte weiter behandelt wurde. Im Anschluss wurden noch die restlichen Bergretter zurück ins Tal geflogen. Die geführte Canyoning-Gruppe konnte sich mit heißem Tee wieder aufwärmen und stieg zu Fuß zum Saalachsee ab. Vorsorglich waren auch mehrere Canyon-Retter von Berg- und Wasserwacht zum Unfallort aufgestiegen, da wegen des Regenwetters mit zeitweise schlechter Sicht unklar war, ob der Verletzte tatsächlich per Hubschrauber abtransportiert werden kann oder zu Fuß ins Tal getragen werden muss. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die insgesamt 20 Männer und Frauen von Bergwacht, Wasserwacht und Polizei abgeschlossen.

2 Canyoning-Retter der Wasserwacht Berchtesgaden waren am Einsatz beteiligt – konnten jedoch während der Anfahrt noch abbrechen.
Text: BRK-BGL

01.05.2014 – Kreislaufkollaps in St. Bartholomä

Am späten Nachmittag des Maifeiertages wurden die ehrenamtlichen Retter der Wasserwacht Berchtesgaden gegen 17.15 Uhr nach St. Bartholomä alarmiert.
Dort hatte ein 15jähriges Mädchen einen Kreislaufkollaps.
Die Wasserretter fuhren mit dem Motorrettungsboot nach St. Bartholomä zur Patienten; dort wurde sie zusammen mit dem Notararzt medizinisch versorgt.
Nach der Versorgung wurden die Schülerin, welche derzeit auf Klassenfahrt ist, zusammen mit einer Freundin und einem begleitenden Lehrer zur Seelände transportiert und dort an den Rettungswagen zur weiteren Behandlung übergeben.
Der Rettungsdienst brachte die Schülerin zur weiteren Kontrolle ins Krankenhaus nach Berchtesgaden.

23.04.2014 – Aufwendige Such- und Rettungsaktion für vermisste Chinesin in der Röthwand

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE/HAGENGEBIRGE – Eine in Bergnot geratene 35-jährige Chinesin hat am Mittwochabend einen rund acht Stunden langen Such- und Rettungseinsatz am Königssee und Obersee ausgelöst, an dem neben der Bergwacht und der Wasserwacht aus Berchtesgaden auch vier Hubschrauber-Besatzungen beteiligt waren. Da die in Frankreich lebende Urlauberin keine genauen Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen konnte und die Handyverbindung immer wieder abriss, mussten alle Wege und Steige in dem weitläufigen Areal abgesucht werden. Gegen Mitternacht konnte die unterkühlte aber ansonsten unverletzte Frau dann mit zwei Polizeihubschraubern in der Röthwand südöstlich oberhalb der Fischunkelalm per Winde aufgenommen und nach Königssee geflogen werden.

Als gegen 17 Uhr bei der Leitstelle Traunstein der Notruf des Vermieters der Frau einging, startete zunächst die Bergwacht Berchtesgaden mit der Suche, wobei die Bergretter von der BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot, der Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und der Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelwei 1“ unterstützt wurden. Die Frau hatte ihrem Vermieter lediglich mitgeteilt, dass sie im Bereich des Königssees vom Weg abgekommen sei und Hilfe benötige, da sie weder vor noch zurückkäme. Da sie weder Ihr Ziel noch ihren Standort mitteilen konnte, konnte die Bergwacht das Suchgebiet nicht genauer eingrenzen.

Die BRK-Wasserwacht transportierte mit ihrem Rettungsboot Suchmannschaften über den See und suchte mit einem eigenen Fußtrupp den Bereich Rodelbahn und Malerwinkl bis zum Königsbach-Wasserfall ab. Da die Telefonverbindung mit der verstiegenen Frau immer wieder abriss und eine genaue Ortsbestimmung aufgrund ihrer sich widersprechenden Beschreibungen unmöglich war, wurde das weitläufige Areal mit ortskundigen Bergwachtmännern an Bord der beiden Hubschrauber systematisch abgefolgen. Gleichzeitig durchkämmten vier Suchmannschaften der Bergwacht Berchtesgaden sämtliche Steige rund um den Königssee, jedoch ohne Erfolg.

Gegen 20.40 Uhr kam dann eine kurze Telefonverbindung zu der verstiegenen Frau zustande, in der sie mitteilte, dass sich der Hubschrauber genau über ihr befinden würde; danach brach die Verbindung abermals ab. Problematisch war, dass sich zu dieser Zeit beide Hubschrauber an komplett unterschiedlichen Orten befanden. Da sie nicht mehr mitteilen konnte, welchen der beiden Hubschrauber sie gesehen hatte, war ihr Standort wieder nicht festzustellen.
Nach Einbruch der Dämmerung konnten die Retter durch Zufall das Handylicht der Verstiegenen in der Röthwand südöstlich oberhalb der Fischunkelalm sehen. Da die beiden Hubschrauber nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr weiterfliegen konnten, wurden zwei weitere, nachtflugtaugliche Polizeihubschrauber (Edelweiß 7 & 8) nachgefordert, die den Aufenthaltsort der Frau bestätigen konnten und sie dann gegen 0.20 Uhr mit der Bergwacht per Winde aus der Wand retten konnten; der zweite Hubschrauber leuchtete die Einsatzstelle während der Rettungsaktion per Scheinwerfer aus.

Die widrigen Wetterbedingungen mit Regen, Graupelgewitter, Kälte und Dunkelheit hatten der Verstiegenen körperlich und psychisch immens zugesetzt, weshalb die unterkühlte 35-Jährige vom Roten Kreuz notärztlich versorgt und die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden musste.

Text: BRK BGL, Bergwacht Berchtesgaden

13.04.2014 – Modell-Bootsbergung am Königssee

Am Sonntag nachmittag gegen 14.00Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden von einem einheimischen Modellbootbauer verständigt, dass sein größeres Boot aufgrund einer Windböe in der Nähe der Rodelbahn untergegangen ist.
Die Wasserretter machten sich mit 3 Mann auf den Weg, fuhren mit dem Boot zum untergegangenen Modellboot und bargen dieses vom Grund des Sees .
Der Einsatz dauerte rund 1 Stunde – das Modellboot konnte dem Einheimischen dann wieder übergeben werden.

22.03.14 Ein Tourist ist am Königsseeufer in Not geraten

Um 13:35 Uhr alarmierte die ILS Traunstein den Einsatzleiter der Wasserwacht Berchtesgaden.
Ein Tourist ist im unwegsamen Gelände zwischen der Anlegestelle Kessel und dem Wasserfall am Ufer des Königssees in Not geraten. Ein Vorwärtskommen war nicht mehr möglich.
Die Wasserwacht Berchtesgaden hat den unverletzten Wanderer mit dem Motorrettungsboot aufgenommen und zur Seelände gebracht.

15.03.2014 – 14 Personen von Bartholomä transportiert

Aufgrund der heftigen Sturmböen bis zu 60 Stundenkilometer stellte die Schifffahrt den normalen Fahrbetrieb ein.
Gegen 16.00 Uhr mussten dann jedoch die in Bartholomä gebliebenen Touristen geholt werden.
Die Wasserwacht Berchtesgaden beteiligte sich am Rücktransport und brachte 14 Touristen von Bartholomä an die Seelände.
Der Einsatz dauerte rund 1 Stunde.

15.03.2014 – Taucheinsatz

Von der Schifffahrt am Königssee wurde die Wasserwacht Berchtesgaden
gebeten, mehrere Poller unter Wasser zu kontrollieren.
Die Taucher der Wasserwacht fertigten für die Schifffahrt mehrere Unterwasserbilder einer Bootshütte an.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

15.02.2014 Kursboot versäumt

Zwei Jugendliche aus Russland haben in St.Bartholomä das letzte Kursboot versäumt.
Die Wasserwacht Berchtesgaden hat die beiden Mädchen abgeholt und zur Seelände gebracht.
Die Einsatzfahrt wird privat in Rechnung gestellt.

06.01.2014 – Sturz am Hintersee

Während des Eisdienstes am Hintersee, welchen die ehrenamtlichen Wasserretter der Wasserwacht Berchtesgaden bei guten Witterungsbedingungen sonntags und feiertags leisten, stürtzte eine 71jährige Ramsauerin auf dem harten Eis.
Bei dem Sturz landete sie hart mit dem Kopf auf dem Eis und zog sich eine leichte Prellung der Stirn und vermutlich eine Handgelenksfraktur zu.
Die Berchtesgadener Wasserretter versorgten die Dame, schienten den Unterarm und das Handgelenk und forderten zum Weitertransport einen Rettungswagen an.
Bis zum Eintreffen des Rettungswagens betreuten die Wasserwachtler die Ramsauerin im beheizten Einsatzfahrzeug.
Die Dame wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall gebracht.

05.01.2014 Alarm wegen illegalem Lagerfeuer am Königssee-Ufer

Foto Feuerwehr Schönau am KönigsseeFeuerwehr & BRK-Wasserwacht rücken wegen vermeintlichem Waldbrand aus – junge Männer hatten am Wasserfall biwakiert

 

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE
– Wegen eines illegalen Lagerfeuers mussten am Sonntagnachmittag gegen
13.20 Uhr Feuerwehr und BRK-Wasserwacht zum Königssee-Ostufer ausrücken.
Ein Mitarbeiter der Schifffahrt hatte am Mittag Rauch aus dem Wald in
der Nähe des Wasserfalls aufsteigen gesehen und wegen eines
vermeintlichen Waldbrands dann einen Notruf abgesetzt. Vor Ort fanden
die Einsatzkräfte dann zwei junge Männer, die offenbar dort biwakieren
wollten.

Da die zuständige Feuerwehr Königssee gerade bei einer Sicherheitswache
an der Bob- und Rodelbahn gebunden war, wo an diesem Wochenende der
Rodel-Weltcup Station machte, alarmierte die Leitstelle Traunstein um
13:18 Uhr mit dem Stichwort „B2 – unklare Rauchentwicklung“ die
Freiwillige Feuerwehr Schönau, die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe
Berchtesgaden und einen Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes.
Während bereits Material und ein Löschfahrzeug für den Transport über
den See verladen wurden, erkundete die Feuerwehr-Einsatzleitung mit dem
Boot der BRK-Wasserwacht die Lage.

Die Einsatzkräfte fanden dann vor Ort am Wasserfall zwei junge Männer,
die im Wald biwakierten und ein Lagerfeuer entzündet hatten. Sie wurden
mit dem Boot zur Seelände gefahren, wo die Personalien von der Polizei
aufgenommen wurden. Sie müssen nun mit einer Anzeige rechnen und die
Kosten für den Einsatz tragen, da offene Feuerstellen im Nationalpark
verboten sind. Die Feuerwehr Schönau und die BRK-Wasserwacht waren mit
vier Fahrzeugen rund zwei Stunden lang im Einsatz.

01.01.2014 Ehrenamtliche versorgen bewusstlose Urlauberin

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE
– Ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der
BRK-Wasserwacht und der BRK-Bereitschaft haben gemeinsam eine Urlauberin
medizinisch erstversorgt, die gegen 18.10 Uhr auf dem Parkplatz an der
Seeklause bei der Neujahrsparty am Königssee bewusstlos
zusammengebrochen war.

Die gut besuchte Party mit großem Feuerwerk findet traditionell am
Neujahrstag an der Seelände statt, wobei die Feuerwehr Königssee mit
allen drei Fahrzeugen in der Werft der Schifffahrt zur Brandwache
bereitstand. Aufgrund der verhältnismäßig wenigen Niederschläge ist die
Vegetation derzeit recht trocken; umherfliegende Feuerwerkskörper
könnten jederzeit Wald oder Wiesen in Brand setzen.

Das Feuerwerk verlief ohne Zwischenfälle. Die Feuerwehrleute und der
ehrenamtliche Sanitätsdienst der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall, der
zur Absicherung an der nahen Rodelbahn bereitstand, mussten aber
unmittelbar darauf zum Parkplatz an der Seeklause ausrücken und eine
junge Urlauberin versorgen, die kurzzeitig bewusstlos war. Die
Feuerwehrler, darunter der zweite Kommandant der Feuerwehr Königssee und
ein Sanitäter der Berchtesgadener Wasserwacht unterstützten die
Krankenwagen-Besatzung bei der Versorgung und zeigten ihr dann den Weg
zur Urlaubsunterkunft der Patientin. Der Einsatz dauerte rund 30
Minuten.

Freiwillige der BRK-Wasserwacht oder der BRK-Bereitschaft sind
mindestens als Sanitätshelfer ausgebildet, Feuerwehrleute verfügen
mindestens über einen großen Erste-Hilfe-Kurs. „Dadurch ist fast immer
überall im Landkreis jemand vor Ort, der rasch und kompetent helfen
kann“, erklärt der stellvertretende Technische Leiter der
Berchtesgadener Wasserwacht, Martin Planegger.

 

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