• Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

Mit Sicherheit am Wasser - Wasserwacht Bayern

Zwischen Königssee und Funtensee vermisste 64-jährige Berlinerin


Seit Montag (6. September) sind Bergwacht, Wasserwacht und Polizei mit der Suche nach einer bereits seit 1. September abgängigen 64-jährigen Urlauberin aus der Region Berlin beschäftigt, die bisher nicht gefunden wurde. Sie wird sie im Gebiet zwischen Königssee und Funtensee vermutet. Die Vermisste wollte eine mehrtätige Hüttentour im Steinernen Meer unternehmen und war von der Tochter ihrer Vermieterin am 1. September um 8 Uhr zum Königssee gefahren worden. Von dort aus nahm sie dann nach gesicherten Angaben ein Boot der Staatlichen Schifffahrt und fuhr über den Königssee nach Sankt Bartholomä oder Salet, mit dem Vorhaben, am selben Tag zum Kärlingerhaus aufzusteigen. Auf der Berghütte hatte sie eine Übernachtung gebucht, war dort jedoch nicht angekommen. Über welchen Weg die Vermisste aufsteigen wollte ist nicht gesichert; ihr Handy war am frühen Mittwochnachmittag das letzte Mal im Netz eingeloggt. Sie wurde dann erst Tage später am Sonntag von ihrer Vermieterin als vermisst gemeldet, da sie nach der geplanten Mehrtages-Hüttentour mit Überschreitung des Steinernen Meers nicht von ihrem Abhol-Service in Maria Alm angetroffen wurde. Bergretter und Polizeibergführer flogen alle Steige und Wandfüße auf Sicht mit dem Polizeihubschrauber ab. Im Gelände waren zwei Suchhundeteams der Bergwacht Lawinen- und Suchhundestaffel Chiemgau zwischen Funten- und Königssee unterwegs – ein Transporthubschrauber der Firma HTM hatte sie am Kärlingerhaus abgesetzt – mit dem Rettungsboot der BRK-Wasserwacht gings dann von Sankt Bartholomä zurück zur Seelände. Die Wasserwacht und die Bergretter suchten vom Boot aus auch noch das steile und schwer zugängliche Westufer zwischen der Hirschau und Salet per Fernglas ab und fuhren immer wieder direkt ans Ufer, um schlecht einsehbare Bereiche genauer checken zu können. Im Einsatz waren zwei Hundeführer der Bergwacht und drei Wasserretter der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden. Aufgrund möglicher genauerer Erkenntnisse fand am Dienstagabend bis 21.30 Uhr ein erneuter Abflug des Suchbereichs mit zwei nachtflugtauglichen Polizeihubschraubern statt, die jeweils mit einem Berchtesgadener Bergretter bei offener Türe den relevanten Bereich überprüften. Die beiden Hubschrauber der Polizei sind mit Nachtsichtgeräten und eine Maschine mit einem speziellen Ortungssystem zur Halbleiter-Suche ausgerüstet. Die Berlinerin wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Sie trägt kurzes, welliges Haar, eine Brille und führt einen größeren Bergrucksack mit sich. Vermutlich ist die Frau mit einem beigen Oberteil sowie einer blauen Weste bekleidet. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe: Wer hat eine einzelne Bergsteigerin in den letzten Tagen im Bereich der Anstiege vom Königssee ins Steinerne Meer gesehen und kann Hinweise geben? Mitteilungen und Hinweise sollen telefonisch bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden gemeldet werden: +49 (0) 8652 94670

Schreibe einen Kommentar