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Mit Sicherheit am Wasser - Wasserwacht Bayern

20.08.2022: Zwei mittelschwer Verletzte: aufgebrachte Pferde ziehen Kutsche in die Königsseer Ache und hängen im Wasser fest

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Am Samstagnachmittag gegen 13.20 Uhr ist eine mit zwei Menschen besetzte Kutsche vom Königsseer Fußweg in die parallel verlaufende Königsseer Ache gestürzt, wobei der 62-jährige Kutscher und eine 59-jährige mitfahrende Berlinerin nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mittelschwer verletzt wurden. Den bisherigen Ermittlungen der Berchtesgadener Polizei zufolge war die Kutsche mit zwei Pferden auf dem Fußweg in Richtung Königssee unterwegs, als sich bei einem Wende-Manöver der so genannte Drehschemel der Lenkung klemmte und die Pferde bremste, die dadurch aufgebracht durchgingen und das Gespann in den angrenzenden Gebirgsfluss zogen, wobei beide Passagiere abgeworfen und die seitlich im Wasser liegenden Tiere an der Kutsche festhingen.

Die Leitstelle Traunstein schickte aufgrund der zunächst recht unklaren Lage zu den Verletzten und wegen des mutmaßlich im Wasser abgetriebenen Kutschers ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Arche, darunter die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Wasserwacht aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing-Ainring und Laufen-Leobendorf, den Einsatzleiter Wasserrettung, die Freiwilligen Feuerwehren Schönau, Berchtesgaden und Bad Reichenhall mit ihrer Tauchergruppe, die Kreisbrandinspektion und den Rettungsdienst des Roten Kreuzes mit der Berchtesgadener Notärztin, beiden Berchtesgadener Rettungswagen und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“. Notärzte und Notfallsanitäter versorgten die nach erster Einschätzung mittelschwer verletzte 59-jährige Berlinerin und flogen sie dann mit dem Heli zum Salzburger Landeskrankenhaus. Der 62-jährige Einheimische kam leichter verletzt mit Rettungswagen und Notärztin ebenfalls zum Salzburger Landeskrankenhaus.

Die Einsatzkräfte spannten ein Seil über die Ache, um die Helfer im Wasser sichern zu können. Fließwasserretter der BRK-Wasserwacht und die Feuerwehr kümmerten sich zunächst um die beiden Pferde im Wasser und befreiten sie aus ihrer misslichen Lage, wobei sie mit einem Anhänger zu ihrem Stall zurückgebracht und vorsorglich von einem Tierarzt untersucht wurden. Eines der beiden befreiten Tiere war zunächst in der Ache herumgelaufen, wobei es eine pferdeerfahrende Fließwasserretterin beruhigen und einfangen konnte; das zweite Tier brachte die Feuerwehr über die Böschung nach oben. Die Kutsche musste aufwendig mit einem Kran aus dem Wasser gehoben werden, wobei die Wasserretter alle Arbeiten absicherten.

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