Einsätze 2017

15.08.2017 – Zwei Einsätze am Feiertag

Am Dienstagnachmittag wurde die Canyoning-Rettungsgruppe nach Marktschellenberg alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: „Abgestürtzte Personen im Rothmannbach“.
Die Leiststelle Traunstein schickte ebenso ein Großaufgebot von Rettungsdienst, Bergwacht, Wasserwacht, Canyon-Rettung sowie den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Einsatzort kurz vor der Landesgrenze. Laut der ersten Notrufmeldung seien drei Menschen abgestürzt, unter ihnen auch ein Kind. Noch während alle Einsatzkräfte auf Anfahrt waren, erhielt die Leitstelle eine erneute Rückmeldung, dass alle zunächst vermissten Leute wohlauf sind und gerade zu Fuß über den Weg zur Toni-Lenz-Hütte absteigen. Somit konnte der Einsatz abgebrochen werden und „Edelweis 1“ flog wieder zum Watzmann zu einem Bergwachteinsatz zurück.
Im Einsatz waren hier unter anderem zwei Canyonretter der Wasserwacht Berchtesgaden.

Am Dienstagabend gegen 17:10 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden erneut alarmiert: Ein Tourist litt unter akuten Atemproblemen auf St. Bartholomä.
Die ehrenamtlichen Retter der Wasserwacht machten sich zusammen mit einer Rettungswagenbesatzung auf den Weg nach St. Bartholomä. Der Patient wurde vor Ort versorgt und dann an den Rettungshubschrauber „Martin 1“ übergeben.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet.


14.08.2017: Großalarm wegen schwimmendem Buben im Obersee

14-Jähriger hatte sich nur am Ufer ausgeruht und war bereits vom Jäger per Boot abgeholt worden

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Am Montagabend kurz nach 17 Uhr rückten der Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ und ein Großaufgebot an Einsatzkräften der BRK-Wasserwacht, der Bergwacht und der Feuerwehr zum Obersee aus, wo ein 14-jähriger Junge beim Schwimmen vermeintlich in eine Notlage geraten war. Zeugen hatten die Situation beobachtet, den glücklichen Ausgang nicht mitbekommen und berechtigt einen Notruf abgesetzt; als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war aber längst niemand mehr in Gefahr.

Was war passiert? Der 14-Jährige war schwimmend im See unterwegs, als das kalte Wasser zum Problem wurde. Per Zuruf sprach er mit seinem Vater ab, dass er sich am Ufer auf einen Stein setzt und dort ausruht; der Jäger des Nationalparks holte den Jugendlichen dann per Boot ab und brachte ihn zum Vater zurück, wobei die Familie bereits zur Anlegestelle Salet unterwegs war und dann in der rund 200 Meter langen Menschenschlange stand, die auf das nächste Boot wartete, als der Großeinsatz anlief und die Retter noch auf Anfahrt waren. In der Zwischenzeit hatten Zeugen dann zu Recht einen Notruf abgesetzt, da für viele nicht klar war, dass der 14-Jährige bereits in Sicherheit ist. Die BRK-Wasserwacht fuhr mit weiteren Einsatzkräften der Bergwacht samt E-Bikes, dem Notarzt und der Feuerwehr per Rettungsboot über den See nach Salet; von dort gings mit den Rädern und zu Fuß weiter zum Obersee, um die Lage abzuklären. Erst nach einiger Zeit wurde die Familie in der Touristenschlange an der Bootsanlegestelle in Salet entdeckt und konnte befragt werden. „Der Junge war völlig in Ordnung, gesund und unverletzt und überrascht, was für ein Großaufgebot wegen der unklaren Situation unterwegs war“, berichtet Einsatzleiter Franz Kurz von der BRK-Wasserwacht.

Mit dem Stichwort „Wassernot 3“ waren drei Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwacht, die Bergwacht Berchtesgaden, Notarzt, Rettungswagen, Hubschrauber, die Feuerwehren Königssee, Schönau, Hallein und Bad Reichenhall (Tauchergruppe) zum Einsatzort unterwegs, konnten aber größtenteils auf der Anfahrt wieder umkehren, als klar war, dass der Junge nicht mehr in Gefahr ist. Die aufgrund des sommerlichen Wetters sehr vielen Menschen an der Seelände und auf der Seestraße erschwerten die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge.


14.08.2017: Bergwacht findet vermisste 81-Jährige unterkühlt in Vorgarten nach groß angelegter Suchaktion

SCHÖNAU AM KÖNIGGSSEE  – Am Sonntagabend und Montagvormittag war ein Großaufgebot von Einsatzkräften auf der Suche nach einer vermissten einheimischen 81-Jährigen, die dann Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden am Montag gegen 10 Uhr unterkühlt in einem schlecht einsehbaren Vorgarten fanden.

Am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr wurde die ältere, vorerkrankte Schönauerin bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden als vermisst gemeldet. Die Polizei suchte daraufhin mit mehreren Fahrzeugen den Nahbereich um das Haus ab. Ein Polizeihubschrauber überflog die Schönau und die angrenzenden Berghänge. Zur Suche wurden später noch die Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie die Ortsfeuerwehren Schönau und Königssee hinzugezogen. Mit mehreren Fußtrupps wurden der Bereich von Café Waldstein bis nach Königssee, der Bereich rund um das Rathaus und die Kirche sowie die Seelände am Königssee bis zur Jennerbahn abgesucht. Um kurz nach Mitternacht brachten die Retter den Einsatz ohne Erfolg ab.

Am Montagvormittag gegen 7.30 Uhr sollte dann die BRK-Wasserwacht die Ache von der Seelände bis zur Staatsgrenze in Marktschellenberg nach der Vermissten absuchen. Die Integrierte Leitstelle alarmierte dafür  die Wasserwacht-Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) aus Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen. Sie suchten per Boot den Uferbereich des Königssees von der Seelände bis zum Nassen Palfen ab; auch Fußtrupps suchten rund um den Königsbach-Wasserfall. Mehrere Wasserretter unterstützt durch die Besatzung eines Raft-Boots suchten die Königsseer und Berchtesgadener Ache vom Königssee bis zur Grenze in Marktschellenberg ab.

Nachdem die Suchbereiche für die nahegelegenen unwegsamen Bereiche zur Absuche mit Suchhunden der Lawinenhundestaffel Chiemgau eingeteilt waren, wurde mit einem Suchtrupp auch noch einmal das Wohngebiet intensiv abgesucht. Glücklicherweise fand die Bergwacht die nur leicht unterkühlte Frau dann nach nur einer halben Stunde Suche in der Schönau im Garten eines Nachbarhauses und versorgte sie. Sie dürfte wohl in einem schwer einsehbaren Garten in der Nachbarschaft übernachtet haben. Sie ist weitgehend unverletzt. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes versorgte sie und lieferte sie dann in die Kreisklinik Berchtesgaden ein.

Im Einsatz waren neben der Polizei mit mehreren Streifen auch  ein Polizeihubschrauber, die Feuerwehren Schönau und Königssee, die Bergwacht Berchtesgaden mit sieben Einsatzkräften und die Wasserwachten Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing und Laufen mit insgesamt 22 Mann.


09.08.2017 – Kopfplatzwunde Saletalm

Am Mittwochmittag wurde die Wasserwacht Berchtesgaden mit einem Rettungswagen an die Saletalm alarmiert.
Ein englischer Wanderer ist gestürzt und hat sich eine Kopfplatzwunde zugezogen.
Vor Ort wurde der Patient von der Rettungswagenbesatzung und den ehrenamtlichen Sanitätern der Wasserwacht versorgt und zum Motorrettungsboot gebracht.
Zusammen mit seinen Angehörigen wurde der Engländer dann an die Seelände transportiert und dem Landrettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.
Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.


08.08.2017 – Gestürzte Person Obersee

Am Dienstag Nachmittag wurden die Bergwacht Berchtesgaden, die Wasserwacht Berchtesgaden und der Notarzthubschrauber „Christophers 6“ aus Salzburg an den Obersee alarmiert.
Eine 72jährige Urlauberin ist beim Wandern um den See gestürzt und hat sich eine größere Kopfplatzwunde zugezogen.
Die Wasserwacht transportierte die Mannschaft der Bergwacht mit deren Ebikes an die Anlegestelle Salet.
Die Urlauberin wurde dann vor Ort von den Einsatzkräften der Bergwacht zusammen mit der Hubschrauberbesatzung versorgt, per Tau vom Unfallort gerettet und an der Fischunkelalm umgelagert. Der Rettungshubschrauber transportierte die Patientin dann ins Landeskrankenhaus Salzburg.
Die Wasserwacht Berchtesgaden brachte drei Angehörige sowie die Mannschaft der Bergwacht zurück zur Seelände.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz abgearbeitet.

 

 

 

 

 

 


06.08.2017 – Einsatzreicher Sonntag für die Wasserwacht Berchtesgaden

Am Sonntag gegen 11.30 Uhr mussten die Wasserretter aus Berchtesgaden mit ihrem Boot ausrücken und von der Halbinsel einen Patienten mit Bänderverletzung abholen.
Der Patient wurde zusammen mit einer Rettungswagenbesatzung in St. Bartholomä erstversorgt und danach zur Seelände transportiert. Der Landrettungsdienst übernahm den Patienten dort und transportierte ihn weiter.

Gegen 12.40 Uhr ging ein weiterer Notruf wegen eines akut intern erkrankten Bergsteigers in Sankt Bartholomä ein. Nach erneutem Anruf bei der Leitstelle, wurde der Einsatzort zum Eisbach verlegt, da die Wanderergruppe nicht weiter kam.
Die Besatzung der Wasserwacht und ein Rettungswagenteam versorgten den Bergsteiger am Eisbach und transportierten diesen dann zur Seelände. Dort wurde er vom Rettungswagen übernommen und in ein Krankenhaus transportiert.


05.08.2017 – Kopfplatzwunde in St. Bartholomä

Am Samstag Mittag gegen 13.30 Uhr wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit einem Rettungswagen nach St. Bartholomä alarmiert.
Ein 4jähriges Kind aus China ist beim Spielen unglücklich gestürzt und hat sich eine Kopfplatzwunde am Hinterkopf zugezogen.
Zusammen mit der Besatzung des Rettungswagens wurde der kleine Junge vor Ort versorgt. Anschließend wurde die chinesische Familie mit dem Motorrettungsboot der Wasserwacht zur Seelände transportiert.
Der kleine Patient wurde dann zur Weiterbehandlung mit dem Rettungswagen in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


01.08.2017 – Wespenstich: 72-Jährige mit akuter allergischer Reaktion in Salet

Am Dienstagmittag gegen 13 Uhr musste die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot zu einem Notarzt-Einsatz nach Salet am Südufer des Königssees ausrücken, wo eine 72-jährige Einheimische an der Alm von einer Wespe gestochen worden war und akut allergisch reagierte. Die Wasserretter übernahmen an der Seelände den Notarzt und fuhren ihn über den See zur Patientin. Die Ehrenamtlichen versorgten die Frau und brachten sie dann per Boot zum Nordufer zurück, wo bereits die Rettungswagen-Besatzung wartete und die Frau zur Weiterfahrt in die Kreisklinik Berchtesgaden übernahm. Die Wasserwacht war rund eine Stunde lang gefordert.


27.07.2017 -Raftingboot mit acht 15-jährigen Mädchen wird in der Berchtesgadener Ache beim Anlegen übers Schellenberger Wehr getrieben

Insassen springen panisch ins Wasser, können sich aber selbst an Land retten – Einsatzkräfte bringen alle über die Uferböschung zum Glockenweg – keine ernsteren Verletzungen – niemand wurde weiter abgetrieben

MARKTSCHELLENBERG – Am Donnerstagvormittag gegen 11.20 Uhr ist auf der hochwasserführenden Berchtesgadener Ache auf Höhe des Schellenberger Wehrs ein mit acht 15-jährigen Mädchen aus Venezuela und einem Guide besetztes Raftingboot beim Anlegen über das Wehr gespült worden, wobei die mit Schwimmwesten ausgestatteten Jugendlichen panisch ins Wasser sprangen und in der aktuell relativ starken Strömung abtrieben. Ein Großaufgebot an rund 250 Einsatzkräften aus dem Berchtesgadener und dem Salzburger Land suchte den Fluss vom Ufer aus und aus der Luft bis zur Mündung in die Salzach ab, wobei sich letztlich nach rund einer halben Stunde herausstellte, dass niemand weiter abgetrieben worden war. Die Einsatzkräfte und Rafting-Guides konnten alle Insassen am Wehr in Marktschellenberg über die Uferböschung zum Glockenweg retten und dann am Sparkassen-Parkplatz am Marktplatz sammeln, wobei ein Mädchen mit einer Armverletzung per Rettungswagen in die Kreisklinik Berchtesgaden eingeliefert werden musste; die psychisch aufgelösten Jugendlichen wurden vom Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes betreut.

Im rund eineinhalbstündigen Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Marktschellenberg (mit Löschzügen Ettenberg und Scheffau), Grödig, Hallein und Berchtesgaden (mit Löschzug Au), die Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Reichenhall, die Berufsfeuerwehr Salzburg, die Kreisbrandinspektion BGL und das Feuerwehr-Bezirkskommando Flachgau, die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwachten aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing-Ainring, Laufen-Leobendorf und Obing, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus dem Landkreis Traunstein, die Österreichische Wasserrettung (ÖWR) aus Salzburg, Bischofshofen und Wallersee, die SEG´n der BRK-Bereitschaften Bad Reichenhall und Berchtesgaden, der KID des Roten Kreuzes, die Sanitätseinsatzleitung (SanEL) mit Unterstützungsgruppe (UG-SanEL), der reguläre Rettungsdienst mit vier Notärzten, vier Rettungswagen, zwei Krankenwagen und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ und weitere Fahrzeuge des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK).Wasserwacht-Einsatzleiter Franz Kurz und Kreisbrandinspektor Anton Brandner koordinierten vom Eishöhlen-Parkplatz aus den aufwendigen Sucheinsatz und konnten schließlich Entwarnung geben, als definitiv feststand, dass niemand mehr vermisst wird. Zeugen hatten zunächst angegeben, dass auch weiter flussabwärts noch Menschen im Wasser treiben. Insgesamt waren rund 60 Menschen mit mehreren Rafting-Booten unterwegs, wobei nur ein Boot übers Wehr gespült worden war.


20.07.2017 – Zwei abgestürtze Personen rund um den Königssee

Zu einer abgestürtzen Person im Kaunersteig wurde die Bergwachtwacht Berchtesgaden alarmiert. Da der Unfall auf ca. 900m passiert ist, forderte der Einsatzleiter zur Unterstützung den Rettungshubschrauber C6 aus Salzburg an.

Fast zeitgleich ging bei der integrierten Leitstelle (ILS) Traunstein ein weiterer Notruf für die Bergwacht Berchtesgaden ein.

Ein Wanderer ist am verfallenen Steig von Kessel richtung Königssee höhe naßer Palfen abgerutscht und kommt nicht weiter.

Zur Unterstützung forderte der Einsatzleiter die Wasserwacht Berchtesgaden an.

Der RTH brachte eine Fußmannschaft in den Bereich Kaunersteig, die die verletzte Wanderin suchten. Eine Ortung aus der Luft war aufgrund des Geländes nicht möglich. Der Fußtrupp kam kurze Zeit später bei der Patientin an, versorgte diese und bereitete sie für den Abtransport vor. Die Hubschrauberbesatzung brachte die Wanderin im Rettungssack zusammen mit einem Bergretter zur Fischunkelalm, wo sie weiter versorgt wurde.

Nach Versorgung der Patientin wurde diese mit dem Hubschrauber nach Salzburg in die Klinik geflogen.

Der Fußtrupp stieg mit den Angehörigen nach Salet ab.

Zeitgleich transportierte die Wasserwacht Berchtesgaden einen weiteren Fußtrupp in den Bereich naßer Palfen. Aufgrund der Einsatzmeldung entschied der Wasserwachts-Einsatzleiter, dass das „kleine“ SEG Boot als Voraustrupp zum naßen Palfen fährt und die Lage erkundet. Beim Eintreffen des „großen“ Motorrettungsbootes mit der Bergwachtmannschaft war der verletzte Wanderer bereits auf dem kleinen Boot. Der Patient wurde an das Motorrettungsboot übergeben.

Bereits während der Fahrt zurück zur Seelände wurde der 18jährige Patient aus Bonn, der mehrere Prellungen und Schürfwunden hatte, von der Bergwacht-Ärztin zusammen mit einem Bergwacht-Rettungsassistenten und Sanitäter der Wasserwacht versorgt und stabilisiert. Aufgrund des ca. 50m weiten Abrutschens bestand der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung.

An der Seelände wurde der Wanderer an den Rettungswagen übergeben, der den Patienten in die Kreisklinik Bad Reichenhall transportierte.

Die Mannschaft der Wasserwacht Berchtesgaden fuhr dann mit dem Motorrettungsboot nach Salet, um die restliche Mannschaft der Bergwacht Berchtesgaden und die Angehörigen der gestürzten Wanderin im Kaunersteig zu holen.


15.07.2015: Wanderer stürzt in der Almbachklamm acht Meter ab und wird dabei nur leicht verletzt

MARKTSCHELLENBERG (fz) Glück im Unglück hatte ein 57-jähriger Wanderer, der am Samstagnachmittag in der Marktschellenberger Almbachklamm rund 8 Meter tief abstürzte und dabei nur leicht verletzt wurde. Der Mann aus Hessen war zusammen mit seiner Familie in der Klamm talwärts unterwegs, als er einer entgegenkommenden Gruppe ausweichen wollte. Dabei ist er links neben den Weg gestiegen und dabei auf einem nassen Holzbalken ausgerutscht. Über eine Felsböschung stürzte er dann ca. acht Meter hinunter und landete im weiteren Verlauf in einem Bachbett, wo er nochmals über eine Wasserstufe knapp zwei Meter hinab fiel. Er konnte sich am Rande eines Wasserbeckens aus eigenen Kräften ans Ufer ziehen, wo er dann auch wieder Sichtkontakt zu seiner Familie hatte. Diese setzten umgehend einen Notruf ab wonach die Integrierte Leitstelle in Traunstein neben der Bergwacht Marktschellenberg, einem Rettungswagen sowie dem Berchtesgadener Notarzt auch die Canyoningrettung alarmierte. Da die Unfallstelle ca. 15 Gehminuten vom Einstieg der Klamm entfernt war, mussten die Retter ihr gesamtes Rettungsmaterial zur Unfallstelle tragen. Noch während der Landrettungsdienst Kontakt zum Verletzten aufnahm, seilten sich zwei Canyoningretter der Wasserwacht Berchtesgaden zum Verunfallten hinab. Nach kurzer, medizinischer Erstversorgung sicherten sie den Mann mit einer speziellen Rettungswindel um ihn danach mit vereinten Kräften wieder auf den Weg hinauf zu ziehen. Dort wurde er nochmals vom Notarzt untersucht und danach in der Gebirgstrage liegend aus der Klamm getragen. Wie durch ein Wunder zog sich der Urlauber lediglich eine Kopfplatzwunde zu und war zudem stark unterkühlt. „Bei einem Absturz dieser Art muss man schon sehr viele Schutzengel haben“, ermunterten die Retter den Mann. Zur weiteren Untersuchung und Beobachtung wurde der Verletzte in die Kreisklinik Bad Reichenhall transportiert. Neben den Canyoningrettern der Wasserwachten Berchtesgaden und Bad Reichenhall sowie der Bergwacht Bad Reichenhall waren auch Einsatzkräfte der Bergwacht Marktschellenberg an diesem Einsatz beteiligt. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf.

 


05.07.2017 – Bereitschaft für Bergwachteinsatz Eiskapelle

Watzmann-Ostwand-Begehung einer Zweier-Seilschaft endet in rund 1.000 Metern Höhe – Bergwacht & „Christoph 14“ versorgen 42-jährigen Gilchinger und fliegen ihn per Rettungstau aus

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Am Mittwochnachmittag ist ein 42-jähriger Bergsteiger aus Gilching auf dem Weg in die Watzmann-Ostwand rund 30 Meter tief aus der Felswand heraus ins Seil gestürzt und in der Randkluft zwischen Eisfeld und Fels im Seil hängengeblieben; eine Zwischensicherung hielt und bewahrte den Mann vor einem weiteren Absturz. Einsatzkräfte der Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ retteten den schwer Verletzten aus der relativ breiten Randkluft und flogen ihn per Tau nach Schönau aus.

Ein 50-jähriger Münchener und ein 42-jähriger Gilchinger wollten am Nachmittag die Ostwand über den Salzburger Weg bis zur Biwakschachtel durchsteigen. An der Randkluft stürzte der 42-Jährige Voraussteigende ab und stürzte in das Seil. Eine Frau an der Eiskapelle hatte den Absturz beobachtet und kurz nach 15.30 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf abgesetzt, die sofort die Bergwacht Berchtesgaden und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ alarmierte. Der Pilot setzte im Schwebeflug zunächst zwei Bergretter an der Eiskapelle ab, wobei einer zum Patienten abseilte und gegen 16.15 Uhr Entwarnung geben konnte: Der Mann war bei Bewusstsein und hatte Verletzungen am Rückgrat und am Knie. In der Randkluft war es topographisch bedingt relativ schwierig, Funkkontakt zur Leistelle und den anderen Einsatzkräften zu halten.

„Christoph 14“ brachte weitere Einsatzkräfte vom Schneewinkl-Landeplatz aus zur Eiskapelle, darunter den Ramsauer Bergwacht-Notarzt und den Hubschrauber-Notarzt und ließ sie im Schwebeflug über die Kuve am Eisfeld aussteigen. Die Retter versorgten den nach erster Einschätzung schwer Verletzten, lagerten ihn in den Luftrettungssack um und zogen ihn per Flaschenzug etwa 15 Meter hoch aus der Randkluft, zu einer sehr breiten Aufnahmestelle. Von dort aus wurde er per Tau zum Schneewinkl-Landeplatz ausgeflogen und per Hubschrauber zum Landeskrankenhaus Salzburg transportiert. „Christoph 14“ brachte auch den unverletzten Begleiter des Mannes nach Schönau zurück.

Insgesamt 13 Einsatzkräfte der Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau waren über mehrere Stunden im Einsatz und wurden anschließend zusammen vom nachgeforderten Polizeihubschrauber zurück nach Schönau geflogen. Die BRK-Wasserwacht stand zum Personal- und Materialtransport über den Königssee mit ihrem Rettungsboot in Bereitschaft.

Die Wasserwacht Berchtesgaden war mit drei Mann für rund eine Stunde in Bereitschaft am Königssee.


22.06.2017 – Hyperventilation in Salet

Am Donnerstag Nachmittag wurde die Wasserwacht Berchtesgaden zusammen mit dem Landrettungsdienst gegen 16.20 Uhr nach Salet alarmiert. Eine 56jährige Urlauberin litt unter Hyperventilation. Die Wasserwacht Berchtesgaden transportierte den Landrettungsdienst von der Seelände Königssee nach Salet, versorgte dort zusammen mit der Rettungswagenbesatzung die Patientin und transportierte die Patienten dann mit Begleitung zurück zur Seelände.
Die Urlauberin wurde zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus nach Berchtesgaden gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 


17.06.2017 – Fußverletzung Fischunkelalm

Am Samstag gegen 13.30 Uhr rückten die Bergwacht und die Wasserwacht zur Fischunkelalm am südöstlichen Obersee-Ufer aus, wo ein 49-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt mit einer Fußverletzung medizinische Hilfe brauchte. Die Einsatzkräfte fuhren zunächst mit dem auf dem Motorrettungsboot verladenen All-Terrain-Vehicle (ATV) über den Königssee bis zur hinteren Anlegestelle in Salet, von dort aus mit dem ATV bis zum Obersee und mit dem Boot der Nationalpark-Verwaltung über den Obersee. Der vom Bergwacht-Notarzt versorgte Mann wurde zunächst per Boot über den Obersee, dann mit dem ATV nach Salet, mit dem Rettungsboot über den Königssee zur Seelände und schließlich von dort aus per Rettungswagen zur Kreisklinik Berchtesgaden transportiert. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden, wobei die Bootsfahrt aufgrund von  Windböen mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Stunde relativ schwierig war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


15.06.2017 – 17-Jähriger bricht sich am Königsbach-Wasserfall das Sprunggelenk

Die BRK-Wasserwacht und eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes haben am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr einen 17-jährigen Ramsauer gerettet, der sich am Steig entlang des Königsbach-Wasserfalls das Sprunggelenk gebrochen hatte. Der Wasserfall mit seinen Gumpen oberhalb des Königssees ist an heißen Tagen ein beliebter Badeplatz. Die Wasserretter brachten die Sanitäter per Boot von der Seelände zum Steg am Wasserfall, wo der junge Mann erstversorgt wurde. Per Boot gings für den Patienten zurück zur Seelände und dann mit dem Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die BRK-Wasserwacht war rund eine Stunde lang im Einsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 


09.06.2017 – 5 Einsätze nacheinander – einsatzreicher Freitag Nachmittag

Berchtesgadener Wasserwacht bei fünf Notfällen in Folge gefordert: Kind mit Handverletzung, Motorradunfall am Roßfeld, gestürzte Frau auf der Kehlsteinstraße, notgelandeter Gleitschirm am Malerwinkl, bewusstloses Kind an der Fischunkelalm

Am Freitagnachmittag haben sich im Berchtesgadener Land kurz hintereinander und teilweise gleichzeitig mehrere Freizeit-Unfälle und internistische Notfälle an teilweise sehr abgelegenen und schwer erreichbaren Orten ereignet, wobei sowohl der Landrettungsdienst, vier verschiedene Hubschrauber und die Berg- und Wasserwacht mehrmals gefordert waren. Allein die Ehrenamtlichen der Berchtesgadener Wasserwacht mussten zu fünf Notfällen in Folge ausrücken.

Los gings gegen 12.15 Uhr mit einem Einsatz an der Anlegestelle Salet am Königssee, wo sich ein sechsjähriges Mädchen aus Franken eine schwere Verletzung an der Hand zugezogen hatte. Die BRK-Wasserwacht und der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes fuhren per Boot zum Einsatzort, versorgten das Kind und brachten es dann per Boot zur Seelände und anschließend ins Salzburger Landeskrankenhaus. Gleichzeitig  kollabierte ein 13-jähriges Mädchen aus Baden-Württemberg mit Kreislaufproblemen auf dem Weg zum Kehlsteinhaus. Das Berchtesgadener Rote Kreuz versorgte das Kind notärztlich und brachte es dann in die Kreisklinik Berchtesgaden.

Gegen 13.45 Uhr verunfallte ein 70-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Traunstein alleinbeteiligt auf der Rossfeldstraße Höhe Ofnerboden. Der Mann kam mit seiner Bmw  am Ende der Geraden vor der Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte dann im angrenzenden Grünstreifen, wo er zunächst bewusstlos liegen blieb. Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer, darunter ein Mitglieder der BRK-Wasseracht Berchtesgaden, leisteten sofort vorbildliche Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Da der Landrettungsdienst noch Patienten in Kliniken brachte und bei anderen Einsätzen gebunden war, übernahm die Fahrzeug-Besatzung der BRK-Wasserwacht, die gerade vom Einsatz am Königssee zurückfuhr zusammen mit der Crew des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ die Erstversorgung. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes lieferte den nach erster Einschätzung mittelschwer Verletzten zunächst in die Kreisklinik Berchtesgaden ein und verlegte ihn später nach Bad Reichenhall. Das stark beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt. Der Löschzug Oberau der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden band und beseitigte das auf der Fahrbahn ausgelaufene Motorenöl. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den genauen Hergang auf.

Zeitgleich war die BRK-Wasserwacht wieder zu einer Erstversorgung auf der Kehlsteinstraße unterwegs, wo eine schwangere 28-jährige Frau am Tunneleingang gestürzt war und sich am Rücken verletzt hatte. Die Besatzung des Kitzbüheler Notarzthubschraubers „Christophorus 4“ versorgte die Patientin und flog sie dann zum Salzburger Landeskrankenhaus.

Für die BRK-Wasserwacht gings gegen 14.35 Uhr zusammen mit der Bergwacht Berchtesgaden zum Königssee zurück, wo ein Gleitschirm-Pilot im Bereich Malerwinkl notgelandet war. Die Einsatzkräfte fuhren per Rettungsboot los, mussten aber nicht mehr eingreifen, da Passanten den Unverletzten bereits auf den Weg zurückgezogen hatten. Das Rettungsboot mit den Einsatzkräften musste noch auf der Rückfahrt wieder umkehren, da ein bewusstloses Kind an der Fischunkelalm am Obersee gemeldet worden war. Noch während die Berg- und Wasserretter von Salet aus aufstiegen, meldete die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“, dass sie direkt beim Patienten landen konnte; das Kind wurde anschließend zum Salzburger Landeskrankenhaus geflogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

05.06.2017 – Selbstüberschätzung: Bergwacht und Wasserwacht retten fünf Afghanen aus dem steilen Königssee-Ostufer

Am Montag gegen 18.30 Uhr meldete sich eine Betreuerin über Notruf bei der Leitstelle und teilte mit, dass fünf junge afghanische Flüchtlinge nach einer Bergtour das letzte Kursboot über den Königssee verpasst hätten und für das alpine Gelände und das aufziehende Unwetter nicht ausreichend ausgerüstet seien. Die Gruppe war zwar über Handy erreichbar, verhielt sich aber gegenüber der Bergwacht sehr unkooperativ, legte immer wieder auf, wollte nicht mitteilen, wo sie sich befindet und lehnte jedes Hilfsangebot ab. Die Bergwacht Berchtesgaden, die Wasserwacht Berchtesgaden mit Boot und Wärmebild-Kamera und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ suchten nach der Gruppe, konnte sie aber nicht finden, da sie nicht mitteilen wollte, über welchen Steig sie gerade zum Seeufer hinabgeht, weshalb die Suche im Bereich Rinnkendlsteig, Neiger und Kaunersteig abgebrochen wurde. Gegen 21.30 Uhr rief die Gruppe dann selbst bei der Bergwacht an, da sie nach dem Abstieg über den Röthsteig zum Obersee am Königssee-Ostufer zur Seelände zurückwandern wollte und schließlich am Überstieg am Nassen Palfen nicht mehr weiterkam. Die BRK-Wasserwacht brachte die Bergwacht per Rettungsboot zur Einsatzstelle, die die Gruppe fünf Meter oberhalb des Sees im Steilhang versorgte und per Seil zum Boot abließ. Zwei 19 und 25 Jahre alte Männer waren verletzt, ein weiterer psychisch aufgelöst und mit der Situation überfordert. Die Wasserwacht brachte alle per Boot zur Seelände zurück, wobei die beiden Verletzten per Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert wurden. 17 Einsatzkräfte waren bis 23.30 Uhr gefordert.

 

 

 

 

 

 

 

 


31.05.2017 – Zwei Einsätze am Mittwoch Abend

Am Mittwochabend gegen  um 17.15 Uhr mussten die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden und die Freiwillige Feuerwehr Schönau zu einem in der Ache treibenden Hund ausrücken. Als sie eintrafen, hatte bereits ein Ersthelfer auf Höhe des Triftplatzes das im Wasser treibende Tier an Land gezogen.

Um 17.33 Uhr, nachdem die Kräfte gerade wieder an der Wache waren, wurden dann die Wasserwachten Berchtesgaden und Bad Reichenhall, die Feuerwehren Berchtesgaden (mit Löschzug Au), Marktschellenberg und Bad Reichenhall sowie der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes mit Rettungswagen und  Notarzt alarmiert, da angeblich ein Kind in der Ache trieb. Als die ersten Kräfte eintrafen stellte sich heraus, dass zwei einheimische Kinde auf einer Insel in der Ache festsaßen und nicht mehr alleine ans Ufer kommen konnten. Die Einsatzkräfte brachten die beiden acht und zwölf Jahre alte Buben ans Ufer und ließen sie vorsorglich vom Landrettungsdienst untersuchen; der Einsatz dauerte bis 18.15 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 


28.05.2017 – Erstversorgung im Schwimmbad

In einem Bischofswieser Schwimmbad hat sich ein Gast schwer an der Schulter verletzt.
Eine Rettungsassistentin der Wasserwacht hat die offenen Wunden versorgt, den Rettungsdienst verständigt und den Patienten bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes betreut.


28.05.2017 – Brandmeldealarm in St. Bartholomä

Am Sonntag Nachmittag gegen 15.30 Uhr wurden die Wasserwacht Berchtesgaden, die Feuerwehren Königssee und Schönau sowie der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst und der Einsatzleiter Rettungsdienst nach St. Bartholomä alarmiert.
Die Brandmeldeanlage in der dortigen Gaststätte hat „Alarm geschlagen“.
Nachdem die ersten Feuerwehrkräfte mit dem Motorrettungsboot der Wasserwacht nach St. Bartholomä transportiert worden sind, konnte nach Lageerkundung ein Fehlalarm festgestellt werden.
Die Wasserwacht transportierte daraufhin die Feuerwehrkräfte wieder zurück zur Seelände.


11.05.2017 – Fußverletzung in Salet

Am Donnerstag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden nach Salet alarmiert.
Einer von drei Holländer erlitt nach einem kleinen Sturz eine Fußverletzung. Die ehrenamtlichen Wasserretter fuhren mit dem Motorrettungsboot nach Salet, versorgten dort den Verletzten und transportierten die Gruppe zur Seelände.
Der Patient verweigerte den Weitertransport in eine Klinik und suchte selbstständig einen Doktor auf.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet.

 


 

10.05.2017 – Absicherung Filmarbeiten

Am Mittwoch sicherten die Aktiven der Wasserwacht Berchtesgaden gemeinsam mit der Bergwacht Dreharbeiten für die Serie „Lena Lorenz“ im Zauberwald am Hintersee ab.
Wir freuen uns auf die Ausstrahlung.

 

 

 

 

 

 


04.05.2017: Große Vermisstensuche nach 31-jähriger Schönauerin

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Aktuell sucht ein Großaufgebot von Bergwacht und BRK-Wasserwacht zusammen mit der Polizei nach einer seit 13.30 Uhr vermissten 31-jährigen Frau aus Schönau am Königssee. Sie sollte sich in ärztliche Behandlung begeben, lehnte dies aber ab und flüchtete zu Fuß vor Notarzt und Sanitätern des Roten Kreuzes in unbekannte Richtung. Die Suche mit Kräften Berchtesgadener Polizei, einem Diensthundeführer und einem Polizeihubschrauber verlief bislang erfolglos; gegen 15 Uhr forderte die Polizei dann die Bergwacht zur Absuche des unwegsamen Geländes am Grünstein nach.

Aktuell sind die Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau, die Bergwacht-Lawinen- und Suchhundestaffel, das Team des Bergwacht-Technikbusses, die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) „Information und Kommunikation“ der BRK-Bereitschaften mit ihrem Einsatzleitfahrzeug und die SEG´n der BRK-Wasserwacht aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden im Einsatz.

Die Wasserwachten Berchtesgaden und Bad Reichenhall suchen folgenden Bereich ab:
– Uferbereich Königssee von der Seelände bis zum sog. „Naßen Palfen“
– Königsbach-Wasserfall
– Malerwinkl-Rundweg von der Seelände bis zum Wasserfall
– Königsseer Ache bis zum Kreisverkehr Berchtesgaden
– Ramsauer Ache vom Gewerbegebiet „Duftgütl“ bis zum Kreisverkehr Berchtesgaden

Im Einsatz befinden sich 20 Mann der beiden Wasserwacht-Schnelleinsatzgruppen und der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst.

Die Vermisste hat ein schmales Gesicht, rötlich gefärbte Haare und trägt einseitig mehrere Ohrringe. Bekleidet ist sie mit einer Jeans und einer blauen Jacke, möglicherweise hat sie auch eine dunkle Weste an. Hinweise nimmt die Berchtesgadener Polizei unter der Telefonnummer +49 (0) 8652 94670 entgegen.

Update: 05.05.2017: Die vermisste 31-Jährige aus Schönau am Königssee ist am Vormittag selbständig zu ihrer Mutter zurückgekehrt; die umfangreiche Suche konnte somit beendet werden.

Insgesamt waren an der Suche rund 70 Einsatzkräfte beteiligt, darunter 30 Bergretter aus Berchtesgaden und Ramsau, zehn Suchhundeteams von Bergwacht und Polizei, davon zwei Mantrailer, der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht, 20 Einsatzkräfte der Wasserwachten Bad Reichenhall und Berchtesgaden sowie acht Helfer im Bergwacht-Technikbus und im Einsatzleitwagen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) „Information und Kommunikation“ der BRK-Bereitschaften. Im Einsatz waren drei Boote, ein Flugroboter, ein Hubschrauber und ein Teleskop. Die Ehrenamtlichen suchten von 15 bis 22 Uhr die nähere Umgebung ab, darunter den Wald und das Gelände bis zum Grünsteingipfel, den Skilift, das Gelände zwischen Kühroint und Achenkanzel und den Rinnkendlsteig, die Königsseer und die Ramsauer Ache bis zum Kreisverkehr, den Malerwinkel-Rundweg, das Königssee-Ufer von der Seelände über den Königsbach-Wasserfall bis zum Nassen Palfen und die Rabenwand, konnten die Frau aber nicht finden.


21.04.2017: 53-jährige Münchnerin stürzt durch Steilhang in den Königssee ab und stirbt

 

Erneuter, später Wintereinbruch fordert nun ein Todesopfer: Wanderer sind mit ungewöhnlich viel Schnee und Lawinengefahr konfrontiert

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Der erneute, späte Wintereinbruch mit unerwartet viel Schneefall hat nun am Königssee ein Todesopfer gefordert: Eine 53-jährige Wanderin aus München wollte am Freitagmittag von der Halbinsel Sankt Bartholomä aus zum Funtensee wandern, rutschte im unteren Teil des Steigs bei einem Abkürzer aus, stürzte durch eine steile Rinne über den Weg hinweg ab und fiel in den Königssee. Das Rettungsteam der Bergwacht, der Wasserwacht und des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte nichts mehr für die Verunfallte tun und sie nur noch tot aus dem Wasser bergen

Die 53-Jährige war in Schönau am Königssee zum Urlaub und fuhr mit einem Boot der Seenschifffahrt nach Sankt Bartholomä. Von dort aus wanderte sie auf dem gekennzeichneten Weg oberhalb des Königssee-Westufers zum Funtensee. Bei den ersten Serpentinen im unteren Bereich des Steigs noch vor dem Schrainbach benutze sie einen Abkürzer, um sich weitere Kehren zu ersparen. Trotz gutem Schuhwerk verlor sie in dem steilen, zum Teil noch schneebedeckten und mit nassem Laub bedeckten Steilgelände den Halt und stürzte daraufhin 70 bis 80 Höhenmeter durch eine steile Rinne bis in den Königssee ab. Ein Urlauberpaar beobachtete den Unfall aus rund 50 Metern Entfernung und sah die Frau mit hoher Geschwindigkeit über den Weg hinweg hinabfallen. Die beiden setzten dann um 13.25 Uhr einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein ab, die sofort die Bergwacht Berchtesgaden und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ losschickte.

Da anfangs die Unglücksstelle nicht ganz klar war, forderte der Bergwacht-Einsatzleiter zur Suche vom See aus auch die BRK-Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot nach, mit dem dann der Hubschrauber-Notarzt, ein Polizeibergführer und weitere Bergretter in Richtung Eisbach-Einmündung befördert wurden. „Christoph 14“ entdeckte die Frau dann beim Suchflug leblos rund zehn Meter vom Ufer entfernt im Wasser treibend. Wasserretter zogen sie ins Boot, wo der Arzt aber nur noch den Tod feststellen konnte. Die Urlauberin war nicht ertrunken, aber hatte sich bei dem Absturz durch die Steilrinne schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen und einen Genickbruch zugezogen. Die BRK-Wasserwacht fuhr die Verstorbene per Boot zur Seelände und übergab sie an ein Bestattungsunternehmen. Währenddessen versuchte die Bergwacht im Steig mögliche Begleiter der Verunfallten zu finden, wobei sich rasch herausstellte, dass sie allein unterwegs gewesen war. Zur Betreuung der Unfallzeugen wurde der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht nachgefordert. Ein Bergführer der Berchtesgadener Polizei und der neue Dienststellenleiter nahmen die Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

11.04.2017: Völlig erschöpfte Chinesen sitzen im Röthsteig fest

Aufwendige nächtliche Such- und Rettungsaktion: Frierende Wanderer versorgt und per Polizeihubschrauber ausgeflogen

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Zwei völlig erschöpfte junge Chinesen aus England mussten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in einer aufwendigen Rettungsaktion aus dem Röthsteig rund 300 Höhenmeter südöstlich oberhalb des Obersees gerettet werden. Die Bergwacht Berchtesgaden versorgte die beiden frierenden jungen Leute, die nicht mehr aus eigener Kraft absteigen konnten und gegen Mitternacht mit dem Polizeihubschrauber per Winde aufgenommen und ausgeflogen werden mussten.

Die 20-jährige Frau und der 21-jährige Mann waren mit dem Kursboot über den Königssee gefahren, dann von Bartholomä aus zum Obersee gewandert und weiter über den Röthsteig aufgestiegen, wobei sie offenbar die Entfernung und die Höhenmeter in ihrer Handy-App unterschätzten und gegen 20.20 Uhr völlig entkräftet einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein absetzten, die die Bergwacht und die Wasserwacht aus Berchtesgaden alarmierte. Zwölf Einsatzkräfte fuhren mit dem Rettungsboot der BRK-Wasserwacht nach Salet, stiegen dann weiter zum Obersee auf, wo ein Motorboot der Nationalpark-Verwaltung für die Überfahrt zur Fischunkelalm genutzt werden konnte. Von Salet aus konnten die Retter bereits das Handylicht der Wanderer sehen und sie so rasch lokalisieren, obwohl die Chinesen selbst überhaupt nicht genau wussten und angeben konnten, wo sie eigentlich sind.

Ein Voraustrupp der Bergwacht fuhr mit zwei E-Bikes von der Fischunkelalm aus so weit wie möglich den Röthsteig hinauf und übernahm sehr rasch die medizinische Erstversorgung der jungen Leute, die frierend und entkräftet im Steig saßen. Weitere Einsatzkräfte brachten zusätzliche Ausrüstung wie Trage und Wärmematerial nach, da aufgrund der beginnenden Unterkühlung nur noch ein liegender Abtransport in Frage kam. Die nachgeforderte Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 6“ landete auf einer Wiese unterhalb des Röthbach-Wasserfalls und nahm dann gegen Mitternacht jeweils einen Chinesen zusammen mit einem Bergretter per Winde auf und flog sie direkt zum Königssee-Parkplatz aus. Dort stand bereits ein Rettungswagen des Roten Kreuzes bereit, mit dem beide in die Kreisklinik Berchtesgaden eingeliefert wurden. Die BRK-Wasserwacht brachte die beiden E-Bikes, restliche Einsatzkräfte und Ausrüstung per Boot über den Obersee und dann über den Königssee zurück und war bis 1.45 Uhr gefordert. Die Kosten für die Rettungsaktion müssen die jungen Leute selbst tragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


10.04.2017 – Verpasstes Kursboot

Am Montag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden erneut nach St. Bartholomä alarmiert: drei deutsche Touristen haben das letzte Kursboot versäumt.
Die Wasserwacht fuhr mit dem Motorrettungsboot nach St. Bartholomä und transportierte die Münchner zur Seelände.
Der Einsatz wird den Gästen privat in Rechnung gestellt.

Nach ca. einer Stunde konnten die ehrenamtlichen Wasserretter wieder einrücken.


07.04.2017 – Verpasstes Kursboot

Am Freitag Abend wurde die Wasserwacht Berchtesgaden alarmiert: In St. Bartholomä haben fünf Touristen das letzte Kursboot versäumt.
Da es schon kurz vor Einbrechen der Dunkelheit war, fuhr die Wasserwacht Berchtesgaden mit dem Motorrettungsboot nach St. Bartholomä und transportierte die Touristen zur Seelände.

Der Einsatz wird den Gästen privat in Rechnung gestellt.


02.04.2017 – Taucheinsatz

Am Sonntag Nachmittag waren Taucher der Wasserwacht Berchtesgaden am Königssee an der Seelände im Einsatz.
Bauliche Anlagen einer Bootshütte wurden unter Wasser untersucht und fotografiert.


11.03.2017 – Zwei Kinder auf Schnee-/Eisfläche am Obersalzberg auf einem Bombentrichter

Am Samstag Nachmittag gegen 13.40 Uhr musste ein Großaufgebot von Wasserwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr zum Obersalzberg ausrücken. Zwei Personen waren auf einem zugefrorenen alten Bombentrichter unterwegs, als eine der der beiden Personen nicht mehr weiter kam. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden. Eine der beiden Personen war bereits von der Schnee-/Eisfläche unten, die zweite wurde von der Feuerwehr auf festen Untergrund gehoben. Der Landrettungsdienst mit Notarzt mussten nicht eingreifen, somit konnten die beiden Personen danach leicht durchnässt wieder nach Hause gehen. An diesem Einsatz waren die Wasserwachten aus Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Freilassing, die Einsatzleiter von Wasserrettung und Rettungsdienst, die Feuerwehr Berchtesgaden sowie der Berchtesgadener Notarzt mit Rettungswagen beteiligt. Ebenso war eine Streife der Polizei Berchtesgaden vor Ort.

Fotos/Text: Florian Ziegler, Martin Planegger BRK BGL

 


28.01.2017: Älterer Mann bricht im zugefrorenen Königssee ein

BRK-Wasserwacht & Polizei warnen: Das Eis ist nicht tragfähig – es besteht Lebensgefahr!

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – (ML) Am Samstagmittag gegen 13 Uhr ist ein älterer Mann im Bereich der Echowand auf dem Königssee in das noch nicht tragfähige Eis eingebrochen; er konnte sich mit Hilfe eines Ersthelfers (ein Mitglied der Wasserwacht Berchtesgaden) wieder auf die Eisfläche retten, wo er frierend und durchnässt von der BRK-Wasserwacht gefunden wurde, eine weitere Versorgung und den Abtransport aber ablehnte. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund hundert Menschenauf dem Eis, die zum Teil bis zur Halbinsel Sankt Bartholomä unterwegs waren, darunter auch Kleinkinder. Warnhinweise der BRK-Wasserwacht vor Ort wurden durch die Menschen am See größtenteils einfach ignoriert, so dass die Polizei ein Betretungsverbot aussprechen musste.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die BRK-Wasserwacht mit ihrer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) aus Berchtesgaden, dem Einsatzleiter Wasserrettung und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Unfallort, der noch einen Wasserretter von einem Eiseinbruch unmittelbar zuvor am Chiemsee mit dabei hatte. Die BRK-Wasserwacht ging zu Fuß los, um die zahlreichen Spaziergänger und Schlittschuhläufer zu warnen und von der Eisfläche zu schicken, wobei viele nicht auf die Wasserretter hörten und einfach weitergingen, so dass die Polizei die Eisfläche sperren musste. Die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 5“ führte Lautsprecherdurchsagen durch und forderte die Menschen auf, den See sofort zu verlassen – erst dann kehrten die Leichtsinnigen um. Die Ehrenamtlichen der Wasserwacht wurden zuvor ignoriert, immer wieder dumm angeredet und sogar beschimpft.

BRK-Wasserwacht und die Polizei warnen eindringlich vor dem Betreten der Wasserfläche! Der Königssee ist nicht komplett gefroren und weist an einigen Stellen eine sehr dünne Eisschicht von nur drei bis vier Zentimetern auf, was man ohne Bohrung aber nicht erkennen kann. Viele Spannungsrisse machen eine Einschätzung äußerst schwierig. „Auch wenn es auf verschiedenen Webcams sehr verlockend sicher aussieht, ist das Betreten ist lebensgefährlich!“, warnt der Technische Leiter Franz Kurz.


21.01.2017 – Absicherung Eisschwimmen am Königssee

Die Wasserwacht Berchtesgaden sicherte das Eisschwimmen der Gemeinde Schönau am Königssee im Königssee ab.

Die Feuerwehren Königssee und Schönau unterstützen die Veranstaltung mit beheizten Zelten und kleinem Lagerfeuer.
Nach 2 Stunden war die Absicherung beendet.