News Jugend 2015

Zu Besuch bei der BRK-Wasserwacht am Königssee

Ehrenamtliche laden Ferienkinder zu Entdeckungsreise ein

18 Marktschellenberger Kinder unternahmen kürzlich einen Ausflug zum Königsee. Im Rahmen des Ferienprogrammes lernten die wetterfesten Ferienkinder das Rettungsboot der Wasserwacht Ortsgruppe Berchtesgaden kennen. Am Ufer des Sees wurde aus aktuellem Anlass eine Schatzsuche veranstaltet. In Gruppen machte man sich auf, „vergoldete“ Steine für die anderen Goldgräber zu verstecken. Nach einer ausgiebigen Brotzeit sprangen einige Wagemutige noch in den Königsee, um einige Runden zu schwimmen. Die fehlende Sonne für einen warmen Badetag tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und die Betreuer konnten 18 zufriedene und gut gelaunte Kinder an der Seelände wieder in die Obhut ihrer Eltern übergeben.

BRK-Kreiswasserwacht Berchtesgadener Land macht Waginger See unsicher

27 Kinder erleben bei Zeltlager Spannung, Spiel und Spaß

Von 5. bis einschließlich 9.August veranstaltete die Jugend der BRK-Kreiswasserwacht Berchtesgadener Land ein Zeltlager am Waginger See.
Die Ortsgruppen Bad Reichenhall und Berchtesgaden nahmen mit insgesamt 27 Kindern daran teil.

Lange vor dem diesjährigen Zeltlager haben unsere fleißigen Jugendleiter mit der Planung begonnen. Schließlich galt es, das ganze drum herum zu organisieren und zu planen. Am Vortag halfen die Aktiven, die zwei Verpflegungszelte und die Schlafzelte für die Jugend sowie für die Betreuer aufzustellen. Hier galt ganz klar „Viele Hände – schnelles Ende“.
Wie geplant kamen tags darauf 15 Jugendliche aus der Ortsgruppe Berchtesgaden sowie 11 Jugendliche aus der Ortsgruppe Bad Reichenhall und einige Betreuer am Waginger See an. Es folgte die Zuweisung und Vorbereitung der Schlafzelte, zudem mussten natürlich auch einige Regeln aufgestellt und die Kinder in Gruppen eingeteilt werden.

Neben dem Kennenlernen, vielen Spielen und ein wenig Theorie waren den beiden Organisatoren Kathi Hinterbrander (Ortsgruppe Berchtesgaden) und Julia Wedel (Ortsgruppe Bad Reichenhall) vor allem das Baden und Schwimmen sehr wichtig. Für die Kinder gab es über die ganzen Tage verteilt eine „Lagerolympiade“, bei denen am Schluss tolle Preise verteilt wurden. Die Kinder und Jugendlichen lernten sich durch Spiele, wie zum Beispiel „Eisscholle“, „wer bin ich“ oder „Gordischer Knoten“ besser kennen. Neben dem obligatorischen Rettungsschwimmen, Knotenkunde und theoretischer Ausbildung standen natürlich Spaß und Spiele an oberster Stelle. Insbesondere Kreativität, Gruppenarbeit und Förderung der Teamfähigkeit waren die Ziele der Jugendausbilderinnen. Und auch kulinarisch waren die Teilnehmer aktiv, denn die gemeinsamen Mahlzeiten wurden täglich frisch von den Kindern und Betreuern zubereitet.

Dankend nahmen die Kinder bei den überaus heißen Temperaturen die vielen Spiele im kühlen See an, wo dann zum Beispiel ein Bojenparcours auf Schwimmreifen als Schnellster zu umrunden war oder „Wasser-Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“ ausgetragen wurde.
Aber auch beim täglichen abendlichen Lagerfeuer wurden lustige Gemeinschaftsspiele veranstaltetet. Ein besonderes Highlight wartete am Freitagabend auf die Kinder: Eine Fackelwanderung stand auf dem Programm. Die Nachwuchs-Wasserretter brachen vom Lager auf, spazierten entlang des Waginger Sees zum Tachinger See – der Rückweg wurde dann mit Wachsfackeln und ein paar Süßigkeiten begleitet.

Naturschutz und Umweltschutz wurde den Kindern auch näher gebracht, sei es durch die kleinen Umweltvorträge während der Fackelwanderung, dem Lernen vom richtigen Mülltrennen oder ein kleiner Vortrag über die Lebewesen im und um den Waginger See.

„Den 27 Kindern und Jugendlichen aus den beiden Ortsgruppen hat es so viel Spaß gemacht, dass wir nächstes Jahr wieder ein Jugendlager durchführen werden“ so Katharina Hinterbrander. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir den Kindern ein unvergessliches Erlebnis bieten können, auch wenn Planung und Durchführung für uns extrem anstrengend sind.“

Die Aktiven der beiden Ortsgruppen, die als Betreuer dabei waren, waren neben den vielen Spielen und Kochen auch mit erster Hilfe gefordert:
Mehrere kleine Schnittwunden durch Glasscherben oder Muscheln, eine Brandverletzung und ein kleiner Kreislaufkollaps wurden während der fünf Tage versorgt – jedoch nicht bei den Kindern selbst sondern auf dem Nachbarcampingplatz. 

Auch der Vorsitzende der BRK-Kreiswasserwacht im Berchtesgadener Land, Rudolf Schierghofer, stattete den Kindern und Betreuern einen kurzen Besuch ab.Er freute sich, dass die Kinder trotz der großen Hitze mit so viel Elan und Schwung bei allen Spielen mitmachten.