Einsätze 2016

09.12.2016 – 15:00 Uhr Königssee, bewußtlose Person St.Bartholomä

Archivbild WW BGD 2016Gegen 15:00 wurde die Wasserwacht Berchtesgaden und der Rettungshubschrauber Martin 1 aus St. Johann im Pongau nach St.Bartholomä alarmiert.
Dort brach zuvor eine Patientin bewußtlos zusammen. Der Notarzt und Rettungssanitäter des Martin 1 sowie eine Rettungsasisstentin der Wasserwacht Berchtesgaden haben die Patientin versorgt und stabilisiert. Die Patientin ist dann mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Schwarzach im Pongau gebracht worden.

Die Wasserwacht Berchtesgaden war mit vier Aktiven und dem Einsatzleiter rund eine Stunde im Einsatz.

 

18.11.2016 – Tschechisches Pärchen in Salet

Am Freitagabend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um ein tschechisches Pärchen von der Anlegestelle Salet abzuholen.

Die beiden waren auf einer längeren Bergtour unterwegs und kannten den Winterfahrplan der Schifffahrt nicht. Kursboote der Schifffahrt fahren im Winter die Anlegestelle Salet nicht mehr an. Die beiden unverletzten Wanderer wurden mit dem Motorrettungsboot der Wasserwacht Berchtesgaden zur Seelände transportiert.

11.11.2016 – Taucheinsatz Beschneihungsweiher

Am Freitagnachmittag waren Taucher der Wasserwacht Berchtesgaden in Bischofswiesen bei einem Beschneihungsweiher im Einsatz.

Ein Ansaugrohr für die maschinelle Beschneiung hatte sich am Boden des Weihers gelöst.
Die defekte Ansaugleitung wurde durch die Taucher der Wasserwacht repariert.

18.10.2016 – Nachteinsatz am Königssee: BRK-Wasserwacht rettet Familie mit zwei kleinen Kindern

Münchner verpassen letztes Boot in Kessel und folgen verfallenem Steig über den Königsbach-Wasserfall zur Seelände zurück
Die BRK-Wasserwacht hat am Dienstagabend eine Münchner Familie mit zwei kleinen Kindern per Boot von einem verfallenen Steig am Ostufer des Königssees gerettet. Mutter, Vater und die beiden zwei und vier Jahre alten Kinder hatten das letzte Kursboot an der Anlegestelle Kessel verpasst und wollten dann am Ufer entlang unterhalb des Nassen Palfens und über den Königsbach-Wasserfall zurück zur Seelände. Als sie sich verstiegen hatten und nicht mehr weiterkamen, setzten sie gegen 20.30 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die dann die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot losschickte. Die Gruppe machte mit dem Licht ihres Handys auf sich aufmerksam, weshalb sie die Einsatzkräfte rasch fanden und dann unverletzt zur Seelände zurückbrachten. Der Einsatz wird der Familie privat in Rechnung gestellt.

30.09.2016 – Bewusstlose Person in St. Bartholomä

Auch am Freitag wurden die Rettungskräfte am Königsee gebraucht. Auf einem Boot der Königsee-Schifffahrt war eine 80jährige Besucherin plötzlich nicht mehr ansprechbar. Die Leitstelle in Traunstein alarmierte nach Eingang des Notrufs neben der Wasserwacht Berchtesgaden einen Rettungswagen sowie den Rettungshubschrauber Christoph 14. Als die ersten Rettungskräfte am Boot an der Anlegestelle in Bartholomä ankamen, konnte hier jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Die Dame war wieder zu sich gekommen und wurde vom Notarzt nach erster Untersuchung in das Rettungsboot übernommen. Nach Transport zur Seelände konnte die Patientin mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht werden.

29.09.2016 – Sturz in St. Bartholomä

Am Donnerstagabend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen nach St. Bartholomä alarmiert.
Eine Wanderin ist auf dem Weg von der Eiskapelle gestürzt und hat sich mehrere Schürfwunden an den Armen zugezogen, auch das Knie war verletzt. Zufällig vorbeikommende Wanderer versorgten die Dame und begleiteten sie noch bis zur Anlegestelle St. Bartholomä.
Die Besatzung des Rettungswagen und die ehrenamtlichen Wasserretter versorgten die Dame am Motorrettungsboot und transportierten sie zur Seelände.
Dort wurde sie dann in den Rettungswagen umgelagert und zur Weiterbehandlung in die Kreisklinik nach Bad Reichenhall gebracht.

22.09.2016 – Zwei Bergwacht-Transporte am Königssee

Am Donnerstagnachmittag war die Bergwacht Berchtesgaden rund um den Königssee gefordert.

Gegen 13.20 Uhr ging ein Notruf vom Sagerecksteig ein – erschöpfte Person mit Kreislaufproblemen –  und gegen 14.45 Uhr ein weiterer Notruf – Kreislaufprobleme zwischen Obersee und Saletalm.
Bei beiden Einsätzen bekam die Bergwacht Unterstützung von Rettungshubschraubern, sowohl „Christoph 14“ aus Traunstein wie auch „Martin 1“ aus Tirol unterstützen die Bergretter.
Die Wasserwacht Berchtesgaden wurde zur Unterstützung der Bergwacht alarmiert, um Personal und Material über den Königssee zu transportieren.
Die Wasserretter waren hier rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

15.09.2016 – BRK-Wasserwacht sichert Gelöbnis auf St. Bartholomä ab

Am Donnerstagvormittag war die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden bei einem Sanitätsdienst gefordert, der vor einer außergewöhnlichen Kulisse geleistet werden musste: Das Gebirgsjägerbataillon 232 der Bundeswehr hatte als Austragungsort für das diesjährige Gelöbnis die Halbinsel St. Bartholomä am Königssee ausgesucht. 124 Rekruten legten vor der feierlichen Kulisse der Watzmann-Ostwand das Gelöbnis ab. Begleitet wurde die Feierlichkeit durch das Gebirgsjäger-Musikkorps aus Garmisch Partenkirchen. Die rund 600 Gäste (Rekruten, Ehrengäste, Familienangehörige) genossen das sonnige Wetter bei der Überfahrt nach St. Bartholomä und während der Feierlichkeit. Nach einem Feldgottesdienst war es dann endlich soweit: Die 124 Rekruten legten am Mittag das Gelöbnis ab.  Die Wasserwacht Berchtesgaden sicherte zusammen mit den Sanitätern der Bundeswehr die Veranstaltung ab. Bis auf drei Patienten mit leichten Kreislaufschwächen mussten die Sanitäter nicht eingreifen.

10.09.2016 – Gestürzter Wanderer in Bartholomä

Am Samstagabend gegen 18.20 wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einer Rettungswagen – Besatzung  Uhr auf die Halbinsel St. Bartholomä alarmiert.

Ein 60jähriger Wanderer war bei seiner Wanderung richtung Sigeretplatte gestürzt. Er ist noch selbstständig zur Anlegestelle Bartholomä abgestiegen.
Die Rettungswagen – Besatzung versorgte zusammen mit den ehrenamtlichen Rettern der Wasserwacht den stark erschöpften Mann in Bartholomä.
Nach der Versorgung wurde der Bergwanderer zur Seelände transportiert. Von dort aus wurde er per Rettungswagen in die Kreisklinik nach Bad Reichenhall zur Weiterbehandlung gebracht.
Während der Rückfahrt zur Seelände hat die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) der Wasserwacht eine Gruppe Jugendlicher am Uferbereich des Königssees gemeldet.
Die Schifffahrt hatte die Gruppe bei der ILS gemeldet.
Nach der Übergabe des Patienten fuhr die Wasserwacht zu der Gruppe und belehrte diese.

09.09.20
16 – Kreislaufkollaps auf dem Weg zum Obersee

Am Freitagmittag kurz nach 11.30 Uhr wurden die BergwachtBerchtesgaden und die Wasserwacht Berchtesgaden Richtung Obersee alarmiert.

Eine 78-jährige Frau aus dem Landkreis Traunstein hatte auf dem Wanderweg zwischen Saletalm und Fischunkelalm einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Nachdem die Patientin internistisch vorerkrankt ist, wurde sicherheitshalber der Rettungshubschrauber Christoph 14 mit Notarzt nachalarmiert, der in Fischunkel landete. Die Mannschaft der Bergwacht und Wasserwacht versorgte die Frau, transportierte sie mit der Gebirgstrage zum Ufer, von wo sie dann per Boot über den Obersee zum Rettungshubschrauber gebracht wurde; Christoph 14 flog die 78-Jährige zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Wasserwacht transportierte dann die Einsatzkräfte von Berg- und Wasserwacht sowie eine Angehörige zurück zur Seelände.

Gegen 14.30 Uhr war der Einsatz abgearbeitet

03.09.2016 – Bergwachttransport und Erstversorger

Am Samstagvormittag gegen 9 Uhr mussten die Bergwacht und die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit „Christoph 14“ ins Eisbachtal zwischen Sankt Bartholomä und Eiskapelle ausrücken, wo ein akut intern erkrankter 35-jähriger Bischofswiesner auf dem Weg zur Watzmann-Ostwand zusammengebrochen war. Da die Einsatzstelle mitten im Wald lag, fuhren die Bergwacht und der Notarzt per E-Bike und All-Terrain-Vehicle (ATV) zum Patienten, versorgten ihn und brachten ihn per Trage zum Hubschrauber nach Bartholomä; er wurde anschließend zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen. Der Bergsteiger hatte Glück im Unglück, dass sich der internistische Notfall nicht weiter oben in der Ostwand ereignet hatte, wo er mit großer Wahrscheinlichkeit abgestürzt wäre. Die Wasserwacht transportierte per Boot Personal und Fahrzeuge von der Seelände zur Halbinsel und wieder zurück.

Auch die Angehörigen des Verunfallten wurden von der Wasserwacht per Boot zur Seelände gefahren.
Nachdem die erste Mannschaft am See beim Boot abgesetzt wurde, wurde der restliche Teil der Wasserwachtler zu einer Erstversorgung am Parkplatz alarmiert.
Eine Dame ist bei einem Ausweichmanöver ungeschickt mit dem Kopf gegen ein Verkehrsschild gelaufen und hat sich eine Kopfplatzwunde zugezogen.
Die ehrenamtlichen Sanitäter der Wasserwacht versorgten die Wunde und kümmerten sich um die Wanderin bis der Rettungswagen eintraf.

02.09.2016: 24-jähriger Münchner stirbt bei 250-Meter-Absturz in der Watzmann-Ostwand

Junger Bergsteiger verliert am Berchtesgadener Weg in rund 1.950 Metern Höhe den Halt – unverletzter Begleiter wird ausgeflogen

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Am Freitagvormittag ist ein 24-jähriger Student aus München am Berchtesgadener Weg in der Watzmann-Ostwand an der Rampe rund 250 Meter tief abgestürzt und ums Leben gekommen. Die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Notarzthubschraubers „Alpin Heli 6“ aus Zell am See konnten nur noch den Tod feststellen und flogen seinen unverletzten Begleiter aus der Wand, der im Anschluss vom Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreut wurde.

Die beiden befreundeten Studenten aus dem Raum München waren gegen 5 Uhr vom Ostwandlager in Sankt Bartholomä aus losgegangen. Nach einem bis dahin problemlosen Aufstieg erreichten die jungen Bergsteiger gegen 9.40 Uhr eine Höhe von rund 1.950 Metern an der so genannten Rampe. In diesem Bereich verlor der Vorauskletternde plötzlich unvermittelt den Halt und stürzte rund 250 Meter tief ab. Der Mann erlitt bei dem Absturz so schwere Verletzungen, dass er sofort tot gewesen sein dürfte.

Die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung von „Alpin Heli 6“ konnten nur noch den Tod feststellen. Die Leiche des Verunglückten wurde von einem Polizeibergführer und mehreren Einsatzkräften der Bergwacht Berchtesgaden geborgen und mit dem Polizeihubschrauber „Edelweiß 1“ zum Schneewinkl-Landeplatz nach Schönau am Königssee ausgeflogen. Die Besatzung des Polizeihubschraubers musste auch eine nachfolgende siebenköpfige Gruppe wegen Steinschlaggefahr durch den Hubschrauber-Einsatz über ihnen nach Bartholomä ausfliegen.

Die BRK-Wasserwacht brachte Einsatzkräfte der Bergwacht und alle betroffenen Bergsteiger per Boot zur Seelände, wo der KID sich in einem Besprechungsraum der Schifffahrt um die Betreuung kümmerte. Der Einsatz dauerte bis zum frühen Nachmittag.

01.09.2016 – Handgelenksfraktur Salet

Gegen 13.00 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen an die Anlegestelle Salet alarmiert.

Eine 52jährige Wanderin aus dem Kreis Lüneburg ist im Bereich Salet gestürzt und hat sich eine schwere Handgelenksfraktur zugezogen.
Der Rettungsdienst fuhr zusammen mit den Wasserrettern und deren Rettungsboot über den Königssee zur Anlegestelle.

Die ehrenamtlichen Retter versorgten zusammen mit dem Landrettungsdienst die Patienten an der Anlegestelle Salet.
Danach wurde die Wanderin und ihr Ehemann zur Seelände transportiert.

Der Landrettungsdienst brachte die Patienten in die Kreisklinik Bad Reichenhall zur Weiterbehandlung.

Nach knapp eineinhalb Stunden war der Einsatz abgearbeitet.

27.08.2016: Wasserwacht am Samstagnachmittag bei zwei Einsätzen am Königssee gefordert

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Am Samstagnachmittag wurde die BRK-Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen an den Königssee alarmiert. Gegen 16.25 Uhr war ein 16-jähriger Einheimischer kurz vor dem Wasserfall gestürzt. Beim Sturz zog er sich zwei Schnittwunden an beiden Beinen zu.

Die ehrenamtlichen Wasserretter versorgten die Wunden zusammen mit der Rettungswagen-Besatzung noch vor Ort. Der Jugendliche wurde dann mit dem Rettungsboot zur Seelände transportiert und vor dort aus mit dem Rettungswagen zur Kreisklinik Berchtesgaden weitertransportiert. Nachdem die Wasserretter den Jugendlichen an den Landrettungsdienst übergeben hatten, wurden sie von der Leitstelle Traunstein als Erstversorger zu einem Kreislaufkollaps am Busparkplatz Königssee geschickt. Eine 46-jährige  Touristin erlitt einen Kollaps und litt unter Atemproblemen. Die  Sanitäter der Wasserwacht versorgten sie, gaben ihr Sauerstoff und übergaben sie dann an den später eintreffenden Rettu
ngswagen. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik nach Bad Reichenhall transportiert. Nach gut eineinhalb Stunden waren die beiden Einsätze für die Ehrenamtlichen abgearbeitet.

25.08.2016 – Erstversorger bei Verkehrsunfall

BERCHTESGADEN – Am Donnerstagmittag gegen 11.50 Uhr ist ein 22-jähriger Motorradfahrer aus der Nähe von Wasserburg alleinbeteiligt auf der feuchten Salzbergstraße unterhalb vom Gasthaus Rottl Sepp gestürzt. Weitere Kradfahrer leisteten dem nach erster Einschätzung schwer am Rücken Verletzten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab.

Der Motorradfahrer fuhr auf der Salzbergstraße (B319) von Berchtesgaden kommend in Richtung Obersalzberg. In einer Linkskurve rutschte ihm auf der feuchten Fahrbahn das Vorderrad weg und er prallte gegen den rechten Randstein. Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und das Rote Kreuz mit der ehrenamtlichen Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Berchtesgaden und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Unfallort. Ein Sanitäter der BRK-Wasserwacht und Feuerwehrleute versorgten den jungen Mann, bis der Rettungswagen und der Hubschrauber eintrafen. „Christoph 14“ konnte direkt auf der gesperrten Salzbergstraße landen und flog den 22-Jährigen dann zum Klinikum Traunstein. Die Feuerwehr half bei der Patientenversorgung und beim Transport, regelte den Verkehr und reinigte die Fahrbahn. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Hergang auf.Am Motorrad entstand nur geringer Schaden.

24.08.2016 – Zwei Bergsteiger bei Abstürzen am Rinnkendlsteig und in der Watzmann-Ostwand schwer verletzt

77-Jähriger stürzt 50 Meter durch steiles, felsdurchsetztes Waldgelände zum Königsseeufer ab – 22-Jähriger stürzt unterhalb des Schöllhornkars 70 bis 100 Meter in Graben ab

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Gleich zwei sehr schwere Bergunfälle haben am Mittwochabend die Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ gefordert: Gegen 17.30 Uhr war ein 77-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein vom Rinnkendlsteig aus rund 50 Meter tief durch steiles, felsdurchsetztes Waldgelände in Richtung Königsseeufer abgestürzt. Kurz nach 19.20 Uhr ging ein weiterer Notruf aus der Watzmann-Ostwand ein, wo in rund 1.200 Metern Höhe ein 22-Jähriger aus Mittelfranken am Kederbacherweg unterhalb des Schöllhornkars rund 70 bis 100 Meter tief über Felsschrofen und Wandstufen bis ins Bachbett hinabgefallen war. Trotz der nach erster Einschätzung sehr schweren Verletzungen und des Zeitdrucks aufgrund der einsetzenden Dunkelheit konnten die Einsatzkräfte beide Patienten retten und lebend zum Klinikum Traunstein fliegen.

Gegen 17.30 Uhr meldeten sich Wanderer von Rinnkendlsteig, wo rund 20 Gehminuten von der Halbinsel Sankt Bartholomä entfernt ein 77-jähriger Mann rund 50 Meter tief durch den steilen, felsdurchsetzten Bergwald zum Königsseeufer hinabgestürzt war. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ nahm am Schneewinkl-Landeplatz die Bergwacht Berchtesgaden auf, konnte den Mann dann beim ersten Anflug ausfindig machen und brachte von der Halbinsel aus den Notarzt und einen Bergretter per Rettungstau zur Unfallstelle. Der ansprechbare Verletzte wurde notärztlich versorgt, liegend nach Sankt Bartholomä ausgeflogen, dort auf der Wiese weiter intensivmedizinisch versorgt und per Hubschrauber zum Klinikum Traunstein geflogen. Die BRK-Wasserwacht brachte weitere Bergretter und den Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht mit dem Rettungsboot von der Seelände zur Halbinsel, die sich um die Angehörigen des schwer verletzten Abgestürzten kümmerten; die Angehörigen wurden dann per Boot nach Schönau zurückgebracht.

Kurz nach 19.20 Uhr als „Christoph 14“ gerade mit dem 77-Jährigen am Klinikum Traunstein im Landeanflug war, meldete sich ein 21-jähriger Mann aus Mittelfranken aus der Watzmann-Ostwand, da sein 22-jähriger Kletterpartner unterhalb des Schöllhornkars rund 70 bis 100 Meter tief über Felsschrofen und Wandstufen in den Graben abgestürzt war. Aufgrund der bald einsetzenden Dunkelheit und der schweren Verletzungen war höchste Eile geboten: „Christoph 14“ kehrte nach der Patientenübergabe von Traunstein aus sofort wieder nach Bartholomä zurück, nahm zwei Bergretter auf und setzte sie im Schwebeflug rund 80 Meter unterhalb des Patienten ab. Die beiden Bergwachtmänner versorgten den jungen, bedingt ansprechbaren Mann kurz und sicherten ihn im Luftrettungssack; „Christoph 14“ flog ihn dann mit einem Bergretter zusammen sofort am 50-Meter-Rettungstau nach Bartholomä aus, wo er weiter vom Notarzt behandelt wurde. Der 22-Jährige wurde dann ins Klinikum Traunstein eingeliefert. Der zweite Bergretter stieg weiter zum unverletzten Kletterpartner auf, konnte bald Ruf- und Sichtkontakt herstellen, aber ihn geländebedingt nicht erreichen. In der Zwischenzeit war auch der Polizeihubschrauber „Edelweiß 1“ am Watzmann eingetroffen, der zuvor mit der Bergwacht Ruhpolding im Einsatz war. Die Besatzung nahm den Bergretter im letzten Tageslicht an den Windenhaken, flog ihn zum Kletterpartner über ihm, nahm beide per Winde auf und flog sie nach Schneewinkl aus, wo der 21-Jährige vom KID der Bergwacht betreut wurde.

Da zunächst unklar war, ob noch weitere Bergsteiger in der Ostwand unterwegs und betroffen sind, war zusätzlich ein nachtflugtauglicher Hubschrauber angefordert, der dann aber nicht mehr benötigt wurde. Die BRK-Wasserwacht pendelte laufend bis 21.30 Uhr mit ihrem Rettungsboot zwischen der Seelände und Bartholomä und brachte Einsatzkräfte und Ausrüstung wie Bohrhaken und Seile an die Ostwand.

23.08.2016 – Sachbergung

Am Dienstag Vormittag wurde der Einsatzleiter der Wasserwacht Berchtesgaden telefonisch informiert, dass ein Gast seinen Schlüsselbund mit Autoschlüssel und Hotel-Zimmer aus Versehen in der Ache versenkt hat.
Die Wasserwacht Berchtesgaden rückte mit dem Einsatzfahrzeug an und erkundete die Lage.
Aufgrund der starken Strömung und der Wassertiefe an der Stelle unter der Brücke wurde der Einsatz aufgrund zu hoher Eigengefährdung abgebrochen.
Glücklicherweise hatte die Ehefrau des Gastes einen Ersatzschlüssel für das Auto dabei.

17.08.2016- Zwei Einsätze am Königssee

Am Mittwoch Mittag wurde die Bergwacht Berchtesgaden in die Saugasse alarmiert.

Dort erlitte eine Wanderin eine Panik-Attacke mit einem Asthma-Anfall.
Nach der Rettung der Wanderin und deren Tochter wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, um die Tochter von St. Bartholomä zur Seelände zu transportieren.
Bei der Ankunft an der Seelände wurde der Einsatzleiter von einer Familie aufmerksam gemacht, dass ihre 4jährige Tochter unter einer allergischen Reaktion litt.
Der Einsatzleiter kümmerte sich um die 4jährige Patienten während die Wasserretter nach St. Bartholomä fuhren.
Das Kind wurde nach Erstversorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Die Tochter der Patienten in St. Bartholomä wurde zur Seelände transportiert. Von dort brachten die Wasserretter die Tochter noch zu ihrer Mutter in das Krankenhaus nach Berchtesgaden.

15.08.2016 – Ostufer Königssee, herrenloser Rucksack

Archivbild(ml) Am Montag gegen 14 Uhr mussten Bergwacht und Wasserwacht zum
Königssee-Ufer ausrücken, wo ein Wanderer zwischen Königsbach-Wasserfall
und Nassem Palfen einen herrenlosen Rucksack gefunden und sich besorgt
bei der Schifffahrt gemeldet hatte. Die Einsatzkräfte suchten das Gebiet
ab, konnten aber keine Hinweise auf einen Notfall entdecken; der
Rucksack, der dort schon mehrere Tage lag, war vermutlich einfach dort vergessen worden.

14.08.2016 – Tödlicher Absturz in der Watzmann-Ostwand

(ml) Am Sonntagmittag gegen 11.40 Uhr hat sich in der Watzmann-Ostwand wieder
ein tödlicher Absturz ereignet: Eine dreiköpfige österreichische Gruppe
befreundeter Bergkameraden war mit dem ersten Boot über den Königssee
gefahren, um die Watzmann-Ostwand über den Berchtesgadener Weg zu
begehen. Zur Unfallzeit befanden sie sich im Bereich zwischen dem II.
Sporn und der Wasserfallplatte auf etwa 1.680 Meter Höhe. Dort
verstiegen sich die drei im Bereich einer Querung, kamen vom Weg ab und
in schwierigeres Klettergelände. Da die drei ohne Gurte und Seil
unterwegs waren, konnten sie sich nicht sichern. Dort rutschte
plötzliche der 48-jährige Salzburger, der in Bayern lebt, aus und
stürzte 50 bis 70 Höhenmeter tief ab. Er blieb schwerst verletzt
unterhalb des II. Spornes in felsigem Gelände liegen. Bei dem Absturz
zog er sich mehrere Brüche und ein eine schwere Kopfverletzung zu.

Einer seiner Begleiter kletterte noch zu ihm hinab und leistete Erste
Hilfe. Der weitere Begleiter war an seiner Position gebunden, da ein
Absturz drohte. Ein Bergwacht-Notarzt und ein Bergretter wurden mit dem
Rettungshubschrauber Christoph 14 an die Unfallstelle geflogen. Nach der
Erstversorgung wurde der Abgestürzte noch zum Hubschrauberlandeplatz in
Schönau am Königssee geflogen. Dort konnte dann nur noch der Tod
festgestellt werden.

Die Begleiter wurden durch Christoph 14 und dem Polizeihubschrauber mit
Unterstützung der Bergwacht ausgeflogen. Sie mussten im Anschluss durch
den Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreut werden. Der
Unfall wurde durch einen Polizeibergführer der Polizei Berchtesgaden
aufgenommen. Die ebenfalls alarmierte
BRK-Wasserwacht transportierte per Boot Material für die Rettung der
angehörigen (Rettungssitze) nach Bartholomä, fuhr dann wieder zur
Seelände, wo der KID der Bergwacht aufgenommen wurde.
Nach der  Betreuung in Bartholomä transportierte die BRK-Wasserwacht die Angehörigen und Krisenberater zur Seelände.

07.08.2016 – Hundebiss in St. Bartholomä

Am Sonntag Nachmittag wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen nach St. Bartholomä alarmiert.
Eine Touristin wurde von einem Hund gebissen, nachdem sich dieser erschreckt hatte.
Die Besatzung des Rettungswagen versorgte zusammen mit den ehrenamtlichen Rettern der Wasserwacht die Wunde vor Ort.
Die Patientin wurde dann zur Seelände gebracht und dort in den Rettungswagen umgelagert.
Zur Weiterbehandlung wurde sie dann anschließend in die Kreisklinik nach Berchtesgaden gebracht.

01.08.2016 – Jaulender Hund beim „Nassen Palfen“ (Königssee)

Um 16:35 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert, da ein jaulender Hund im  unwegsamen Gelände beim „Nassen Palfen“ aufgefallen ist.
Die Aktiven der Wasserwacht haben mit dem Motorrettungsboot das Ostufer abgesucht. Da kein Hund aufgefunden wurde, sind zwei Aktive über den Steig Richtung Anlegestelle Kessel gegangen. Tatsächlich wurde nun ein Hund bei seinem Herrchen wohlauf im Rucksack aufgefunden.
Der Hund hatte sich kurzfristig „selbstständig“ gemacht und ist im Gelände nicht mehr weitergekommen. Bis ihn sein Herrchen „gerettet“ hat, hat der Hund entsprechend gejault.
Hört sich einfach an und war auch problemlos.

Dennoch ist in so einem Fall auch daran zu denken, dass das Herrchen oder Frauchen selbst ein Problem haben könnte und der Hund entsprechend anschlägt.

30.07.2016 – Knieverletzung Salet

(ml)Gegen 19.15 Uhr musste die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot nach
Salet fahren, wo eine 19-Jährige aus der Oberpfalz mit einer
Knieverletzung Hilfe brauchte. Sie hatte sich nach einer Bergwanderung
noch selbst bis zum Seeufer gequält und dann per Notruf Hilfe
angefordert. Die Wasserwacht versorgte sie und brachte sie zur Seelände;
von dort aus wurde sie vom Landrettungsdienst zur Kreisklinik Bad
Reichenhall gefahren.

30.07.2016 – Wasserwacht bringt Angehörige eines Verletzten zur Seelände

(ml)Kurz nach 14 Uhr gingen mehrere Notrufe kurz hintereinander ein: In der
Nähe des Obersees hatte sich ein 51-jähriger Wanderer aus
Nordrhein-Westfalen bei den Treppen die Schulter ausgekugelt. „Christoph
14“ brachte den Notarzt und die Bergwacht zum Unfallort und flog den
Patienten dann liegend per Tau über den Königssee zum
Schneewinkl-Landeplatz aus. Eine Rettungswagen-Besatzung lieferte ihn
dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Die BRK-Wasserwacht brachte
die Frau, beide Kinder und die Bergwacht per Rettungsboot zur Seelände
zurück.

25.07.2016: 72-Jähriger stürzt mit Mercedes in die Berchtesgadener Ache

Am Montagabend gegen 17.50 Uhr ist ein 72-jähriger Marktschellenberger mit seinem Mercedes auf Höhe der Kläranlage (Kilianbrücke) von der B305 abgekommen und in die hochwasserführende Berchtesgadener Ache gestürzt. Der Mann war in Richtung Berchtesgaden unterwegs, zunächst in den Gegenverkehr geraten, rund 100 Meter über eine Wiese gefahren, gegen einen Siloballen und einen Holzstoß geprallt und schließlich in die hochwasserführende Berchtesgadener Ache gestürzt. Mutige Ersthelfer konnten den nach erster Einschätzung schwer Verletzten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreien und ans Ufer retten.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden und das Rote Kreuz mit den Wasserwacht-Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) aus Berchtesgaden und Bad Reichenhall, dem Einsatzleiter Wasserrettung, einem Rettungswagen und dem Berchtesgadener Notarzt zum Unfallort. Der 72-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.

Die Feuerwehr Berchtesgaden sicherte mit Unterstützung der BRK-Wasserwacht das Fahrzeug vom Ufer aus, wobei gesicherte Wasserretter über Steckleitern zum Mercedes abstiegen und ihn mit Hebegurten und Stahlseil an einem Baum fixierten. Die Wasserretter legten dann für den Abschleppdienst die Hebegurte an, bevor der Wagen von einem Kran aus der Ache gehoben werden konnte. Zur Bergung musste von einem Wasserretter an der Drehleiter auch der Siloballen aufgeschnitten werden, der mit in die Ache gerissen worden war. Sicherheitsposten wurden flussaufwärts und flussabwärts positioniert, um in die Ache gestürzte Einsatzkräfte möglichst rasch retten zu können. Die Polizei Berchtesgaden hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

22.07.2016 – Völlig durchnässte Wanderer von St.Bartholmä abgeholt

Gegen 17.30 Uhr meldeten sich Wanderer über Notruf, die gerade im
Abstieg nach Sankt Bartholomä und ins aufziehende Gewitter geraten
waren. Sie trauten sich wegen Blitzschlag und Sturm nicht mehr weiter.
Sie mussten das Unwetter abwarten, kamen dann verspätet am Seeufer an
und wurden gegen 20.30 Uhr mit dem Rettungsboot der BRK-Wasserwacht zur
Seelände zurückgebracht.

16.07.2016 – Kind stürzt an der Seelände ins Wasser

Beim Einsteigen in ein Kursboot ist ein 5-jähriges Mädchen ins Wasser gestürzt. Das Stegpersonal der Schifffahrt Königssee hat das Kind sofort aus dem Wasser gerettet. Einsatzkräfte der Wasserwacht Berchtesgaden, die sich gerade für eine Übung in der Bootshütte vorbereiteten, wurden zur Hilfe gerufen. Nach einer Untersuchung des Kindes wurde keine Verletzung oder Unterkühlung festgestellt. Da die Eltern auf eine Untersuchung in einer Klinik bestanden, wurde ein Krankentransportwagen angefordert.

11.07.2016 – Königssee, verletzte Bergwanderin

(ml) Am Montag kurz nach 19.30 Uhr musste die BRK-Wasserwacht mit ihrem
Rettungsboot über den Königssee nach St. Bartholomä ausrücken, wo eine
52-jährige Berlinerin mit verletztem Knie Hilfe brauchte. Sie war noch
fünf Stunden lang selbst mit Hilfe ihres Ehemanns und eines weiteren
Begleiters über den Rinnkendlsteig zum See abgestiegen und hatte dann
das letzte Kursboot verpasst. Die Wasserretter versorgten die Frau am
Boot medizinisch und brachten sie mit den beiden Männern zur Seelände
zurück, von wo aus sie privat ins Krankenhaus transportiert wurde. Die
BRK-Wasserwacht war eine gute Stunde lang im Einsatz.

 

09.07.2016 – Bergunfall Watzmannostwand

 -Die Wasserwacht Berchtesgaden fährt Bergwachtkräfte und Begleiter des Verunfallten mit dem Rettungsboot –

(ml) Am Samstagmorgen um 7.24 Uhr folgte der nächste schwere Einsatz für die
Bergwacht Berchtesgaden: Ein 59-jähriger Bergsteiger aus dem Schwarzwald
war vor den Augen seiner beiden Begleiter an der Wasserfallwand in der
Watzmann-Ostwand geschätzte 60 bis 100 Meter tief tödlich abgestürzt.
„Christoph 14“ aus Traunstein flog mit einem Bergwachtmann los und ließ
den Notarzt zusammen mit dem Bergretter am Zweiten Sporn im Schwebeflug
aussteigen. Die Retter konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen;
der Bergretter kletterte dann zu den beiden Begleitern nach oben, die
dann in einem Dreier-Aufzug per Rettungstau nach St. Bartholomä
ausgeflogen wurden. Dort wartete bereits der Kriseninterventionsdienst
(KID) der Bergwacht und übernahm die psychische Betreuung. Die
BRK-Wasserwacht transportierte die Begleiter im Anschluss zur Seelände
zurück. Der Verstorbene wurde von einem Polizeibergführer und einem
Bergwachtmann geborgen, per Polizeihubschrauber mit der Winde
aufgenommen und nach Schönau ausgeflogen.

08.07.2016 – Bergwachteinsatz Watzmannostwand

– Die Wasserwacht Berchtesgaden fährt Bergwachtkräfte und Begleiter des Erkrankten mit dem Rettungsboot –

(ml) Kurz nach 13.20 Uhr ging ein Notruf aus der Watzmann-Ostwand ein, wo
oberhalb der Wasserfallplatte ein akut internistisch erkrankter
66-jähriger Bergsteiger aus Hessen medizinische Hilfe brauchte. Die
Besatzung von „Christophorus 6“ flog mit dem Berchtesgadener
Bergwacht-Einsatzleiter in die Ostwand, der der Crew den genauen
Einsatzort zeigte. Danach wurden der Erkrankte und sein Begleiter per
Rettungstau nach St. Bartholomä ausgeflogen. „Christophorus 6“ lieferte
den 66-Jährigen ins Salzburger Landeskrankenhaus ein; die
BRK-Wasserwacht brachte den Begleiter mit ihrem Rettungsboot zur
Seelände zurück.

06.07.2016 – Große nächtliche Suchaktion nach vermeintlich ertrunkenem Schwimmer im Thumsee

Am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr haben Badegäste am Thumsee-Ostufer herrenlose Sportbekleidung gefunden und einen ertrunkenen Schwimmer vermutet, woraufhin sie die Polizei verständigten. Bei einer daraufhin eingeleiteten großen nächtlichen Suchtaktion der BRK-Wasserwacht und der Freiwilligen Feuerwehren mit zwei Sonar-Booten und zahlreichen Fußtrupps konnte bis Mitternacht niemand gefunden werden.

Direkt am Seeeinstieg (Parkplatz Seemösl) hatte wohl ein männlicher Jogger seine Sportbekleidung, Laufschuhe und einen Pulsmesser-Brustgurt abgelegt, war dann vermutlich im See schwimmen und nicht mehr zu seiner Kleidung zurückgekehrt. Da sich im See keine Schwimmer mehr befanden und auch am Ufer niemand mehr gefunden wurde, verständigte die Reichenhaller Polizeistreife die Leitstelle Traunstein, die gegen 22.30 Uhr nach Gewässeralarmplan die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwachten Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing-Ainring und Laufen-Leobendorf, die Freiwilligen Feuerwehren Bad Reichenhall, Karlstein und Ainring samt Tauchergruppe und den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes mit Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter alarmierte.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte den See sowie das Ufer und den Seerundweg unter anderem mit zwei Sonar-Booten und zahlreichen Fußtrupps ab, konnte aber bis Mitternacht niemanden finden. Da auch bisher keine entsprechende Vermissten-Meldung vorliegt, wurde die Suche vorerst abgebrochen. Zum Einsatz kam auch das mobile, sehr leistungsstarke Sonargerät der BRK-Wasserwacht-Laufen-Leobendorf, mit dem bereits bei früheren Einsätzen versunkene Menschen und Gegenstände im trüben Wasser erfolgreich geortet werden konnten.  Ein Tauchtrupp der BRK-Wasserwacht stand für eine mögliche Rettungsaktion in Bereitschaft.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Sportler seine Laufbekleidung schlichtweg am Ufer vergessen hat, soll er sich unbedingt bei der Reichenhaller Polizei (Telefon +49 (0) 8651 9700) melden, damit weitere Sucheinsätze in dieser Sache vermieden werden können.

 

Ergänzung 07.07.2016:

Die  groß angelegte Suchaktion durch Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der BRK-Wasserwacht in Bad Reichenhall am Thumsee hat am Donnerstagmorgen eine glückliche Wende genommen, als sich der Besitzer der Sportbekleidung bei der Polizeiinspektion Bad Reichenhall meldete. Die zuständige Streifenbesatzung hatte noch am Mittwochabend ein Schreiben an der Fundstelle der Sportbekleidung hinterlassen, mit der Aufforderung, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.

Der 52-jährige Pidinger war am Mittwochabend mit einer Laufgruppe am Thumsee zum gemeinsamen Lauftraining unterwegs und nahm nach dem Lauf ein kurzes erfrischendes Bad im See. Seine Laufbekleidung legte er sorgfältig sortiert auf das Geländer am Einstieg des Sees. Nach dem Badespaß legte sich der Sportler nur kurz ein Handtuch um und fuhr direkt nach Hause. An seine Sportbekleidung dachte er dabei offensichtlich nicht mehr, was letztendlich einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst hatte. Nach einer Absuche des gesamten Sees und der Überprüfung aller noch im Bereich des Sees geparkten Fahrzeuge durch die zuständige Polizei musste die Suche in der Nacht erfolglos abgebrochen werden. Kurz vor Beginn weiterer Maßnahmen am Donnerstagmorgen meldete sich zum Glück in zweierlei Hinsicht der Besitzer der Sportbekleidung bei der Polizei. Zum einen war es nicht wie bereits vermutet zu einem Unglücksfall gekommen und zum anderen konnten die bereits organisatorisch in die Wege geleiteten weiteren Suchmaßnahmen noch frühzeitig abgebrochen werden. Dem Pidinger Sportler war der Vorfall denkbar peinlich und er wird sich mit den beteiligten Rettungskräften in Verbindung setzten.

01.07.16 – Erschöpften Wanderer vom Eisbach abgeholt

Um 20:25 alarmiert die ILS (integrierte Leitstelle Traunstein)  die Wasserwacht Berchtesgaden.
Eine Familie war vom Wimbachgries über Trischübel zum Königssee gewandert. Wegen Flüssigkeitsmangel bekam einer der Familienmitglieder auf Höhe der Sigretplatte erhebliche Probleme. Die Familie hat dann aber, nach dem sich der Geschwächte wieder etwas erholt hat, mit letzter Kraft den Königssee erreicht. Da das letzte Kursboot aber bereits planmäßig zwei Stunden vorher gefahren ist, brachte die Wasserwacht die Vier mit dem Motorrettungsboot zur Seelände. Der Einsatz wird der Familie privat in Rechnung gestellt.

01.07.2016 – Vermisstensuche in Bayerisch Gmain – Canyoning-Einsatz

Wanderer war vermutlich irgendwo im Lattengebirge unterwegs – Auto am Bayerisch Gmainer Bergfriedhof gefunden

BAYERISCH GMAIN – Seit vergangenem Samstag (25. Juni 2016) wird der 70-jährige Salzburger Karl Thaler vermisst. Seine Lebensgefährtin hatte ihn als abgängig gemeldet, nachdem er zunächst mit seinem Auto in unbekannte Richtung  weggefahren war, um eine Wanderung zu unternehmen. Von diesem Ausflug ist er allerdings nicht mehr zurückgekehrt. Am Samstag war unter Tags sehr heißes Sommerwetter, wobei dann am Nachmittag Gewitter mit anhaltendem Starkregen und Sturmböen einsetzte.

Durch Zufall wurde am Donnerstag von Waldarbeitern das Auto des Vermissten am Parkplatz des Bayerisch Gmainer Waldfriedhofs gefunden; von dem Mann fehlt allerdings jede Spur. Die Polizei leitete daraufhin eine groß angelegte Vermisstensuche in Zusammenarbeit mit der Bergwacht ein, die bis in die späten Abendstunden dauerte und am Freitagmorgen fortgesetzt wurde.

Bereits am Freitag waren neben den Beamten der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei 30 Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger und Freilassing, die Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau, das Team des Technikbusses der Bergwacht-Region-Chiemgau stundenlang unterwegs. Sie wurden aus der Luft durch die Besatzung eines Polizeihubschraubers unterstützt, die das gesamte nordöstliche Lattengebirge abflog.

Die Fußmannschaften, darunter auch sechs Hunde, gingen sämtliche Steige ab, die vom so genannten Maisrundweg aus ins Lattengebirge führen: Entlang der Schluchten des Rötelbachs (Löwenschlucht), des Speikbachs und des Weißbachs, das Gebiet südlich der Schlafenden Hexe, im Alpgartental, am Dötzenkopf, auf den Spechtenköpfen, auf der Hochplatte, am Eichelberg, am Mitterberg und am Dreisesselberg sowie im Gebiet des Kesselbachs und des Waxriessteigs. Sie überprüften sämtliche Gipfelbücher, konnten aber keine Spur des 70-Jährigen finden.

Am Abend war noch die Suchhundestaffel des Malteser Hilfsdienstes (MHD) aus Dachau im Einsatz, die versuchte, den Vermissten mit so genannten Mantrailer-Hunden zu finden, die oft noch nach Tagen anhand von getragener Kleidung den Geruch von Vermissten aufnehmen und dann dem zurückgelegten Weg im Gelände folgen.

Seit Freitagmorgen ist neben der Polizei auch die Canyon-Rettungsgruppe von Berg- und Wasserwacht unterwegs, um vor allem die ohne Sicherung nicht erreichbaren Bachbette intensiv absuchen.

Karl Thaler ist 1,70 Meter groß und etwa 75 Kilo schwer, hat eine normale Statur, kurze graue Haare und blaue Augen. Er trägt vermutlich eine blaues Kurzarmhemd und eine blaue Short sowie grüne Wanderschuhe. Die Polizei bittet um Hinweise, wer den Vermissten seit vergangenem Samstag in diesem Bereich gesehen hat: +49 (0) 8651 970-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

24.06.16 – Königssee, Kaunersteig

Kurz nach 18.30 Uhr ging ein Notruf vom Kaunersteig oberhalb
der Saletalm am Königssee ein, wo ein erschöpfter und gestürzter
Wanderer mit Kreislaufproblemen im steilen Bergwald Hilfe brauchte. Die
zuständige Bergwacht Berchtesgaden fuhr mit dem Rettungsboot der
BRK-Wasserwacht nach Salet; gleichzeitig startete „Christoph 14“ mit
einem Bergwacht-Luftretter und konnte die Einsatzstelle rasch aus der
Luft finden. Der Pilot brachte nach einer Zwischenlandung in Salet den
Notarzt und den Bergwachtmann zur Einsatzstelle, die den Patienten
versorgten, bevor er per Tau ans Seeufer geflogen wurde. Die
BRK-Wasserwacht brachte den Mann und seine drei Begleiter, die eine
Fußmannschaft der Bergwacht ins Tal geführt hatte, mit dem Boot zur
Seelände zurück. Unter den Begleitern war ein Arzt, der  die weitere
Versorgung des Patienten übernahm.

20.06.2016 – Bergwachttransport

Am Sonntag Abend wurden die Bergwacht Berchtesgaden und die Wasserwacht Berchtesgaden zu einer Vermisstensuche am Landtalsteig alarmiert.
Kurz nach der Alarmierung tauchte der Wanderer jedoch wieder auf, so dass der Einsatz durch die Integrierte Leitstelle Traunstein wieder abbestellt wurde.

16.06.2016 – 87-jährige Einheimische mit Kreislaufproblemen in St. Bartholomä

Am Donnerstag um kurz vor halb Vier Nachmittags musste die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden nach St. Bartholomä ausrücken: Nach einer kleinen Tour am Obersee hatte eine 87-jährige Einheimische am Kursboot in St. Bartholomä einen Kreislaufkollaps erlitten. Vier ehrenamtliche Retter der Wasserwacht fuhren mit dem Rettungsboot nach St. Bartholomä, versorgten dort die Patientin und fuhren sie dann zur Seelände. Dort wurde die 87-Jährige dem Landrettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben, der sie zur Kontrolle in die Kreisklinik Berchtesgaden brachte. Der Einsatz war für die Wasserwacht um 16.45 Uhr beendet.

15.06.2016 – Bergwacht-Transport: Einsatz an der Eiskapelle

Um kurz nach 14 Uhr ging dann für die Bergwacht und die Wasserwacht ein Alarm von der Eiskapelle unterhalb der Watzmann-Ostwand ein, wo sich eine 56-jährige Berlinerin am Sprunggelenk verletzt hatte und nicht mehr weiterkam. Die Wasserwacht transportierte die Mannschaft der Bergwacht inklusive All-Terrain-Vehicle (ATV) und E-Bikes nach St. Bartholomä, von wo aus die Retter dann zur Eiskapelle fuhren. Die Bergwacht versorgte die Frau noch an der Eiskapelle und brachte sie dann per Gebirgstrage nach Bartholomä. Von dort wurde sie mit ihrem Begleiter per Boot zur Seelände gefahren und an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben, die den Transport zur Kreisklinik Berchtesgaden übernahm. Die Wasserwacht holte danach noch die restlichen Einsatzkräfte der Bergwacht per Boot ab. Fünf Mann der Bergwacht und vier Mann der Wasserwacht waren bis 17.30 Uhr im Einsatz.

01.06.2016 – Heimische Canyon-Retter sind seit Mittwochnachmittag beim Hochwasser in Niederbayern im Einsatz

BERCHTESGADENER LAND/SIMBACH AM INN – Die heimischen Einsatzkräfte der Bergwacht im BRK und der BRK-Wasserwacht sind seit Mittwochnachmittag mit ihrer gemeinsamen Canyon-Rettungsgruppe Chiemgau (CRG) in den Hochwassergebieten in Niederbayern im Einsatz, wo bis Mittwochabend rund um Simbach am Inn insgesamt 19 vom Wasser eingeschlossene Menschen und ein Hund durch Hubschrauber-Einsätze gerettet wurden. Die Spezialisten für wasserführende Schluchten und Strömungsrettung wurden von Hubschraubern aus per Winde abgelassen und sicherten 15 Betroffene mit speziellen Rettungssitzen und Schlingen, bevor sie per Winde aufgenommen und ausgeflogen wurden; vier weitere konnten im Schwebeflug von Hausdächern aufgenommen werden.

Die Wassermassen kamen am Nachmittag sehr überraschend und überfluteten auch Teile der Bundesstraßen B12 und B20, wobei sich die Lage gegen 14.30 Uhr zuspitzte und Autofahrer eingeschlossen waren. CRG-Chef Christian Schieder und sein zehnköpfiges Team fuhren auf Anforderung der niederbayerischen Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen zu einem provisorisch eingerichteten Landeplatz bei Haiming am Inn nördlich von Burghausen und zum Flugplatz Kirchdorf, wo Hubschrauber-Besatzungen von Bundes- und Landespolizei und des ADAC die Retter aufnahmen und bis in die Abendstunden zu den Einsatzorten flogen, wo sie Menschen von den Autodächern retteten.

Gegen 19.30 Uhr wurde die erste Mannschaft im Schichtdienst abgelöst. Die CRG blieb über Nacht mit zehn Einsatzkräften zur Absicherung in Kirchdorf vor Ort.

26.05.2016 – Zwei Einsätze am Feiertag

Gegen 16 Uhr musste das Rettungsboot der BRK-Wasserwacht nach Salet fahren, wo eine 32-jährige Frau und ihr knapp ein Jahr altes Mädchen nach einem Sturz Hilfe brauchten. Die Wasserwacht versorgte die Kopfplatzwunde des Kleinkinds und das verletzte Knie der Mutter und übergab beide an der Seelände an den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes, der die Patienten zum Salzburger Landeskrankenhaus fuhr.

Gegen 17.55 Uhr ging ein weiterer Notruf aus St. Bartholomä ein, wo ein zweieinhalbjähriges Mädchen nach einem Sturz von der Bank mit einer Kopfplatzwunde Hilfe brauchte. Die Wasserretter versorgten das Kind und brachten es per Boot zur Seelände, von wo aus es per Rettungswagen zum Salzburger Landeskrankenhaus gefahren wurde.

22.05.2016 – Einsatzkräfte warnen vorsorglich Badegäste im Flussbett der Saalach

Bad Reichenhall – Wasser strömt über zusammengeklappte Gummiwalze – keine konkrete Gefahr für Menschen

Am Sonntagnachmittag gegen 12.30 Uhr teilte ein aufmerksamer Passant über Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim mit, dass ein Teil der Staumauer am Saalachsee in Bad Reichenhall eingebrochen sei. Seiner Meinung nach bestehe auch die Gefahr, dass der Rest ebenfalls einbrechen könnte und das aufgestaute Wasser dann unkontrolliert ablaufen würde. Dramatische erste Meldungen, dass die Mauer einbrechen würde und bereits Trümmer in den Fluss gestürzt seien, bestätigten sich zum Glück nicht.

Nach einer sofortigen Überprüfung der Stauanlage durch eine Streife der Reichenhaller Polizei, eines Verantwortlichen der Betreiber-Firma und des Katastrophenschutzbeauftragten des Landratsamtes Berchtesgadener Land konnte relativ rasch Entwarnung gegeben werden: Eines der drei Schleusentore wird derzeit durch eine Gummiwalze ersetzt. Diese wird nach Bedarf mit Luft aufgepumpt oder entleert, damit ein reibungsloser Wasserablauf gewährleistet wird. Bei dem aktuellen Füllstand der Gummiwalze sieht es für nicht Fachkundige danach aus, als ob ein Defekt vorliegen würde.

Vorsorglich rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Saalach aus, da größere Wassermassen über das zusammengeklappte Gummibauteil strömten. Die Leitstelle Traunstein schickte ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rotem Kreuz zum Saalachsee, darunter die BRK-Wasserwachten aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing und Laufen, der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“, der Einsatzleiter Rettungsdienst und der Einsatzleiter Wasserrettung, die Feuerwehren Bad Reichenhall, Ainring und Piding, die Tauchergruppe der Reichenhaller Feuerwehr, die Bergwacht Bad Reichenhall und die Canyon-Rettungsgruppe von Berg- und Wasserwacht. Die Einsatzkräfte warnten vorsorglich die Badegäste, das Flussbett vorerst nicht mehr zu betreten. Die Polizei war mit einer Streife und einem Hubschrauber im Einsatz.

Aus Berchtesgaden waren im Einsatz: Wasserwacht Berchtesgaden 91/1, 94/1 mit den beiden Raft-Booten und Wasserrettern sowie der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst Süd.

22.05.2016 – Sturz in St. Bartholomä

Eine 86jährige Dame ist im Bereich der Infostelle in St. Bartholomä gegen Sonntag Mittag gestürzt.

Ihre Begleiterin alarmierte daraufhin mit zufällig vorbeikommenden Touristen die Leitstelle Traunstein.
Durch die Leitstelle wurde umgehend die Wasserwacht Berchtesgaden nach St. Bartholomä alarmiert.
Die ehrenamtliche Wasserretter versorgten die Dame vor Ort, begleiteten sie dann zusammen mit ihrer Begleitung zum Boot und transportieren die beiden Damen über den Königssee zur Seelände.
Nachdem sich die Dame beim Sturz zwei Zähne ausgeschlagen hat, wurde vorsorglich ein Rettungswagen alarmiert, der die Dame zur weiteren Behandlung ins Kreiskrankenhaus nach Bad Reichenhall brachte.
Der Einsatz war nach rund einer Stunde abgearbeitet.

07.05.2016 – Caynoningeinsatz: 27-Jähriger rutscht in den Litzlbach ab und wird von Begleitern gerettet

SCHNEIZLREUTH/Weißbach a. d. A. – Am Samstagabend gegen 20 Uhr stieg eine sechsköpfige Urlaubergruppe aus Passau in steilen und unwegsamen Gelände im Bereich des Litzlbaches in Weißbach an der Alpenstraße umher. An einem kleinen Wasserfall rutschte ein 27-Jähriger auf einem nassen Felsen aus, schlitterte rund acht bis zehn Meter hinab und blieb nach erster Einschätzung schwer verletzt in einem Gumpen liegen. Da sie in der Schlucht zunächst keinen Handy-Empfang hatten transportierten ihn seine Begleiter mit eigenen Kräften bis zur befestigten Straße, wo er an die gegen 21 Uhr verständigte Bergwacht übergeben wurde. Der Ruhpoldinger Bergwacht-Notarzt kümmerte sich um die medizinische Erstversorgung und ließ den Patienten dann vom Roten Kreuz per Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall bringen.

Da die Gruppe nicht genau wusste, in welcher Schlucht sie sich befindet, forderte der Einsatzleiter neben den Bergwachten Bad Reichenhall und Inzell zur Suche auch die Canyon-Rettungsgruppe der Bergwacht-Region Chiemgau an, die aber noch auf der Anfahrt wieder umkehren konnte. Die Betreuung einer betroffenen Angehörigen übernahm im Anschluss der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht. Die Bergwacht war insgesamt knapp über eine Stunde lang gefordert. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den Unfallhergang auf.

Im Einsatz waren zwei Canyoning-Retter der Wasserwacht Berchtesgaden.

06.05.2016 – Erstversorger bei Verkehrsunfall – Zwei Verletzte: Motorradfahrer und Radfahrerin stoßen in der Stanggaß zusammen

Am Freitagnachmittag gegen 14.45 Uhr sind auf der Berchtesgadener Straße in Stanggaß ein 28-jähriger Motorradfahrer und eine 67-jährige Radfahrerin zusammengestoßen, wobei der Mann nach erster Einschätzung leicht und die Frau mittelschwer verletzt wurden.

Das Berchtesgadener Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz, versorgte die beiden einheimischen Patienten und brachte sie dann zu den Kreiskliniken Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Ein zufällig vorbeikommender Sanitäter der BRK-Wasserwacht leistete Erste Hilfe und unterstützte den Rettungsdienst. Die Rotkreuzler forderten auch die Feuerwehr Bischofswiesen zur Verkehrslenkung und Reinigung der Unfallstelle nach. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Hergang auf.

05.05.2016 – BRK-Wasserwacht am Vatertag bei zwei Einsätzen am Königssee gefordert

 Die BRK-Wasserwacht war am Vatertag bei zwei Einsätzen am Königssee gefordert: Gegen 15.45 Uhr ging ein Notruf aus St. Bartholomä ein, wo ein 13-jähriges Mädchen unter akuten Bauchschmerzen litt. Die Leitstelle Traunstein schickte das Rettungsboot der BRK-Wasserwacht und den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ los. Die ehrenamtlichen Wasserretter versorgten die junge Patientin bis der Notarzt eingeflogen wurde, lagerten das Kind zusammen mit der Crew um und betreuten die Mutter und den Onkel des Kindes. Die Mutter flog mit dem Hubschrauber mit nach Traunstein; der Onkel und weitere Angehörige wurden durch die BRK-Wasserwacht per Boot zur Seelände transportiert.

Gegen 16.25 Uhr, noch während der Aufräumarbeiten, wurden die Wasserretter erneut von der Leitstelle zu einem weiteren Notfall in unmittelbarer Nähe geschickt: Ein 53-jähriger Urlauber aus Unterfranken war am Steg über den Königssee mit einem Segwag gestürzt und für kurze Zeit bewusstlos. Die Wasserretter versorgten den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens aus Berchtesgaden, mit dem der Verletzte dann zur Kreisklinik Berchtesgaden transportiert wurde. Gegen 17.30 Uhr waren die Wasserretter wieder an ihrer Wache in Berchtesgaden.

12.04.2016 – BRK-Wasserwacht & „Christoph 14“ versorgen akut intern erkrankten Russen am Königssee

Am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr mussten die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot und der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zur Halbinsel St. Bartholomä ausrücken, wo ein akut internistisch erkrankter 54-jähriger Russe notfallmedizinische Hilfe brauchte.

Eine Dolmetscherin aus der Reisegruppe half den Einsatzkräften vor Ort beim Patientengespräch. Der Mann wurde notfallmedizinisch versorgt und dann per Hubschrauber zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen. Die Wasserwacht brachte seine Begleiterin per Boot zur Seelände; von dort aus fuhr sie per Taxi nach Reichenhall weiter. Fünf ehrenamtliche Wasserretter waren bis 17 Uhr im Einsatz.

29.03.2016 – BMA Alarm St. Bartholomä

Bereitstellungsraum SeeländeAufgrund von Wartungsarbeiten hat am 29.03. gegen Mittag die Brandmeldeanlage (BMA) in St. Bartholomä am Königssee angeschlagen.
Daraufhin wurden die Wasserwacht Berchtesgaden, der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst BGL Süd und die Feuerwehren Königssee und Schönau alarmiert.
Bereits während der Anfahrt mit dem Boot wurde telefonischer Kontakt mit der Gaststätte hergestellt.
Nach kurzer Lageerkundung nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte der Fehlalarm bestätigt werden.

Die Feuerwehren und die Wasserwacht üben regelmäßig ein Brand-Szenario am Königssee, um die Beladung und die Effektivität sowie Schnelligkeit bei einem Einsatz zu erhöhen.
Dies hat sich heute wieder wunderbar gezeigt.

Nach rund einer Stunde waren alle Kräfte wieder an ihren Wachen.

Nach dem Einsatz wurde der Bootsbesatzung in St. Bartholomä ein kleiner Bub mit einem noch kleineren Holzsplitter in der Hand zugeführt. Der Splitter wurde entfernt, ein Pflaster draufgeklebt und gut war es.

23.03.2016 – Erschöpfte Schneeschuh-Wanderer

Am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr ging bei der Leitstelle Traunstein ein Notruf von zwei unverletzten Schneeschuh-Wanderern aus der Saugasse auf dem Weg zum Funtensee ein, da einer der beiden aufgrund von akuter Erschöpfung weder vor noch zurückkonnte. Die Wasserwacht Berchtesgaden transportierte die Bergwacht Berchtesgaden mit ihrem Boot samt Elektro-Bikes über den Königssee zum Eisbach. Von dort fuhr ein Voraustrupp mit den E-Bikes und Schneeschuhen im Gepäck zur Schrainbach-Holzstube und stieg dann von dort weiter zu Fuß zur Einsatzstelle auf. Zwei weitere Mannschaften mit Arzt und zusätzlichem Material ausgerüstet rückten zu Fuß nach. Die beiden wurden vom Bergwacht-Notarzt untersucht und zum Seeufer gebracht.

Um 1 Uhr in der Früh waren alle Bergretter und die zwei Schneeschuh-Wanderer an Bord des Wasserwacht-Bootes und wurden zur Seelände Königssee gebracht. „Auf dem Weg vom Königssee zum Funtensee ist mit den Bikes ein Zeitvorteil von bis zu 40 Minuten gegenüber dem Fußmarsch möglich. Selbst bei der derzeitigen Schneelage ist das Befahren des Weges mit den breiten Reifen der Fatbikes kein Problem“, freut sich Bergwacht – Bereitschaftsleiter Thomas Stöger.

21.03.2016 – Personenrettung

Am Montag Mittag wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften in die Oberau alarmiert.
Ein Kind wurde vermisst – es bestand der Verdacht, dass es in eine Güllegrube gefallen ist.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass sich das Kind „Gott sei Dank“ nur versteckt hatte – es wurde wohlauf angetroffen.

Alarmiert waren neben der Wasserwacht Berchtesgaden mit Einsatzleiter Wasserrettungsdienst noch die Wasserwacht Bad Reichenhall, die Feuerwehr Berchtesgaden mit Löschzug Au, die Kreisbrandinspektion, ein Rettungswagen, ein Notarzt und der Leiter Rettungsdienst.

21.02.2016 – Erstversorgung

Während des Dienstes in einem Berchtesgadener Hallenbad wurde am Sonntag ein 10jähriges Kind mit einer Kopfplatzwunde zusammen mit den Bademeistern erstversorgt.
Das Kind wurde dem Landrettungsdienst übergeben.

18.02.2016 – Sachbergung aus der Ache

Am Donnerstag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit der Feuerwehr Schönau zu einer Sachbergung alarmiert.
In der Königsseer Ache befand sich zum Glück nur eine Silofolie (sog. Big Pack).
Zwei Wasserretter sicherten die Folie und bargen diese an Land.
Die Polizei Berchtesgaden hat den Vorfall aufgenommen.
Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten abgearbeitet.

05.01.2016 – BRK-Wasserwacht & „Christoph 14“ bei Notfall in St. Bartholomä gefordert

Am Dienstagnachmittag gegen 13.20 Uhr ging ein Notruf von der Halbinsel St. Bartholomä am Königssee ein, wo ein akut intern erkrankter 34-jähriger Mann aus Schwaben medizinische Hilfe brauchte. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ versorgte den Patienten notärztlich, der daraufhin zusammen mit zwei Begleitern und zwei Hunden mit dem Rettungsboot der BRK-Wasserwacht zur Seelände zurückgefahren wurde. Da sich sein Zustand wieder verschlechterte, wurde er von dort aus per Rettungswagen in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht. Fünf ehrenamtliche Wasserretter waren gut eine Stunde lang im Einsatz.

 

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