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  • Wasserwacht Berchtesgaden - mit Sicherheit am Wasser

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19.08.2026: BRK-Wasserwacht bei 19 Einsätzen rund um den Königssee gefordert

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Nicht nur die Bergwacht hat aktuell viel zu tun; auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht Berchtesgaden waren heuer bereits bei 75 Einsätzen gefordert, davon allein 19 während der vergangenen vier Wochen rund um den Tourismus-Hotspot Königssee, wo zum Teil mehrmals täglich akut internistisch Erkrankte, schwer Verletzte nach Stürzen, Menschen mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen und unverträglichen Lebensmitteln und Verstiegene und Vermisste Hilfe brauchten. Der fjordartige See mit seinen Steilufern liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und Hagengebirge wird in der Hochsaison täglich von tausenden Menschen besucht, die im Notfall nur per Boot oder Heli gerettet werden können.

Am Mittwochnachmittag (19. August) musste die BRK-Wasserwacht gegen 15 Uhr mit ihrem Rettungsboot ausrücken und rund eineinhalb Stunden lang zwischen Sankt Bartholomä und der Seelände Einsatzkräfte und Betroffene nach dem tödlichen Absturz im Rinnkendlsteig transportieren. Am Samstagnachmittag (15. August) waren die Ehrenamtlichen (wir berichteten) von 18.30 bis 19.15 Uhr zusammen mit Feuerwehr und Polizei bei einer Vermisstensuche in Sankt Bartholomä gefordert, wobei der ältere Mann dann wieder wohlbehalten auf einem Kursboot auftauchte und mit seiner besorgten Frau vereint werden konnte. Gegen 16.40 Uhr mussten sie zusammen mit der Feuerwehr und der BRK-Bereitschaft einen nach einem Ertrinkungsunfall aus dem See geretteten 26-jährigen wiederbeleben, den sie trotz aller Mühen nicht mehr ins Leben zurückholen konnten. Kurz nach 14 Uhr waren sie für eine am Knie verletzte 22-jährige Münchnerin am Königssee-Ostufer unterhalb der Rabenwand im Einsatz: Wasserwacht und Bergwacht rückten aus, versorgten sie und fuhren sie mit dem Boot zur Seelände, wo sie die Krankenwagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes übernahm und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Am Freitag (14. August) gegen 16 Uhr mussten Bergwacht und Wasserwacht mit dem Rettungsboot ans Königssee-Ostufer ausrücken, wo sich kurz vor der Einmündung des Königsbachs ein 27-Jähriger aus Niedersachsen an der Schulter verletzt hatte, der dann versorgt und mit dem Boot zur Seelände gefahren wurde, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Bereits gegen 12.30 Uhr brauchte eine Familie aus Niedersachsen die Bergwacht, da sich die 35-jährige Mutter am Königssee-Ostufer unterhalb des Nassen Palfens am Unterschenkel verletzt hatte. Die Bergwacht, die Wasserwacht mit ihrem Rettungsboot und „Christoph 14“ rückten aus, versorgten die Frau und retteten sie per Winde mit dem Heli; eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes fuhr sie dann von Schneewinkl aus zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Bergwacht brachte den Mann, das einjährige Kind und die beiden Hunde zum Boot hinab, mit dem sie zur Seelände zurückgefahren wurden.

Am 7. August brauchte um 13.30 Uhr am Südufer in Salet ein 19-jähriger Münchner mit stärksten Zahnschmerzen notärztliche Hilfe, den die Wasseracht per Boot zur Seelände brachte, wo ihn der nachgeforderte Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes ambulant versorgte. Am 5. August hatte in Sankt Bartholomä eine 43-jährige Einheimische einen Hitzschlag erlitten, die die bereits am See anwesende Wasserwacht versorgte und an der Seelände an den Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab, der sie nach notärztlicher Versorgung in eine örtliche Arztpraxis einlieferte. Am 3. August brauchte gegen 12 Uhr eine schwer am Fuß verletzte 54-jährige Kanadierin am Obersee Hilfe, die die Wasserwacht und die Bergwacht mit dem per Boot transportierten All-Terrain-Vehicle (ATV) und der Gebirgstrage nach Salet brachten und dann nach der Bootsfahrt an der Seelände an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergaben, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Am 2. August hatte sich gegen 13 Uhr ein 37-jähriger Münchner am Ostufer Höhe Malerwinkel beim Sprung ins Wasser schmerzhaft die Schulter ausgekugelt, der bereits mit Ersthelfern zu Fuß unterwegs zur Seelände war. Die Wasserwacht und der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes versorgten ihn vor Ort notärztlich.

Am 30. Juli rückte die Wasserwacht kurz nach 15.30 Uhr nach Sankt Bartholomä aus, versorgte auf einem Kursboot eine 59-Jährige mit hitzebedingten Kreislaufproblemen und übergab sie an der Seelände an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes. Bereits gegen 15 Uhr brauchte ein zwölfjähriger Bub aus Rumänen mit starken Bauschmerzen Hilfe, den die Wasserwacht ebenfalls in Bartholomä versorgte und dann an der Seelände an den Landrettungsdienst übergab, der beide Patienten ambulant versorgte. Am 25. Juli war die Wasserwacht gemeinsam mit „Christoph 14“ in Salet im Einsatz, wo ein fünfjähriger Bub aus Mecklenburg-Vorpommern kurz nach 17 Uhr allergisch auf Lebensmittel reagiert hatte und notärztliche Hilfe brauchte. Die Ehrenamtlichen versorgten ihn zusammen mit der Heli-Besatzung, die ihn dann mit seiner Mama zum Klinikum Traunstein flog; die Wasserwacht brachte die anderen Angehörigen mit dem Rettungsboot zur Seelände zurück. Am 24. Juli wurde gegen 14 Uhr eine allergische 30-Jährige aus Niedersachsen in Bartholomä von einer Wespe in den Mund gestochen. Die Wasserwacht versorgte die Frau zusammen mit dem Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes und der Besatzung des Pongauer Notarzthubschraubers „Martin 1“, der sie dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall flog, die Wasserwacht fuhr die Angehörigen zur Seelände zurück. Am 21. Juli hatte sich gegen 16 Uhr ein zweijähriges Mädchen aus der Oberpfalz in Salet eine Kopfplatzwunde zugezogen; die Wasserwacht und eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes rückten aus, versorgten das Kind, fuhren es per Boot zur Seelände und dann zu einem niedergelassenen Arzt. Gegen 13.15 Uhr war eine allergische Siebenjährige aus Oberösterreich in Salet von einer Wespe gestochen worden; die Wasserwacht und die Besatzung von „Christoph 14“ versorgten das Mädchen und flogen es dann zum Salzburger Landeskrankenhaus. Bereits am 17. Juli brauchte kurz nach 17 Uhr ein 34-jähriger Einheimischer nach einem Wespenstich in Salet die Wasserwacht, die ihn versorgte, mit dem Boot zur Seelände fuhr und dann für den Weitertransport in die Kreisklinik Bad Reichenhall an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab. Kurz nach 19 Uhr war vor der Tankstelle in Königssee ein stark betrunkener 67-jähriger Eiheimischer mit seinem Motorrad auf der Straße umgefallen, wobei der Einsatzleiter der Wasserwacht nach dem mutmaßlichen Verkehrsunfall helfen wollte, der Mann dann aber aggressiv reagierte, weshalb er Notarzt und Rettungswagen nachforderte. Die Polizei ließ den Notarzt Blut abnehmen, nahm den Führerschein ab und leitete ein Strafverfahren ein; die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes brachte den 67-Jährigen in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Am 15. Juli war gegen 10.40 Uhr eine 39-Jährige aus den Niederlanden in Salet auf den Kopf gestürzt; die Wasserwacht versorgte sie und übergab sie an der Seelände an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die sie zu einem niedergelassenen Arzt fuhr.